Radio, Science, Education

Wien

Podcastepisode

  • BG002 Licht der Sonne

    “Wie kommt eigentlich die Energie der Sonne in die Zellen von Lebewesen?”

    Die Grundlagen des Lebens erfahren wir, während wir auf unsere Ableger, die Bienen, warten. Es ist nämlich äußert aufwendig, in der Unordnung des Lebens so komplexe Maschinen wie Lebewesen zu betreiben.

    Ob Bienen, Menschen, Tiger, Kühe, Pflanzen. Was auch immer. Sie sind aus einfachen Lebensformen entstanden – sagt die Wissenschaft – die gelernt haben, Sonnenlicht aufzunehmen.

    Die Energie in das Innere der Zelle zu bringen, ist dabei ein große Herausforderung. Wenn das nur über die Oberfläche geschieht, ist schnell Schluss mit dem Wachstum, weil das zu versorgende Volumen schneller steigt, als die Oberfläche beim Größerwerden. Es wurden zu diesem Zweck andere Lebewesen “geschluckt”, es entstand eine Symbiose.

    Mitochondrien heißen die Zellkraftwerke, die es auch heute in unseren Zellen gibt. Eine weitere Herausforderung in der Entstehung des Lebens ist, mit dem eigentlich giftigen Sauerstoff zurechtkommen. Lösung war übrigens dafür die Erfindug der Atmung.

    Gottfried Schatz ist Gast dieses Bienengespräches. Dieser Teil wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.

    Gottfried Schatz ist einer jener Wissenschaftler, die das Erbmaterial in diesen Mitochondrien entdeckt haben. Es wird nur über die Mütter weitergegeben, und so kann man die Abstammung des modernen Menschen auf wenige Urmütter in Afrika zurückführen. Thema des Gespräches sind aber die Grundlagen, wie geht das mit der Energie, die von der Sonne kommt, und nutzbar gemacht wird.

    Zwei Korrespondentenberichte kommen Anke Schneider aus Itzehoe (Norddeutschland) und Bernhard Wulz aus Hohenems (Vorarlberg). Sie erzählen, wie es bei ihren Bienenständen gerade aussieht. Gleich zu Beginn dieser Episode berichtet wieder Reinhard Fritsch von Beelux und Moderator des Forums von Bienenaktuell, was derzeit im Forum los ist.

    Links: Forum: Zulassung Varroamittel | BeeLux | Gottfried Schatz | WP: Mitochondrium | WP: Atmung | WP: Chlorophyll | WP: Die sieben Töchter Evas |  Imkerverein Itzehoe | Bienenzuchtverein Hohenems

  • BG001 Der Start

    bg001Worum es geht bei der Bienenhaltung?

    Was ist einfach, was schwierig. Was ist “der Bien” und worauf kommt es an. Was sind die großen Entscheidungen, Fragen und Herausforderungen. Braucht man vorher eine Antwort, und wo kann die Erfahrung Antworten entwickeln. Wieviel Zeit hat man dazu und gibt es für alles eine Antwort?

    Wir umkreisen das Thema – ganz besonders auch für Anfängerinnen. Es ist für dabei wohl für alle ein ergreifender Moment, das erste mal alleine bei “seinen” Bienen zu stehen.

    Gast: Reinhard Fritsch, Moderator des Forums von Bienenaktuell. Er betreibt die “nachhaltige Honigmanufaktur” BeeLux im Europaschutzgebiet Bisamberg.

    reinhard_fritsch
    Reinhard Fritsch, Gastgeber des 1. Bienengesprächs

    Links während des Gesprächs: Bienenaktuell | BeeLux | Europaschutzgebiet Bisamberg | WP: Bienen | Imkerschule Warth | WP: Bien | WP: Abbé Warré | WP: Bruder Adam | Falter: Minister, Bienen und ChemieForum: ImkerpateImkerbund Österreich | Phänologie | Die “guten” Hacker | WP: Bienenstock | Imkerverein Neulichtenberg | Linzer BieneWP: Ableger | WP: Gerhard Liebig | WP: Hummeln | Wildbienenhotel | Nachhaltigkeit | WP: Nektar | WP: Pollen | WP: Honigtau | WP: HonigWP: Tracht | Forum: Albert Schittenhelm | WP: Varroa | WP: Eisheilige | Klimaspiegel ZAMG |Forum: Wassergehalt von Honig | Podcast: Lebewesen und die Energie der Sonne | WP: Mitochondrien | WP: Landwirtschaft | Bestäubungsleistung | WP: Bienenrecht | WP: BienengiftKarl Crailsheim | Zoologie Universität Graz | WP: Carnica Biene |  WP: Buckfast Biene | WP: Wabenrähmchen

