Tagebuch

  • Weihnachtswunsch

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    a idülle
    &
    donn findsd
    leid
  • Holocaust Dance

    Goyang City, Korea. Grand Prix Finale im Eiskunstlauf, das Paar tanzt zur Titelmelodie von Schindlers Liste.

  • Geisterzug

    Einige neue Railjet Züge der ÖBB stehen schon etwas in den großen Bahnhöfen herum. Sie sind hübsch beschriftet – Economy steht in der Mitte drauf – und vorne dran die fesche Lok: Spirit of Vienna. Jede neue Sache bringt die Gelegenheit für neue Namen, und war der Intercity “Innere Sicherheit” schon ziemlich cool benamed, freuen wir uns schon jetzt, was da noch kommt. Übrigens: Fahrkarte heißt derzeit Ticket, und die Nachtpost am Westbahnhof “Center Filiale”. An manchen ÖBB Mungos steht außen “Cleaning” drauf, an anderen “Security”. Die Wachmungos am Südbahnhof hießen mal “Service und Sicherheit”, aber das war nicht so cool.. Jetzt kommt der Schaffner. Mal fragen, wie er derzeit heißt.

  • Erinnerungen

    Man erinnert sich daran, dass am Linzer Bahnhof in der Männertoilette ein Elektro-Rasierer für alle (männlichen) Reisenden installiert war, der sich mit UV-Licht wieder säuberte.

  • Verkehr

    Die Autobahn ist jeder Laster Anfang.

    Hans Kumpfmüller

  • 1 Diplomarbeit Psychologie

    So was würde man mir nichts dir nichts zusammenkriegen, wenn man das Revier-, Platz- und Sichtwegverteilungsverhalten von Männern, Frauen und Kindern im Kindertheater mit freier Platzwahl analysiert.

  • Anfänger

    Als einer, der früher gerne “Russisch für Anfänger” geschaut hat, fällt mir heute auf, dass ORF 1 am Samstag um 12:50 eingequetscht zwischen zwei amerikanischen Soaps “Türkisch für Anfänger” ausstrahlt. Und das ist doch bemerkenswert, wo “Heimat – fremde Heimat” üblicherweise gegen 3 Uhr Nachts angesiedelt wird.

  • Warum, warum, warum?

    Warum gibt es keine Schispringerinnen?

  • Yes, we can

    Vom Linguisten David Crystal gibt es hier eine hübsche Analyse der Obama-Rede.

  • British Council's list of unwanted Latinisms

    Was ist denn mit den Briten los? Associated Press berichtet über eine Liste unerwünschter Latinismen – angeblich vom British Council. Britischer Sprachprotektionismus? Na hallo. Aber so ganz ist der Zuschreibung “British Council” nicht zu trauen. Irgendwas stinkt da. Da muss man ein wenig nachbohren, da bleibt man dran.

    Wie auch immer, wenigstens ist jetzt einmal klar, was e.g. eigentlich heißt.

    Here is Bournemouth Council’s list of Latin words and phrases to avoid, and suggested alternatives:

    1. ad hoc – for this special purpose, improvised
    2. ad lib, ad libitum – impromptu, shortened, to fill up time
    3. bona fide – in good faith, genuine
    4. e.g. (exempli gratia) – for example, such as
    5. etc. (et cetera) – and so on
    6. i.e. (id est) – that is
    7. inter alia – among other things, as well as
    8. NB (nota bene) – please note, this is important
    9. per – each, a
    10. per se – for itself, by itself, as such
    11. prima facie – at first sight
    12. pro rata – in proportion
    13. pro tem – for the time being
    14. quid pro quo – equivalent, give or take
    15. status quo – existing condition, state of things
    16. vice versa – the other way round
    17. via – by way of, through
    18. viz (videlicet) – that is to say, namely
    19. vis-a-vis – in relation to
    Hinweis: Die letzte Folge des Naturwissenschaftspodcasts “Physikalische Soiree” beschäftigt sich ebenfalls mit Sprache – der Sprache der Wissenschaft.
     
    Update: Das offizielle British Council hat nach eigenen Angaben mit der Sache nichts zu tun. Sie sagen: das betrifft die lokale Stelle in Bournemouth. Mal sehen…
     
    Update: Oh, das ist spannend. Associated press hat die Überschrift in einer Nuance falsch geschrieben: British Council vs. British council. This means: British Council ist the organisation, and “a” British council is the local authority, im speziellen Fall, das von Bournemouth. Na, da bleiben wir doch dran.