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Radioproduktion | 05.12.2015
Grund und Boden
In Österreich werden pro Tag durchschnittlich 22 Hektar Boden verbaut, was einer Fläche von 30 Fußballfeldern entspricht. Knapp ein Fünftel dieser Fläche wird betoniert und asphaltiert. Die Inanspruchnahme von Grund und Boden wächst fünfmal so schnell wie Österreichs Bevölkerung. Flächen für den Ackerbau hingegen werden stetig kleiner und teurer. Ackerbauern und Viehbauern, die Bauwirtschaft, Betreiber von Biogasanlagen, Häuslbauer, Umweltschützer: sie alle kämpfen um Grund und Boden, und dieser …
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05.12.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
In Österreich werden pro Tag durchschnittlich 22 Hektar Boden verbaut, was einer Fläche von 30 Fußballfeldern entspricht. Knapp ein Fünftel dieser Fläche wird betoniert und asphaltiert. Die Inanspruchnahme von Grund und Boden wächst fünfmal so schnell wie Österreichs Bevölkerung. Flächen für den Ackerbau hingegen werden stetig kleiner und teurer. Ackerbauern und Viehbauern, die Bauwirtschaft, Betreiber von Biogasanlagen, Häuslbauer, Umweltschützer: sie alle kämpfen um Grund und Boden, und dieser Kampf wird immer härter.
Gestaltung: Marie-Claire Messinger, Lukas Tremetsberger und Lothar Bodingbauer (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 13.10.2015
Die Mutter aller Karten
Vier mal wurde das Staatsgebiet Österreichs seit Joseph II. genau vermessen. Topopgraphen zählten und beschrieben alle Berge, Flüsse, Siedlungen und Besonderheiten. Die Ergebnisse mündeten in der ÖK50 – der „Österreichischen Karte im Maßstab 1:50.000“. Die 191 Kartenblätter sind Grundlage für alle Militär- und Wanderkarten Österreichs. Mit computerunterstützten Methoden werden sie auch heute noch laufend akutalisiert und modernen Erfordernissen angepasst. Ein akustischer Rundgang am Entstehungso …
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13.10.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Vier mal wurde das Staatsgebiet Österreichs seit Joseph II. genau vermessen. Topopgraphen zählten und beschrieben alle Berge, Flüsse, Siedlungen und Besonderheiten. Die Ergebnisse mündeten in der ÖK50 – der „Österreichischen Karte im Maßstab 1:50.000“. Die 191 Kartenblätter sind Grundlage für alle Militär- und Wanderkarten Österreichs. Mit computerunterstützten Methoden werden sie auch heute noch laufend akutalisiert und modernen Erfordernissen angepasst. Ein akustischer Rundgang am Entstehungsort der ÖK50, dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 11.10.2015
Beobachtungen
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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11.10.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
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Radioproduktion | 03.10.2015
Das ist mein Platz!
Im Reisebus, bei Tagungen und natürlich bei jeder "Sitzung" - stets suchen Menschen ihren Platz und verteilen sich nach bestimmten und meist ungeschriebenen Regeln. Eine Sitzordnung entsteht sofort. Sie spiegelt das feine Gefüge der Gemeinschaft wider, Hierarchien und Sympathien, verdeutlicht aber auch, wie der Einzelne sich sieht. Warum verteidigt jemand im Reisebus "seinen" Platz vom ersten Tag an? Eine solche "Ordnung" aufzulösen oder umzustellen, ist schwierig. Wer sie missachtet, ist entwed …
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03.10.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Im Reisebus, bei Tagungen und natürlich bei jeder "Sitzung" - stets suchen Menschen ihren Platz und verteilen sich nach bestimmten und meist ungeschriebenen Regeln. Eine Sitzordnung entsteht sofort. Sie spiegelt das feine Gefüge der Gemeinschaft wider, Hierarchien und Sympathien, verdeutlicht aber auch, wie der Einzelne sich sieht. Warum verteidigt jemand im Reisebus "seinen" Platz vom ersten Tag an? Eine solche "Ordnung" aufzulösen oder umzustellen, ist schwierig. Wer sie missachtet, ist entweder mutig oder ignorant. Eine akustische Suche nach archaischen Regeln. (Lothar Bodingbauer und Kathrin Wimmer) (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 22.09.2015
Abgastest
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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22.09.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 16.09.2015
Der Regionalflugplatz