    Online-Tipps für Anfängerinnen:

    1. Einführung in die Imkerei – Wikibooks
    2. BeeTV84: Imkern von Anfang an – Youtube
    3. Piratte Looking at Things -Podcast Episode zur Imkerei
    4. Bienenpolitik – Podcast mit Bezug auch zur Berufsimkerei
    5. Bienenbriefe – aus Deutschland, regelmäßig und immer interessant
  • PHS190 Die letzten 300 Millionen Jahre der Erdatmosphäre

    PHS190 Die letzten 300 Millionen Jahre der Erdatmosphäre

    Wissenschaft erzählt!

    20 Minuten am Stück – ohne Unterbrechung – erzählt der Geologe und Palöoklimathologe Ralf Tappert von der Universität Innsbruck über die Erdatmosphäre, genau genommen die Änderungen in den letzten 300 Millionen Jahre – und wie man das bestimmen kann.

    Es geht über Eis – einige Zeit zurück, in dem die Lufteinschlüsse analysiert werden, aber so richtig zur Sache geht es, wenn man so genannte Proxies nimmt. Bernstein. Nein, nicht die Luft- oder Materialeinschlüsse, die man oft in Bernstein findet, sondern die Isotopenzusammensetzung der Kohlenstoffatome in Bernstein. Das gibt Aufschluss über die Verhältnisse von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid. Und da gibt es einige Überraschungen.

    Die Zusammensetzung der Erdatmosphäre bestimmt maßgeblich, wie sich Leben im Laufe der Erdgeschichte auf der Erdoberfläche entwickelt und entfaltet hat.

    Einerseits ist es der Sauerstoffgehalt, der für Tiere und Pflanzen eine wesentliche Randbedingung für den Stoffwechsel darstellt, andererseits ist es der Anteil an Kohlenstoffdioxid, der für den Wärmehaushalt der Erde mitverantwortlich ist.

    Die einzelnen Bestandteile und Teilnehmer des Gefüges “Atmosphäre-Biosphäre” sind dabei durch eine Vielzahl an Wechselwirkungen miteinander verbunden, die von Wissenschaftern untersucht werden.

    Glaubte man ursprünglich, nur der hoher Sauerstoffanteil führe zum verstärkten Größenwachstum von Tieren, zeigen neuere Forschungsergebnisse, dass der höhere Sauerstoffanteil über Erosionsprozesse auch mehr Kohlenstoffdioxid freisetzt, dessen Kohlenstoffanteil wiederum zu mehr Pflanzenwachstum und möglicherweise dadurch besserem Nahrungsangebot für Tiere führt. Mehr Kohlenstoffdioxid bedeutet aber wiederum höhere Temperaturen und in weiterer Folge wieder sinkende Sauerstoffanteile. Das Resultat dieser variierbaren Mengenanteile sind Warm- und Eiszeiten in zyklischer Abfolge, die zusätzlich mit geophysikalischen Phänomenen wie die sich ändernde Schrägstellung der Erdachse in Verbindung stehen.

    Informationen über den Zustand der Atmosphäre finden die Forscher – Paläoklimatologen – für die jüngere Vergangenheit durch die Analyse von Eisbohrkernen. Die Luftblasen darin stammen aus der Atmosphäre genau zu jener Zeit, in der sie eingeschlossen wurden. Möchte man aber weiter in der Erdgeschichte zurückgehen, gibt es kein Eis mehr, das aus dieser Zeit stammt.

    Bernstein springt ein, ein “natürliches Plastik”. Die Harze von Bernstein sind langkettige, vernetzte Kohlenstoffmoleküle, organisches Material, das sehr haltbar ist. Nicht etwa eigeschlossene Luft oder Insekten werden von den Klimatologen und Mineralogen analysiert, sondern die Zusammensetzung seiner Kohlenstoffe. Das Verhältnis der Isotope – Kohlenstoffarten – C-12 und C-13 gibt Aufschluss über den Zustand der Atmosphäre zu jener Zeit, als das Harz für den Bernstein gebildet wurde. Auch die Menge an Sauerstoff ist daraus ableitbar, und diese Menge war im Laufe der Erdgeschichte wieder sehr gering, nur etwa 10 bis 15% im Vergleich von 21% heute.

