Tagebuch

  • Unser neuer Freund

    Schraubentier

    Dieser Bursche war früher in einem Fahrrad versteckt.

  • Alte Dateien konvertieren

    Eine alte Macwrite-Datei aus den Mac-Anfängen muss in Word konvertiert werden. Microsoft schlägt dazu folgendes vor:

    Speichern Sie die MacWrite-Datei in dem Nur Text-Format MacWrite während. Notiz, dass Formatierung den Text betraf, geht verloren; das befindet sich das einzige Format jedoch, das MacWrite außer der Formatierung von MacWrite exportieren kann.

  • Ewig

    Das Bankhaus Schelhammer & Schattera informiert in einem Prospekt über die vorzügliche Lage seines Geschäftslokales im Herzen Wiens gleich neben dem Stefansdom. Es wäre dadurch möglich, “das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden”. Wo genau ist das Angenehme, und wo das Nützliche zu finden?

  • Aufgewacht

    (c) LB / Tigerrachen

    Faucaria tigrina – Das werden einmal große Tigerrachen …

    Aus einem australischen Pflanzen-Forum: What went wrong?

    Posted by djfor NSW Australia (My Page) on Wed, Feb 5, 03 at 20:35.

    Hi Everyone

    I am at a bit of a loss at what has caused the demise of my Faucaria tigrina. I recently gave it a good watering as it had not been watered for a while and I am sure everyone knows what stinking hot weather we have had in Sydney and other areas of late. Slowly but surely, the leaves have turned to mush and my Faucaria is no more. I do not understand why. The whole process took only about three days. Does anyone have any clues as to what has gone wrong? Thanks and regards

    David

  • Bücher

    Dr. Bodingbauers Sammelsurium Physikalischer Besonderheiten

    Autor: Lothar Bodingbauer
    Verlag: Pichler, 2006
    ISBN: 3854314094
    Preis: 16,90 EUR.

    Kurier Freizeit: Für alle, die den Unterricht geistig geschwänzt haben, gibt es “Dr. Bodingbauers Sammelsurium physikalischer Besonderheiten”.

    Radio Stefansdom: Klein, kurios, kongenial! … Pflichtlektüre für Wissensdurstige.”

    Sand am Meer: Auch komplizierte und schwierige Zusammenhänge werden auch für physikalische Laien leicht verständlich erklärt.

    Lassen Sie sich also nicht von halbherzigen Erklärungen benebeln, für Fragen, die Sie selbst nie stellen würden!

    Dieses Buch bietet Ihnen einen unterhaltsamen Kleininformations-Rundumschlag durch alle Fachbereiche der Physik, hilfreiche Informations-Kanapees für Wissensdurstige mit den erlesensten Zutaten: Unfälle, Paradoxien, pikante Erklärungen und alles ganz übersichtlich. Einzige Voraussetzungen: keine.

    Illustrationen von Stefan Torreiter. Geeignet für eine Zugreise, für Zuhause und die freie Zeit am Wochenende. Wer die ersten physikalischen Geschichten gelesen hat, wird die folgenden nicht missen wollen. Der Wunsch, sie weiterzuerzählen wächst. Eine abwechslungsreiche Berg- und Talfahrt durch den Hochnebel physikalischer Erkenntnis.

