Lothar Bodingbauer ist Radiojournalist, Lehrer an einer Abendschule und freier Podcaster. Diese Seite bietet einen Überblick über 432 gestaltete Radioproduktionen. Die Sendungen stehen angemeldeten Teilnehmer:innen nach dem Login zum Anhören zur Verfügung. Passworthinweis: Familienname des Besitzers von Balu – oder sonst gerne per Mail an lothar@sprechkontakt.at nachfragen.
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Bienenkönigin
Der erste Platz im Bienenstaat: Fünf Imker:innen sprechen über ihre Sicht auf die Bienenkönigin.
Beschreibung:
Der erste Platz im Bienenstaat: Fünf Imker:innen sprechen über ihre Sicht auf die Bienenkönigin.
Eine Bienenkönigin der Honigbienen legt pro Tag 2000-3000 Eier im Volk. Ihr Leben lang, das um die 5 bis 7 Jahre dauern kann. Die Bienenkönigin wird auch "Weisel" genannt.
Sie entsteht aus einem Ei, aus dem eine Larve schlüpft, die mit "Gelee Royal" gefüttert wird, dem eiweiß- und nährstofreichen Königinnenfuttersaft, der von den Arbeiterbienen produziert wird. Einige Tage nach ihrem Schlupf fliegt die Königin aus, einmal nur, um von mehreren Drohnen - den männlichen Bienen - begattet zu werden. Sie kehrt danach in das Bienenvolk zurück, und bleibt dort bis zu ihrem Tod.
Stirbt die Königin im Volk, oder beschließt es, dass die Königin getauscht werden muss, besteht nur während einiger Tage dieses Zeitfenster der jungen Larven, die mit Gelee Royal gefüttert werden, um eine neue Königin "zu machen". Kommt hier etwas dazwischen, ist das Volk "hoffnungslos weiselos", es löst sich auf.
Interviewpartner:
1) Ralph Büchler: Bienenwissenschaftler, Leiter des Bieneninstituts im hessischen Kirchhain
2) Marian Aschenbrenner: Berufsimker im
Wiener Bienenzentrum
3) Ingrid Schmaranzer: Königinnenzucht und
Gebirgsimkerei "Imego" in Gosau
4) Paul Jungels: Königinnenzüchter und
Berufsimker in Luxemburg
5) Stefan Mandl: Präsident der österreichischen Berufsimker und Honigerzeuger im
Bienenhof Mandl
(Aufgenommen an der Fachtagung der Erwerbsimker 2022 in Salzburg)
Teil 1: Filename: radio369_nat_bienenkoenigin_1 Ralph Büchler – Die Position im Bienenstaat
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Teil 2: Filename: radio369_nat_bienenkoenigin_2 Marian Aschenbrenner – Wenn die Bienenkönigin fehlt
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Teil 3: Filename: radio369_nat_bienenkoenigin_3 Ingrid Schmaranzer - Das Handwerk der Zucht
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Teil 4: Filename: radio369_nat_bienenkoenigin_4 Paul Jungels - Persönliche Beziehung
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Teil 5: Filename: radio369_nat_bienenkoenigin_5 Stefan Mandl - Anpaarung im Fliegen: Die Begattung der Königin durch Drohnen
Österreich 1 RadioVom Leben der NaturORFNaturwissenschaftGesprächWettervorhersageMeteorologieSatellitAlexander OhmsBauernregelnEisheiligeErfahrungswissenFröscheHagelfliegerInsektenKalenderregelnNaturbeobachtungNowcastingPflanzenPrognosegenauigkeitRegenanzeichenSalzburgSatellitenbildSchafskälteSchwalbenThermikTiereVorhersagemodellWetterWetterfühligkeitWetterkerzenWetterphänomeneWetterprophetWetterregelWissenschaftZentralanstalt für Meteorologie und GeodynamikAlexander Ohms
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Wetterfrosch und Satellitenbild
Der Meteorologe Alexander Ohms über Grenzen und Möglichkeiten der Wettervorhersage für die kommenden Tage.
Beschreibung:
Der Meteorologe Alexander Ohms über Grenzen und Möglichkeiten der Wettervorhersage für die kommenden Tage.
Teil 1: Natürliche Sensoren
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Teil 2: Der Blick in die Zukunft
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Teil 3: Stichtage und Wetterregeln
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Teil 4: Wetterfühligkeit und Fehlprognosen
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Teil 5: Wetterkerzen und Hagelflieger
Ist es der Frosch, der das Wetter des nächsten Tages bekannt gibt, indem er auf die oberste Sprosse einer Leiter im Gurkenglas steigt? Man muss genau hinschauen, und Ursache von Wirkung trennen, wissen Meteorologinnen und Meteorologen. Es sind die Insekten, die durch die Thermik - heiße Luft - nach oben getragen werden. Der Frosch folgt den Insekten, und das nur in freier Natur. Das Gurkenglas ist Unsinn.
Frösche zeigen also nur indirekt das Wetter an. Aber immerhin. Wetterbedingungen der Gegenwart weisen in die Zukunft. Die Höhe des Flugs der Schwalben zeigt dasselbe an. Wenn die Luft feuchter wird, selbst wenn die Sonne scheint, verschwindet die Thermik. Insekten werden nicht hochgetrieben, die insektenfressenden Schwalben bleiben mit ihrem Flug in Bodennähe. Bald wird es regnen. Als Menschen nehmen wir die steigende Luftfeuchtigkeit allerdings nicht wahr, wir müssen uns auf die Beobachtung der natürlichen "Wetterpropheten" verlassen.
Für die großräumige Wetterlage nützen Meteorologinnen und Meteorologen Vorhersagemodelle, die ständig angepasst und entwickelt werden. Bis zum 8. Tag ist die professionelle Wettervorhersage derzeit noch besser als ein zufällig geworfener Würfel. Kleine Anfangsunsicherheiten können beim Wetter wie beim Würfel große Wirkungen und damit Überraschungen ergeben.
Für das lokale Wetter und die Vorhersage der Bedingungen - das sogenannte "Nowcasting" - werden nach wie vor die Pflanzen, der Himmel und das Verhalten der Tiere miteinbezogen. Dem Blick auf den Bildschirm folgt auch bei professionellen Wettervorhersagen nach wie vor ein Blick in die Natur.
Ob "Eisheilige" oder die "Schafskälte", Wetterregeln und Stichtage fassen das Erfahrungswissen der Bevölkerung in Reimen und Kalenderdaten zusammen. In früherer Zeit war gerade für Bauern auch die Sicherung der Existenz mit ihrer Richtigkeit verbunden. So schlecht sind die Vorhersagen nicht, wissen Meteorologinnen und Meteorologen heute. Sie haben mit wissenschaftlichen Methoden jede einzelne Regel geprüft: Etwa ein Drittel der Erfahrungswerte stimmt ganz gut - zum Beispiel in zwei Drittel aller Fälle.
Service
INTERVIEWPARTNER:
Mag. Alexander Ohms
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice Salzburg und Oberösterreich
Freisaalweg 16
A-5020 Salzburg
BUCHTIPP:
Alexander Ohms: Wetterprophet Natur.
So nützt man Tiere und Pflanzen zur Wettervorhersage.