    Insgesamt denken und forschen Paläoklimatologen in sehr großen Zeiträumen: Sie überblicken durch die Wahl und die Entwicklung ihrer direkten und indirekten Beobachtungsmethoden Millionen von Jahren, was auch Informationen über eine mögliche Zukunft der Erde und ihrer Atmosphäre liefert.

    Wissenschaft erzählt – Ralf Tappert, Universität Innsbruck

    Dieser Beitrag wurde ab 3. März im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” in fünf Teilen ausgestrahlt.

    (Foto: By uploaded with permission from User Lanzi by Ra’ike on de.wikipedia (own work from User Lanzi on de.wikipedia) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)

  • LUT021 Ilse Bartosch: Sprache der Bildung (2)

    lut021Geschlecht und Sprache.

    Die “Sprache der Bildung” findet sich auch in den weiblichen und männlichen Endungen der verwendeten Worte wieder.

    Verändert sich die Gesellschaft, wenn die Worte verändert werden?

    Im Gespräch mit der Physik-Didaktikerin Ilse Bartosch lernen wir den Hintergrund des “Genderns” besser kennen.

    Links:

    Artikel: Wenn Männer gute Mütter werden | Accountable Talks | Case Study Teaching | Concept Cartoons | Denkhüte von De Bono

    Das Gespräch wurde am 27. Mai 2014 aufgenommen. Ein Auszug daraus wird im ORF Österreich 1 Programm “Moment Leben Heute” zum Thema “Sprache der Bildung” ausgestrahlt.

  • LUT020 Konrad Paul Liessmann: Sprache der Bildung (1)

    Fragen, wissen, können. Diese Begriffe sind einfach und verständlich.

    Bei “Kompetenzen” wird es schon schwieriger.

    Worte sind Ausdruck von dahinterliegenden Konzepten und Menschenbildern.

    Die verwendete Sprache kann Bildung fördern, aber auch Kontrollen verstärken, Willkür erhöhen und Potemkinsche Dörfer errichten und pflegen.

    Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und Vermittlungsexperte. Er spricht über die Sprache in Verbindung mit Bildung, Ausbildung, Leben und Lernen.

    Links zu Konrad Paul Liessmann:

    1. Persönliche Homepage
    2. Perlentaucher
    3. Von Konrad Paul Liessmann erscheint im Herbst 2014 bei Zsolnay das Buch “Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift.”

    Das Gespräch wurde am 30. April 2014 aufgenommen. Ein Auszug daraus wird im ORF Österreich 1 Programm “Moment Leben Heute” zum Thema “Sprache der Bildung” ausgestrahlt.

  • PHS189 Flusenfreie alte Filme

    PHS189 Flusenfreie alte Filme

    Alte Filme im Kino und im Fernsehen haben keine Flusen mehr im Bild, die stören.

    Kratzer, Flecken, alles weg.

    Wohin sind diese Störungen gekommen?

    Georg Thallinger von der “Joanneum Research Forschungsgesellschaft” in Graz erzählt.

    Gesprächspartner: Georg Thallinger, Forschungsgruppe “Audiovisuelle Medien” – Digital, Joanneum Research Forschungsgesellschaft, Graz.

    Hinweis: Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wird am 13. April 2014 im ORF Österreich 1 Programm “Moment am Sonntag” zum Thema “Technik des Kinos” ausgestrahlt.

  • LUT019 Schulmathematik

    “Wozu brauche ich das”, ist eigentlich ein Hilferuf im Mathematikunterricht.

    Im Gespräch mit dem Mathematik-Didaktiker Stefan Götz.

    In der Schulmathematik und Mathematik-Didaktik geht es darum, wie Mathematik von der Universität an die Schulen gebracht wird.

    Geometrie, Algebra, Arithmetik, Analysis, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. In der Fachdidaktik gibt es nie einen der Recht hat, denn man auch beschäftigt sich mit vielen Dingen, die es gar nicht gibt.

    In der Mathematik gibt es keine Schüttbilder.

    Mathematik – ein Thema, das frei von Befindlichkeiten ist. Ob Geraden parallel sind, oder nicht, hängt nicht davon ab, welche politische Anschauung man vertritt.
    Gründlichkeit, Genauigkeit und Hartnäckigkeit schaden dabei nicht. Modelle helfen dabei, mit der Wirklichkeit umzugehen.

