Krieg, Angst und risikohafte Lernwege

Wir leben in einer westlichen Schuldgesellschaft. Auch bei Bildungsproblemen wird nach dem Schuldigen gesucht. In einer asiatischen Schamgesellschaft würde man zuerst die Betroffenen bedauen: Es tut mir leid. Doch daran scheint im Moment niemand zu denken. Schuld hat mit Schule nichts zu tun. Es braucht sich auch niemand zu entschuldigen. Sehen wir uns lieber den Hintergrund hier in Österreich an. Bildung geschieht in Österreich vorwiegend über risikolose Lernwege, und das vor dem Hintergrund der psychologischen Folgen des 2. Weltkriegs. Folgen für „uns“, für die Angehörigen der „Verfolger“. Weit hergeholt? Keineswegs. Im folgenden drei ungewöhnliche Beobachtungen und Kombinationen.

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Kinder und McKinsey

Die drei wichtigsten Einflussfaktoren für die Qualität des Schulsystems sind laut McKinsey die Auswahl der richtigen Personen für den LehrerInnenjob, deren anschließende Aus- und Fortbildung sowie die Bereitstellung des bestmöglichen Unterrichts für jedes Kind.

Umgekehrt wurden einige Mythen identifiziert: So sei vor allem nicht entscheidend, wie viel Geld für das Bildungssystem aufgewendet wird. Gerade die Top-Länder würden oft weniger für das Bildungswesen ausgeben als der OECD-Schnitt. Auch die Klassengröße hat kaum einen Einfluss auf die Resultate.

Quelle: www.schule.at