    ganzklarchemie4

    Jugend und Volk
    Ganz klar – Chemie 4

    Klar, übersichtlich und verständlich werden in diesem neuen Schulbuch die Grundlagen der Chemie dargestellt.
    Eine collageartige Doppelseite am Anfang jedes Kapitels ermöglicht durch gemeinsame Diskussion den Zusammenhang zwischen Chemie und Alltag herzustellen. Die Texte sind altersgerecht, spannend und abwechslungsreich geschrieben. Jede Seite enthält verblüffende Zusatzinformationen unter dem Stichwort “Hättest du gewusst, dass …”. Zahlreiche Internetaufgaben ermuntern zur selbstständigen Informationssuche. Auf die Themen abgestimmte Aussagen und Erlebnisse von ForscherInnen sorgen für einen spannenden und abwechslungsreichen Unterricht. Merksätze fassen das chemische Wissen in kompakter Weise zusammen.
    Das Buch enthält zahlreiche, jeweils mit zwei Abbildungen illustrierte SchülerInnen-Experimente, die das eigentständige Forschen und Entdecken ermöglichen. Jede Doppelseite des Buches ist vom Umfang auf eine Unterrichtseinheit ausgelegt. Das kostenlose Lehrerbegleitheft bietet unter anderem alle Antworten auf die Aufgabenstellungen im Buch und Hinweise zu den einzelnen Experimenten. SbX (Internetergänzung, SB-Nr. 130350) und SbX-Kombi (Buch + Internetergänzung, SB-Nr. 130903) können (beide ab dem Schuljahr 2007/08) nicht privat (z. B. von Schülern) bestellt werden, sondern nur im Rahmen der Schulbuchaktion.
    Detailliertes Lehrerbegleitheft mit Kopiervorlagen gratis.

  • Vor 12 Jahren im Café Westend, Wien

    Vor 10 Jahren in Wien. 1996. Genauer Ort der Begebenheit: In diesem Café. Das Café Westend. Sie ahnen es. Ein richtiges Wiener Café. Mein Lieblingscafé, weil es ein wenig abgewetzt wirkt, weil vor den großen Fenstern die Straßenbahnen vorbeifahren, und vor allem, weil es am Westbahnhof liegt und ich jederzeit in einen der Züge steigen könnte, um diese schöne Stadt in Richtung Amsterdam, Paris oder Budapest zu verlassen. In genau diesem Café trug sich an diesem Tag Ungeheuerliches zu.

    Wie es in der Natur der Sache liegt, kann man an diesem Ort nicht nur Wien verlassen, sondern auch betreten. Und nicht wenige Touristen aus dem Ausland beginnen ihren Aufenthalt eben im Café Westend.
    Ich habe seit Jahren die Gepflogenheiten der Herren Ober studiert, weiß was man tut, und weiß, was man besser läßt. Ich kenne die Lautstärke, in der man „Herr Ober, zahlen“ ruft, weiß, wann ein „bitte“ dazugehört, und wann nicht. Ich kenne mich aus bei der Melange, beim kleinen Braunen, beim Kapuziner und der Schale Gold. Wenn der Herr Manfred im Halbdunkel am Kellnerpult steht, weiß ich, daß es besser ist, das Zahlenwollen um 5 Minuten zu verschieben, weil der Herr Manfred gerade ein Sexhefterl studiert. Irgendwann werde ich ihm auf dem Weg zur Toilette ein neckisches „Aber Herr Manfred“ ins Ohr raunen, aber derartige Intimitäten sind normalerweise nur dem Herrn Doktor erlaubt, der die Zeitungen noch nach der Sperrstunde lesen darf, während er inmitten der hochgestellten Sessel einen Gugelhupf mit Schlag zu sich nimmt.

    Also, um zur Begebenheit dieses Sonntags zurückzukommen: Gäste sind wir gewohnt im Café Westend. Wir fühlen mit ihnen, wenn Sie mit unsicherer Stimme eine Melange bestellen, hoffend, das richtige bestellt zu haben, wenn sie doch nur Kaffee kennen.

    Übrigens, so ganz im Vertrauen: Ein bißchen Schmäh ist bei den ganzen Caféarten dabei. Es sollen einmal vier Herren „Eine Schale Gold, einen gestreckten Braunen, einen Kapuziner und eine Melange bestellt haben. Der Herr Ober ging zur Budel und rief nach hinten: „Mali, vier Café“.

