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  • LUT056 Kaiser Franz Joseph I

    LUT056 Kaiser Franz Joseph I

    Am 21. November 2016 jährt sich der Todestag von Kaiser Franz Joseph I zum 100. mal. Aufgrund seiner langen Amtszeit kannten viele Menschen seiner Zeit nur ihn als Kaiser.

    “Den Kaiser kennenlernen” – das geht auch heute. Ich begebe mich auf eine Spurensuche.

    1. In Portraits: Eine Ausstellung im Oberen Belvedere – der Kurator Rolf H. Johannsen erzählt darüber. Wir besuchen die Ausstellung.
    2. Als Netzwerker: Der Mittelalterforscher Johannes-Preiser Kapeller (Österreichische Akademie der Wissenschaften) erzählt darüber. Er anaysiert historische Netzwerke, Macht und Eliten, und ich frage ihn, ob man sein Wissen darüber auch auf “den Kaiser” anwenden kann.
  • LUT055 Filmschule Friedl Kubelka

    LUT055 Filmschule Friedl Kubelka

    Die Filmemacherin Friedl Kubelka hat in Wien eine Schule gegründet, in der man “unabhängigen Film” lernen kann.

    Analogen Film. Film ohne vorgegebenen Zweck. In Workshops, Vorträgen, durch Erfahrungen und Rückmeldungen passiert “Lernen” im schönsten Sinn.

    Philipp Fleischmann ist der Leiter der Schule. Im Gespräch erzählt er über Ideen, Hintergrund und Möglichkeiten, mit bewegten Bildern umzugehen.

    Link: http://www.schulefriedlkubelka.at/

  • LUT051 Männer!

    Es ist höchste Zeit, Männer, dass wir einmal über uns Männer sprechen.

    Über unser persönliches Männerbild.

    Am besten machen wir das gemeinsam, Männer, unter uns Männern. Und keine Frau dabei. Passt.

    Es sprechen: Emin, Klaus, Lothar – über ihre Vorstellungen von der Männlichkeit, und wie man diese Vorstellungen entwickeln könnte.

    Und so sah es im temporär eingerichteten Männerstudio aus:

    aufnahme

  • LUT050 Familiengeschichten

    lut050Klaus Pumberger hat sich auf die Suche nach der Geschichte seiner Familie gemacht.

    Entstanden ist durch Gespräche und durch die Suche in Archiven ein Bild zweier Familien, die das Schicksal verwoben hat.

    Dieses Bild hat er in seinem Buch beschrieben: “Worüber wir nicht geredet haben. Arisierung, Verdrängung, Widerstand. Ein Haus und die Geschichte zweier Familien.” Erschienen im Studienverlag 2015.

    Im Gespräch erzählt er über seine Spurensuche, und wie die Familie darauf reagiert hat.

    Link zum Blog von Klaus Pumberger

  • LUT049 Geschichten im Radio erzählen

    lut049

    Anna Masoner ist Radiojournalistin.

    Sie arbeitet an “Geschichten”.

    Wie sie ein Thema zum Hören aufbereitet, erzählt sie im Gespräch über das “Storytelling”.

    Sie hilft dabei Lothar, dessen Geschichte über das Blutbild, ebenfalls fürs Radio, zu entwickeln. Sie erzählt über die Entstehung ihrer kommenden Sendung über “Raubkunst” und über einen Workshop über Storytelling, an dem sie in Portland, USA, teilgenommen hat.

    Es geht in dieser Ausgabe also im Wesentlichen um das Entstehen einer Radiosendung.

    Anna auf Twitter: @annamasoner

  • LUT048 Diskursanalyse, Rudolf de Cillia – Teil 8 (Finale)

    “Worüber wie gesprochen wird.”

    Rudolf de Cillia ist Sprachwissenschaftler. Er spricht in dieser Episode darüber, wie die Welt um uns beschrieben wird.

    Vor allem aber: wie die Art und Weise, wie sie beschrieben wird, auch unsere Wahrnehmung formt.

    Es geht dabei auch um die “Wiener Schule der Diskursanalyse”.

    Sprache in der Migration und Sprache im Zusammenhang mit der Entstehung österreichischer Identitäten sind zwei seiner Forschungsschwerpunkte.

    Das ist das abschließende Gespräch  zur Reihe “Sprachen, Macht und Politik”.

  • LUT047 Brigitte Jank. Bildungsgespräche, Teil 7: ÖVP

    Brigitte Jank ist Bildungssprecherin der ÖVP.

    Im Gespräch erzählt sie über ihr Bild der Schule. Wertschätzung für Menschen ist ihr sehr wichtig. Auch für die Ressourcen, die sie mitbringen.

    Dazu gehören auch die Sprachen.

    Mehr Autonomie und der Wunsch nach einer “mittleren Reife”. Ihr Bild von dem, was im Schulwesen wichtig ist, ist auch geprägt von ihren Erfahrungen als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Bei Reisen in alle Welt hat sie gesehen, welche Bildungsmodelle gut funktionieren, und welche Ressourcen dringend gebraucht werden.

    Schwächen sollen verringert werden, und Stärken gestärkt.

  • LUT046 “Radikale Sprachkurse” – Rubia Salgado (Maiz), Teil 6

    Blicke. Lachen. Freude. Geteilte Leiden. Gemeinsame Suche. Alternativen. Strategien. Veränderungen.

    Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.

    Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.

    Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.

    “Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at

    Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.

  • LUT045 Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

    Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

    Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

    Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

    Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

    Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.

  • LUT044 Sprache und Migration, Verena Plutzar – Teil 4

    Verena Plutzar ist Germanistin, ihr Spezialgebiet: Sprache in der Migration und Deutsch als Zweitsprache.

    „Sprache ist wie ein Kleid. Ein Traum. Eine Waffe. Sprache in der Migration ist auch mit Trauer verbunden.“

    Im Gespräch erfahren wir viel, wie genau sich Sprache in der Migration entwickelt und verändert.

    Wir versuchen auch, Standpunkte zu Macht, Staat und Sprache zu besprechen. Angst ist dabei oft ein Thema. Und Freude, wenn etwas gut und menschlich gelingt.