Radio, Science, Education

Wien

Podcastepisode

  • LUT047 Brigitte Jank. Bildungsgespräche, Teil 7: ÖVP

    Brigitte Jank ist Bildungssprecherin der ÖVP.

    Im Gespräch erzählt sie über ihr Bild der Schule. Wertschätzung für Menschen ist ihr sehr wichtig. Auch für die Ressourcen, die sie mitbringen.

    Dazu gehören auch die Sprachen.

    Mehr Autonomie und der Wunsch nach einer “mittleren Reife”. Ihr Bild von dem, was im Schulwesen wichtig ist, ist auch geprägt von ihren Erfahrungen als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Bei Reisen in alle Welt hat sie gesehen, welche Bildungsmodelle gut funktionieren, und welche Ressourcen dringend gebraucht werden.

    Schwächen sollen verringert werden, und Stärken gestärkt.

  • BG019 Imkern in Neuseeland

    Tom Sayn ist Imker in Neuseeland. Er hat sich eine Stunde Zeit genommen, darüber zu erzählen. Wir sprechen über seine Imkerei und die Imkerei in Neuseeland.

    Er hat 250 Völker und ist im Jahr 2000 aus Deutschland in das “Land der großen Weite gekommen”, im Jahr, als auch die Varroa kam. Das Wissen, wie man mit ihr leben kann, hat er zur selben Zeit aus Deutschland mitgebracht.

    Manuka Honig – von dem habt ihr sicher schon gehört – kommt ja aus Neuseeland.

    Der “Korrespondentenbericht” kommt von Katja Hintersteiner von der Linzerbiene. Wir haben die Ökologin schon in einer der ersten Episoden der Bienengespräche kennengelernt. Sie erzählt über den St. Barbara Honig, Probeimkern an den Standorten der Oberösterreichischen Volkshochschulen und über “Naturschauspiel” – Naturvermittlung in Oberösterreich.

  • LUT046 “Radikale Sprachkurse” – Rubia Salgado (Maiz), Teil 6

    Blicke. Lachen. Freude. Geteilte Leiden. Gemeinsame Suche. Alternativen. Strategien. Veränderungen.

    Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.

    Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.

    Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.

    “Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at

    Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.

  • LUT045 Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

    Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

    Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

    Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

    Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

    Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.

  • LUT044 Sprache und Migration, Verena Plutzar – Teil 4

    Verena Plutzar ist Germanistin, ihr Spezialgebiet: Sprache in der Migration und Deutsch als Zweitsprache.

    „Sprache ist wie ein Kleid. Ein Traum. Eine Waffe. Sprache in der Migration ist auch mit Trauer verbunden.“

    Im Gespräch erfahren wir viel, wie genau sich Sprache in der Migration entwickelt und verändert.

    Wir versuchen auch, Standpunkte zu Macht, Staat und Sprache zu besprechen. Angst ist dabei oft ein Thema. Und Freude, wenn etwas gut und menschlich gelingt.

  • LUT043 Walter Rosenkranz. Bildungsgespräche, Teil 3 – FPÖ

    Walter Rosenkranz ist Bildungssprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat, Rechtsanwalt und Gitarrenlehrer.

    Im Gespräch lernen wir ihn besser kennen, wir hören viel über den Hintergrund zu dem, was er – und seine Partei – inhaltlich über Bildung und Bildungspolitik sagt.

    Homogenität wäre wünschenswert, und Sprachen sind wertvolle Ressourcen.

    Ein klares Bekenntnis zur Schulsprache Deutsch beinhaltet für ihn auch die Sprache des Pausenhofs, denn alle sollen verstehen können, was gesprochen wird. Wenn aber alles funktioniert und Respekt die Begegnungen prägt, dann wäre das besser.

    Jedes Kind soll gefördert werden, sobald es sich in Österreich befindet.

  • LUT042 Ilan Knapp. Bildungsgespräche Teil 2 – Expertenrat Integration

    Prof. Ilan Knapp ist Mitglied im “Expertenrat Integration” des Außenministeriums, sein Fachgebiet ist “Sprache und Bildung”.

    Er leitet in Wien das Jüdische berufliche Bildungszentrum JBBZ.

    Wir sprechen im zweiten Teil der Bildungsgesprächs-Serie über Politik, Staat und Sprache über Möglichkeiten und Verpflichtungen des Sprachenlernens.

    Vielfalt ist wichtig, Chancen, Muttersprachen und Begabungsförderung an allen Enden – und nur im Notfall soll vorgeschrieben werden, dass ein gewisses Sprachniveau erreicht werden soll.

  • LUT041 Harald Walser. Bildungsgespräche, Teil 1 – Die Grünen

    Harald Walser ist Bildungssprecher der Grünen Österreichs.

    Er ist Abgeordneter zum Nationalrat.

    Ein Gespräch über seinen Zugang zu Bildung – und über Bildungspolitik.

    Bildungspolitik aus Sicht der Grünen Österreichs.

    “Gemeinsam lernen”. Kurz gefasst.

    Die ausführlichere Version im einstündigen Gespräch, in dem wir auch auf das Lernen von Sprachen zu reden kommen. Unter anderem in seiner Arbeit als Fußballtrainer für Kinder.

    Ein schöner Einstieg in die Bildungslandschaft der Parteien Österreichs.

  • BG018 Mein Leben mit der sanften Carnica-Biene

    BG018 Mein Leben mit der sanften Carnica-Biene

    Zu Gast bei Hermann Pechhacker, er ist Präsident der Austrian Carnica Association.

    Wir sprechen über sein Leben als Bienen­wissen­schaft­ler. Vor Ort, in Lunz am See.

    Der Korres­pondenten­bericht kommt aus Großbritannien, aus Wales, von Ingo Schöller.

  • PHS210 Kloster, Hof und Stadt im Mittelalter

    Christina Lutter ist Historikerin. Sie erzählt in diesem Gespräch über Forschung an Gemeinschaften des Mittelalters.

    Sie arbeitet am Institut für Österreichische Geschichtsforschung und nimmt am Projekt VISCOM teil: Visions of Community.

    Forscherinnen und Forscher aus mehreren Wissenschaftsbereichen bearbeiten gemeinsam aus vielen Blickwinkeln die Frage, wie Menschen im Mittelalter in Gemeinschaften gelebt haben. Wie sich diese Gemeinschaften entwickelt haben, wie sich die Menschen selbst damals das Leben in den Gemeinschaften vorgestellt haben. Welche Rolle Religion dabei hatte.

    Wie kann heute die Landkarte der sozialstruktierten Landschaften des Mittelalters gezeichnet werden?

    Wir erfahren in diesem Gespräch viel über die Methoden der Geschichtsforschung. Eine Ausgabe der Physikalischen Soiree jenseits der Grenzen der Naturwissenschaften.

    Teil 4 der 5-teiligen Gesprächsreihe zum Thema “Gesellschaften im Mittelalter”.