    Ähnlich dem “Jahn’schen Turnen”, das sich mit schrecklichen Felgaufschwüngen zu einem zugänglicheren “Bewegung und Sport” verändert hat, hat sich über die Jahre auch das Fach “Mathematik” in der Schule gewandelt. Alle sollen heute mitmachen können. Mathematik “mit ohne Angst”. Eine “Optimalmathematik” gibt es aber leider nicht.

    Lehren hat immer etwas mit Persönlichkeit zu tun. “Mathematik für das Lehramt” zu studieren, bedeutet für Studierende heute die Teilnahme an einem 4-Säulen-Modell:

    1) Fachliche Ausbildung
    2) Didaktik der Mathematik
    3) Allgemeine pädagogische Ausbildung
    4) Schulpraxis

    Mathematik: Ein Kran, der einen Kran hebt, der einen Kran hebt. (Foto: Liebherr)
    Ein Kran, der einen Kran hebt, der einen Kran hebt. Folgen und Reihen. (Foto: Liebherr)

    Inhalte: Stefan Götz, Schulmathematik, Hans Christian Reichel, Erfolg, Unterricht, Fehlvorstellungen, erklären, Fehler, sicher fühlen, Jahn’sches Turnen, Lehramtsausbildung, Fachdidaktik, Lineare Algebra, Analysis, Folgen und Reihen, Approximation des Kreisumfangs, Lernpfade, Gründlichkeit, Abstrakt, Regeln, Linguist, stetig, diskret, Grenzwert, Asymptote, Unendlichkeit, Traditionen, Felix Klein, Meraner Reform, Differenzialgleichungen, Differenzengleichungen, reelle Zahlen als Kontinuum, Modell, Wahlverfahren, Religion, relativieren, Podcast: Modellansatz, Liebherr Kranmobile, Politik, paritätische Besetzung von Lehrplankomissionen, Fermats Großer Satz,  Andrew Wiles, Zahlentheorie, Rindler, Gödel, Beweisbarkeit, Mathematische Logik, Ergodentheorie, Differenzialgleichungen, Kombinatorik, Biomathematik, Finanzmathematik, Drittmitteleinwerbung, Öffentlichkeit, Presseabteilung, Kooperationsschulen, Didaktische Schulen, Wien, Klagenfurt, Schulbücher, Götz Reichel, Bürger Fischer Malle, Lechner Dorfmayr, Standardisierte kompetenzorientierte  Reifeprüfung, BIFIE, Didaktisches Konzept, Grundkompetenz, Aufgaben, Geld, Co-Autoren, Pisa, Deutschlandfunk “Pisa Plus”, IMST, Datensicherheit, Kommunikationsproblem, Prüfungs- und Unterrichtsbeispiele, Schwerpunkte setzen, systemische Therapie, Zusammenarbeit von Lehrer/innen, Selektion, Ressourcen der Gesellschaft, Nachmittagsangebote, Defizite, Wettbewerbe, Sprache: rechnen, argumentieren, begründen, interpretieren, darstellen, modellbilden, Bildungsstandards, Interlokutor, Technologieeinsatz, Geogebra, Wolfram Alpha, programmierbare Taschenrechner, soziale Komponente, auf- und abrüsten, Assessment, Eigenschaften eines Dreiecks, Geometrie, Origami und Mathematik, Kompetenz, Distraktoren, mehr Stellen, Lehre an der Universität,

    Gesprächspartner: Stefan Götz, Fakultät für Mathematik der Universität Wien

    Das Gespräch wurde am 20.03.2014 aufgezeichnet. Ausschnitte daraus werden in der Radiosendung “Sprache der Bildung” (Moment Leben heute) am 6. Mai 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt.

  • LUT018 Kraftwerk Anerkennung

    lut018Menschen fangen ihren Job an wegen mehr Geld, sie verlassen ihn aber wegen mehr Anerkennung.

    Anerkennung ist mehr als Lob, sondern beinhaltet auch Wertschätzung. Patrick Killmeyer und Philipp Sackl haben herausgefunden, dass es im Schnitt 75 Tage dauert, bis ein österreichischer Chef diese Wertschätzung auch ausspricht. Das geht doch besser.

