Radio, Science, Education

Wien

January 2009

  • Treffsicherlich

    Das Mitteilungsheft heißt im Kindssprech Wichtigheft. Dieses Wort wird leider niemals in ein Verzeichnis aufgenommen werden – nicht einmal für das Unwort des Jahres wäre es Kandidat.

  • Mhmmm!

    Ich finde Gefallen an diesen unbekannten Beeren, die da plötzlich vom Himmel fallen und zerquetscht in irgendwelchen Smoothies landen. Heute: Die Boysenbeere. God knows where they come from and how they look in real life…

  • Verständnisfrage

    Man hört in einem Interview, dass viel zu wenig um Entschuldigung gebeten wird, sondern vermehrt nur ein “Tschuldigung” ausgesprochen wird. Das ist nicht allzu tragisch. Man weiß ja, was gemeint ist. Schwieriger ist, wenn in Lautsprecherdurchsagen öffentlicher Einrichtungen nach der Bekanntgabe von Problemen für unser Verständnis gedankt wird. “Wir bitten um Verständnis”, wäre hier wohl besser. Der Dank käme dann danach – sofern nicht der Fall eintritt, dass die Betroffenen sauer sind, und leider kein Verständnis haben. Denen aber gleich voraus zu danken ist schlechter als ein bloßes “Tschuldigung”.

  • Lustig auch

    Billige Witze
    Zottige Schnuten
    Schelmische Basailuren

    Update: Es heißt richtig “Zotige Schnurre”. Bitte dringend um Beispiele, wer eine zotige Schnurre zuhause hat.

    Update (danke Klaus Brandl): Eine zotige Schnurre wird zum Beispiel bei einem 50-jährigen Geburtstag erzählt, eine Geschichte über den Jubilar mit anrüchigem, aber liebenswertem Hintergrund. Die z. S. wäre daher sauberer bzw. harmloser als ein schmutziger Witz.

  • Irgendwas blüht immer irgendwo

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    Diese Fotos hat man als Jugendlicher einmal gemacht.

  • Stellenanzeige hebt ab

    Wir sind im “Sprachenmonat Jänner” hier, und Krisenzeiten hin oder her, man liest im Wochenend-Standard die Stellenanzeigen, um sich über Wünsche und Erwartungen des Erwerbslebens einen Überblick zu verschaffen.

    Bei der Lektüre einer bestimmten Anzeige bemerkt man, dass der Wunsch, einen vollkommen gesunden Menschen einzustellen sprachlich nahe einer anderen Formulierung ist, die dann doch ein wenig abgehoben erscheint:

    Wir suchen für … eine/n erfahrene/n, sehr engagierte/n und flexible/n Flugbegleiter/in mit höchstem Maß an Perfektion, Diskretion, Eleganz und erstklassigem Auftreten. Sie strahlen Offenheit aus und haben Freude im Umgang mit Menschen.

    Weiters setzen wir voraus, dass Sie bereits 3 Jahre Erfahrung bei “First Class” Fluglinien sammeln konnten und so einen perfekten Arbeitsstil mitbringen und mit der kulinarischen Präsentation von Speisen und Getränken bestens vertraut sind.

    Zusätzlich zu den üblichen Voraussetzungen eines/r Flugbegleiters/in, wie vollkommene Gesundheit und gepflegtes Äußeres, sollten Sie exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift mitbringen.

    Wenn Sie eine anspruchsvolle Herausforderung suchen und glauben Ihre professionellen Kenntnisse in unserem Unternehmen umsetzen zu können, senden Sie bitte ihren Lebenslauf und eine Ganzkörperaufnahme per Mail an …

  • Unterhaltung

    … und dann hat mich der GZ-Lehrer gefragt, wie ich zu GZ stehe, und ich hab gesagt “na ja”, da habe ich einen Dreier bekommen. Und die anderen haben gesagt “ganz gut”, die haben einen Zweier bekommen. Na, hätt ich sagen sollen “schlecht”? Dann hätt ich wahrscheinlich einen Fünfer bekommen …

  • Sätze, die selten genannt werden

    Er hat ihm nicht nur Sand in die Augen gestreut.
    Schraube bitte eine neue Glühbirne raus.
    Dreh den Fernseher um!
    Geh mir in den Weg!

    Wir müssen Ihnen also diese Missverständnisse in den Weg räumen.
    Sie trank so sanft.

    Könnten Sie bitte etwas schneller sprechen?
    Ich verstehe Sie zu stark.

    Gleich häufig genannt:

    Der Deckel passt nicht!
    Der Deckel passt fast!
    Der Deckel passt!