Radio, Science, Education

Wien

Lobster und Tentakel

  • LUT054 Frauen!

    LUT054 Frauen!

    Alex, Stefanie, Ingrid, Johanna und Sarah sprechen über ihr Frauenbild.

    Aufgezeichnet als Livemitschnitt eines Gesprächs im Rahmen der Projekttage am Abendgymnasium Wien im Juni 2016.

    Hörtipp: Lila-Podcast, Feminismus auf’s Ohr. http://lila-podcast.de

  • LUT053 Mit Daniel Landau über Bildung sprechen

    Wenn jemand was erlebt hat, dann kann er was erzählen. Daniel Landau lebt in Wien und er hat viel erlebt.

    Bildungswege (Lehrer), Verkehrswege (Taxifahrer), Wege der Meinungsbildung, (Politiker), Kundenwege (Kulturcafébetreiber), die Klangwege der Musik (Dirigent).

    Wir sprechen über diese vielen Wege. Reflektieren ein wenig über Schule und Erfahrungen, die man sich sparen könnte. Wir überlegen, was wir besser machen könnten. Und wie.

    Mit der Bildung. Mit dem Lernen. Mit den Strukturen. Und dem Unterricht.

    Daniel Landau ist ein sehr freundlicher Optimist, der in den Tweets von @landaudaniel auch oft “mE” dazu schreibt, um auszudrücken, dass es sich bei den 140 Zeichen um kein Gerichtsurteil, sondern um seine persönliche Meinung handelt.

    Link: Daniel Landau bloggt

  • LUT052 Franz war in Siebenbürgen

    Ein Land lernen.

    Franz kommt gerade aus Siebenbürgen zurück. Wir sprechen über die Geschichte dieser Gegend in Europa zwischen Ost und West und wir sprechen über das, was Menschen trennt und was sie verbindet.

    Ein Pläuschchen auf der Parkbank über das Reisen, das Bemerken, und das Sich-ein-Bild machen.

  • LUT051 Männer!

    Es ist höchste Zeit, Männer, dass wir einmal über uns Männer sprechen.

    Über unser persönliches Männerbild.

    Am besten machen wir das gemeinsam, Männer, unter uns Männern. Und keine Frau dabei. Passt.

    Es sprechen: Emin, Klaus, Lothar – über ihre Vorstellungen von der Männlichkeit, und wie man diese Vorstellungen entwickeln könnte.

    Und so sah es im temporär eingerichteten Männerstudio aus:

    aufnahme

  • LUT050 Familiengeschichten

    lut050Klaus Pumberger hat sich auf die Suche nach der Geschichte seiner Familie gemacht.

    Entstanden ist durch Gespräche und durch die Suche in Archiven ein Bild zweier Familien, die das Schicksal verwoben hat.

    Dieses Bild hat er in seinem Buch beschrieben: “Worüber wir nicht geredet haben. Arisierung, Verdrängung, Widerstand. Ein Haus und die Geschichte zweier Familien.” Erschienen im Studienverlag 2015.

    Im Gespräch erzählt er über seine Spurensuche, und wie die Familie darauf reagiert hat.

    Link zum Blog von Klaus Pumberger

  • LUT049 Geschichten im Radio erzählen

    lut049

    Anna Masoner ist Radiojournalistin.

    Sie arbeitet an “Geschichten”.

    Wie sie ein Thema zum Hören aufbereitet, erzählt sie im Gespräch über das “Storytelling”.

    Sie hilft dabei Lothar, dessen Geschichte über das Blutbild, ebenfalls fürs Radio, zu entwickeln. Sie erzählt über die Entstehung ihrer kommenden Sendung über “Raubkunst” und über einen Workshop über Storytelling, an dem sie in Portland, USA, teilgenommen hat.

    Es geht in dieser Ausgabe also im Wesentlichen um das Entstehen einer Radiosendung.

    Anna auf Twitter: @annamasoner

  • LUT048 Diskursanalyse, Rudolf de Cillia – Teil 8 (Finale)

    “Worüber wie gesprochen wird.”

    Rudolf de Cillia ist Sprachwissenschaftler. Er spricht in dieser Episode darüber, wie die Welt um uns beschrieben wird.

    Vor allem aber: wie die Art und Weise, wie sie beschrieben wird, auch unsere Wahrnehmung formt.

    Es geht dabei auch um die “Wiener Schule der Diskursanalyse”.

    Sprache in der Migration und Sprache im Zusammenhang mit der Entstehung österreichischer Identitäten sind zwei seiner Forschungsschwerpunkte.

    Das ist das abschließende Gespräch  zur Reihe “Sprachen, Macht und Politik”.

  • LUT047 Brigitte Jank. Bildungsgespräche, Teil 7: ÖVP

    Brigitte Jank ist Bildungssprecherin der ÖVP.

    Im Gespräch erzählt sie über ihr Bild der Schule. Wertschätzung für Menschen ist ihr sehr wichtig. Auch für die Ressourcen, die sie mitbringen.

    Dazu gehören auch die Sprachen.

    Mehr Autonomie und der Wunsch nach einer “mittleren Reife”. Ihr Bild von dem, was im Schulwesen wichtig ist, ist auch geprägt von ihren Erfahrungen als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Bei Reisen in alle Welt hat sie gesehen, welche Bildungsmodelle gut funktionieren, und welche Ressourcen dringend gebraucht werden.

    Schwächen sollen verringert werden, und Stärken gestärkt.

  • LUT046 “Radikale Sprachkurse” – Rubia Salgado (Maiz), Teil 6

    Blicke. Lachen. Freude. Geteilte Leiden. Gemeinsame Suche. Alternativen. Strategien. Veränderungen.

    Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.

    Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.

    Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.

    “Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at

    Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.

  • LUT045 Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

    Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

    Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

    Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

    Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

    Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.