Da wollte man online eine Datei konvertieren lassen. Kam Folgendes zurück:

Gestern hätte es vielleicht noch funktioniert. War ja auch heiß heute.
Da wollte man online eine Datei konvertieren lassen. Kam Folgendes zurück:

Gestern hätte es vielleicht noch funktioniert. War ja auch heiß heute.
Wir bedanken uns beim Bahnhofsvorstand in Steyr, der bezüglich einer Verspätungsdurchsage durch die Lautsprecher nicht wie derzeit an den Bahnhöfen üblich für das Verständnis dankt, sondern um Verständnis bittet.
Nicht, dass man es den Häftlingen nicht vergönnen würde: Helene Pigl, die Leiterin des Polizeigefängnisses des Wiener Landesgerichts war früher Rezeptionistin im Hilton der selben Stadt. Früher sah sie zu, dass die Leute hereinkommen, heute, dass sie nicht rausgehen. Dazwischen blieb alles gleich: sie blieb im Beherbergungsgeschäft.
Ihr Motto – zugegebenermaßen aus dem Zusammenhang gerissen: “In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.” Im Interview mit dem BahnReiseMagazin antwortet sie auf die Frage, ob es nicht seelisch sehr belastend sei, täglich mit vielen Schicksalen konfrontiert zu sein: “Ja, anfangs nimmt man sich das sehr zu Herzen, weil man dazu neigt, Menschen vieles zu glauben, was sie einem erzählen. Mit der Zeit lernt man, Geschichten durch den nötigen Filter zu betrachten, genau zu hinterfragen und auch seine Meinung dazu zu äußern. Damit ermöglicht man Betroffenen, ihr Leben aus einer anderen Perspektive zu reflektieren.”
Diese Redewendung darf man sich merken. Wenn man angelogen wird, sagt man “erzähl das wem anderen” und dem Lügner wird dadurch “ermöglicht, sein Leben aus einer anderen Perspektive zu reflektieren”. Auf Wienerisch geht das zusammengefasst einfacher mit: “Geh, erzähl ma ka Gschicht.”
Statistik Austria hat gerade die beliebtesten Namen des Vorjahres veröffentlicht. Nichts Ungewöhnliches, aber bei den Mädchennamen fällt auf, dass 4 der 10 beliebtesten mit “L” beginnen. Le-Le-La-Li. Warum bloß?


Es sind auch Hörspiele entstanden / KUS 2008
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Lied aus den Ferien: Emma und Adam singen bei der Farn-Ernte. Es geht – natürlich – um eine Liebe… Aufgenommen beim WWOOFen auf Culdees Ökofarm in Schottland.
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Eine Recherche bei Kerstin Namuth in Schweden, die bei den schwedischen Volkshochschulen arbeitet (danke!) brachte folgendes Ergebnis:
Die Übersetzung ist im Anhang. Auf Spotify finde ich eine gesungene Version und ein paar für Karaoke, nur instrumental. Auf Youtube eins mit einem großen Chor und zuviel Gedöns. Ich finde die Version, die du aufgenommen hast, am schönsten.
Das Lied ist ein schwedisches Volkslied und heißt Smedsvisa(n), auf deutsch (Das) Lied des Schmiedes oder einfach En gång i min ungdom.
Verfasser unbekannt, kommt aus Uppland, der Gegend um Stockholm und Uppsala, lt. dem Liederverzeichnis von Musikverket (Musikverket ist eine von den vielen schwedischen staatlichen Institutionen). https://katalog.visarkiv.se/lib/views/visolat/ShowRecord.aspx?id=1038770.
Hier behauptet jemand, dass nur der erste Vers alt ist und er die Verse 2-5 geschrieben hat, kann ich nicht beurteilen, aber er hat auch die Noten gepostet:
Das Lied scheint recht bekannt zu sein. In Schweden gibt es viele Chöre, die keine Kirchenchöre sind. Daher wird der profane Liederschatz, Volkslieder und auch Kunstlieder, wirklich gepflegt, und viele Schweden können auch wirklich schön singen.
Mikaelsmäss wird im Lied erwähnt, da hat das schöne Mädchen im Lied genug von dem armen Schmied. Früher, als Schweden und die anderen nordischen Länder noch reine Agrargesellschaften waren, war „Mickelsmäss“, der 29. September, ein wichtiger Feiertag. Da war die Ernte eingebracht und der Sommer zu Ende. Es war auch der letzte Tag, an dem Mägde und Knechte neue Anstellungsverträge abschließen konnten.
En gång i min ungdom älskade jag
en flicka med ljuva och rena behag.
Hon lovfte mej tro i lust och i nöd,
allt intill sin blekaste död.
//:

Da kommt man nach 10 Jahren wieder einmal nach Großbritannien und bemerkt mit Interesse …
… daß in Bahnhöfen auf Schildern unsoziales Verhalten auch offiziell nicht geduldet wird.
… daß bei Rauchverboten nicht nur der Raucher, sondern auch der, der es duldet, bestraft wird. Darüber hinaus wird am Schild angeboten, den Raucher zu vernadern.
… daß die Anzahl der Überwachungskameras wirklich mächtig zugekommen hat.
… und dass trotzdem in einem Londoner Stadtteil zwei 14 jährige Mädchen Polizisten kratzen und beißen, weil sie von ihnen aufgefordert wurden, Papierl aufzuheben, die sie auf den Boden geworfen haben.
Sonst ist alles aber beim alten, hier in diesem schönen, großzügigen, linksfahrenden Land.
Wieder einmal in den Fernseher geschaut. Folgendes gesehen:
Häufig wache ich nachts auf,
zerbreche mir den Kopf über ein
schwieriges Problem und beschließe,
es dem Papst zu unterbreiten.
Dann werde ich ganz wach,
und mir fällt ein, dass ich der Papst bin.
Quelle: Papst Johannes XXIII im neuen Gea Katalog
Ich mag Gedichte meistens nicht,
Weil sie so kurz sind.
Mir fehlen viele Worte drin,
Im Wortedschun-Geldicht.
Ich mag jedoch die Menschen gerne,
Die diese Dichte schreiben.
Sie erzählen nämlich oft sehr gerne,
die vielen Zwischenräume.
Es geht um den Zusammenhang,
Und diesem erst entrissen,
Bleibt das Gedicht ein nacktes Ding.
Verglichen mit des Schreibers Wissen.
In vielen Worteschunkel-Dichten,
Freut mich das Lesen nicht,
Ich hör sie viel mehr gerne an,
die so geschriebenen Geschichten.
Lösung der Aufgabe Nr. 67 aus: Kreatives Schreiben, 111 Übungen, Reclam. “Schreibe ein Motivationsgedicht”.