    Ich hielt also gerade in diesem Café meine Nachhilfestunde in Physik ab, erzählte von Einstein und Schrödinger, als ich rechts von mir an einem der Mitteltische, die den Gästen aus dem Ausland vorbehalten sind, zuerst Geraune, dann verdeckten Aufruhr vernam. Ich habe es von Anfang an erlebt, und es hat sich folgendermaßen geschickt.

    Ein Gast aus Deutschland bestellte ein Frühstück. Als er mit „Eine Melange bitte“ begann, applaudierte ich stumm. Er hat sich informiert. Doch dann begann es: „Und zwei Semmerl“. Natürlich hätte ich ihm weiter stille Anerkennung zollen sollen, denn „Semmerl“ zu sagen, das verriet genaue Kenntnisse. Doch etwas hielt mich zurück. „Haummma net“ pfauchte der Herr Ober. Oh Du Armer, weißt Du nicht, daß es am Sonntag hier kein Gebäck gibt? Sei zufrieden mit der Melange und bestell jetzt einen Gugelhupf, dann ist alles gut.

    Der Gast nahm für den zweiten Anlauf seinen Mut zusammen. „Dann näme ich zwei Kipferl“. Oh mein Gott. „Kipferl“ zu sagen, das zeigt ein gerüttelt Maß an linguistischer Fachkenntnis, aber am Sonntag!!!

    „Haumma net!!!!“ Das Selbstbewußtsein des Deutschen war gebrochen, er sank in sich zusammen und ergab sich dem Lokalcolorit. Gottseidank, ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn er rebelliert hätte. Traurige Verwirrtheit machte sich auf seinem Gesicht breit. Ich hätte ihm gerne auf die Schultern geklopft: Das kann ja jedem passieren“.

    Charme, so lehrt mich der Duden, Abteilung Fremdwörter, Charme ist eine liebenswürdig-gewinnende Lebensart. Und dann schreiben die Reiseführer über den Wiener Charme der Wiener Herren Ober im Wiener Café, Wiener Charme ist etwas ganz besonderes. Wiener Charme, verehrte Hörer, ist, wenn der Herr Ober das Tablett mit dem kleinen Braunen grundsätzlich einen Zentimeter über dem Tisch abstellt, und wenn er dabei „No, is scho do“ ruft. Dann können Sie sicher sein, er mag sie.

    Nach vielen Jahren Caféhauserfahrung wurde ich damals beim Eintreten begrüßt mit „Ein kleiner Brauner, der Herr“. Nie habe ich einen kleinen Braunen getrunken, immer nur große, oder eben eine Melange. Aber ich kann ihnen dieses Glücksgefühl nicht beschreiben, diesen wärmenden Strahl der Sonne im schmuddeligen Grau des Alltags, als ich so begrüßt wurde. Ich fühlte, er hat mich angenommen. „Ja bitte, Herr Manfred, und ein Buttersemmerl!“

  • Endlich weiblich

    Am Sonntag im Qualitätsradio gehört: “Jüngerinnen und Jünger”. 100 Punkte!

  • Sehr weit weg von allem

    (c) Google Earth / Lothar Bodingbauer
    (c) Google Earth /LB

    Howland Island – nicht Howard Island

  • Verhältnis

    Wenn man in Gefahr ist, kleinkariert zu denken, vielleicht hilft es, größer schreiben?

  • Rätsel des Alltags II

    Die Bundesbahn wirbt in einem Faltblatt im Eisenbahnabteil, doch ein SMS an 0664 660 6000 zu schicken. Das ist die Echtzeitauskunft. Die Zugnummer eingetippt und “Sie erhalten sofort die aktuellen Fahrzeiten auf Ihr Handy”. Ausprobiert im Zug nach Innsbruck lieferte das Retour-SMS: “ACHTUNG! Das Event ist ausverkauft”. Noch einmal probiert, die prompte neue Antwort: “Für Kultur antworte A, für Musical antworte B, für Rock/Pop antworte C”. Besser nicht antworten, wer weiß, was kommt.