    Fehlende Anerkennung ist stattfindende Ausgrenzung. “Nicht geschimpft ist gelobt genug”, lautet ein österreichisches Sprichwort. Eine ausgefeiltere Anerkennung beinhaltet:

    1) Was ist die Stärke
    2) In welcher Situation ist mir das aufgefallen
    3) Wovon profitiere ich

    “Anerkennung” ist dabei ein Wort mit sprechenden Teilen. Kennen: Ich muss den anderen Menschen kennen. Erkennen. Genauer hinschauen. An. Ich will es ihm sagen. Dabei gilt: “Wie man in den Wald hineinruft, umso deutlicher hallt es zurück.”

    Gesprächspartner: Patrick Killmeyer und Philipp Sackl
    Kraftwerk Anerkennung

    Aufnahmedatum: 28. Februar 2014. Ausschnitte dieses Gespräches werden in der Ö1 Raidosendung “Moment – Leben Heute” zum Thema “Anerkennung am Arbeitsplatz” am 13. März ausgestrahlt.

    Stichworte: Anerkennung | Recognition | Appraisal | Lob | Ausgrenzung | Transaktionsanalyse | Strokes | Dale Carnegy | Kraftwerk Anerkennung | Wertschätzungsmissionar | Zielkonflikt | Zielvereinbarung | Behance Network Portfolios | Innere Kündigung | Magenverkleinerung | Naturalistischer Fehlschluss | Eric Berne | CG Jung | Leadership | Verantwortung | Fields-Medaille | Nobelpreis | Gesundheitliche Auswirkungen

  • LUT017 Direktor werden


    “Mir ist die Schwere des Alltags in Österreich mehr bewusst gewesen als in Sao Paulo, obwohl in Sao Paulo das Leben härter war, als da.”

    Kraftwerke bauen, Netzwerke planen, Geschichte studieren, im Bildungszentrum einer brasilianischen Favela arbeiten, als Administrator an einem Abendgymnasium – und seit 2013 ist Gottfried Ellmauer Direktor eines Wiener Gymnasiums.

    Gottfried erzählt, wie das alles zusammengeht. Sein persönlicher Zugang, sein Hintergrund, die Wege zum Direktor. Interessant für jeden, der gerne erzählten Lebenswegen zuhört, oder für jemanden, der ebenfalls Direktor werden will. Es sind Erfahrungen aus “erstem Mund.”

    Seine Methode: “Ich lege Eisen ins Feuer und schmiede sie, ich weiß, dass ich nichts über’s Knie brechen kann, und wenn es passt, gehen sehr viele Dinge von selbst. Es braucht dazu eine ‘Idee von Schule’, und ich muss wissen, wohin ich will.” Entscheidungen müssen begründet, aber nicht unbedingt gerechtfertigt werden.

    Der Gewinn kommt aus der pädagogischen Arbeit – nicht unbedingt vom Gehalt. “Ich gehe gerne in die Schule”, sollen Schüler sagen, “das ist das Ziel.”

    Es wäre gut, sagt er, zwischen der Person und dem Amt zu unterscheiden.

    Gesprächspartner: Gottfried Ellmauer, BRGORG15, Wien

    Links: Favela | Projekt Girassol | Girassol Spendenverein | Comenius | Leadership | Assessment | BMUKK Ausschreibungen | Coaching

  • PHS188 Fahrradfahren in der Stadt

    PHS188 Fahrradfahren in der Stadt

    Mobilitätspodcast: Das menschliche Verhalten in Verkehrssystemen studiert Paul Pfaffenbichler beim Fahrradfahren in der Stadt.

    Im Forschungsbereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien veröffentlichte der Verkehrsforscher vor kurzem in einer Studie über das Abstellen von Rädern.

    Biologie, Medizin, Psychologie, Ingenieurswissenschaften – all das spielt mit beim Verkehr. Eines vorweg: bei niedrigen Geschwindigkeiten regelt sich der Verkehr selbst.

    Städte sind hier auch sehr unterschiedlich. Wir sprechen über Besonderheiten und allgemeine Phänomene, die es im dynamischen Gleichgewicht des Miteinanders im Verkehr zu beachten gilt.

    Gesprächspartner: DI. Dr. Paul Pfaffenbichler
    Institut für Verkehrswissenschaften, TU Wien

    Links:

    1) Anlass für diese Sendung: Wohin mit meinem Fahrrad?
    2) Ringvorlesung ab März 2014: Fahrradfahren in der Stadt