Rund 60 Flugplätze gibt es in Österreich. Nur wenige von ihnen sind für den Betrieb mit großen Passagierflugzeugen vorgesehen. Die meisten der Flugplätze sind klein. Sie dienen Sportfliegerclubs zum Starten und Landen ihrer Propellermaschinen und Segelflugzeuge. Oft sind es nur Graspisten, die von den Hobbypiloten gepflegt und erhalten werden. Manchmal gibt es sogar einen Tower – und zu allermeist ein Restaurant. Regionalflugplätze sind beliebte Treffpunkte für Flugbegeisterte und Zuschauer. Ein …
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16.09.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Rund 60 Flugplätze gibt es in Österreich. Nur wenige von ihnen sind für den Betrieb mit großen Passagierflugzeugen vorgesehen. Die meisten der Flugplätze sind klein. Sie dienen Sportfliegerclubs zum Starten und Landen ihrer Propellermaschinen und Segelflugzeuge. Oft sind es nur Graspisten, die von den Hobbypiloten gepflegt und erhalten werden. Manchmal gibt es sogar einen Tower – und zu allermeist ein Restaurant. Regionalflugplätze sind beliebte Treffpunkte für Flugbegeisterte und Zuschauer. Ein Tag am Flugplatz Ried-Kirchheim in Oberösterreich. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 13.09.2015
Beobachtungen
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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13.09.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 13.09.2015
Lebensraum Flussboden
Der Gewässerökologe Stefan Schmutz spricht diese Woche über das Geschiebe - Material das die Flüsse mit sich führen und Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten bildet. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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13.09.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Der Gewässerökologe Stefan Schmutz spricht diese Woche über das Geschiebe - Material das die Flüsse mit sich führen und Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten bildet. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
Kritik:
Der Standard
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Radioproduktion | 06.09.2015
Machtsymbol, Kunstobjekt, Leckerbissen
Über die Bedeutung von Tieren an den europäischen Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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06.09.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Über die Bedeutung von Tieren an den europäischen Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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Premium | 09.08.2015
Seeigel im Meer
Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel, die zu den Stachelhäuter gezählt werden und eine alte Klasse wirbelloser Tiere darstellen, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten. (
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09.08.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel, die zu den Stachelhäuter gezählt werden und eine alte Klasse wirbelloser Tiere darstellen, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten. (
Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1
17.08.2015 bis 21.08.2015 08:55–09:00 Uhr)
Fotos: von/via Andreas Kroh
Programmtext:
Biologen, Paläontologen, Zellbiologen, Ökologen und Meeresforscher - viele Wissenschaftsgruppen beschäftigen sich mit Seeigeln, die für sie Modellorganismen darstellen.
Seeigel stehen entwicklungsgeschichtlich an der Grenze zwischen wirbellosen Tieren und Wirbeltieren. Die meisten Arten sind bereits Ende der Permzeit vor 250 Millionen Jahren ausgestorben, sie waren sehr unterschiedlich in ihren Erscheinungen. Aus den wenigen überlebenden Arten sind dann die heutigen Formen entstanden, die daher sehr einheitlich in ihrer Körperform sind.
Die meisten heute lebenden Stachelhäuter haben eine fünfstrahlige Symmetrie, die es außerhalb des Stamms der Stachelhäuter in der Natur nur noch bei Pflanzen gibt. Das machte sie schon in der Jungsteinzeit zu begehrten Objekten für kultische Zwecke.
In den marinen Ökosystemen halten Seeigel auf Riffen das Algenwachstum unter Kontrolle, sie ermöglichen dadurch den Riffen zu wachsen. Zusätzlich produzieren sie kalkhaltige Ausscheidungen, die die Riffe festigen.
Dr. Andreas Kroh
Naturhistorisches Museum Wien
Teil 1: Filename: radio219_seeigel_1 Vielfältige Zugänge
Teil 2: Filename: radio219_seeigel_2 Schutz und Verteidigung
Teil 3: Filename: radio219_seeigel_3 Unerwartete Eigenschaften
Teil 4: Filename: radio219_seeigel_4 Vor 400 Millionen Jahren entstanden
Teil 5: Filename: radio219_seeigel_5 Außergewöhnliche Sinne
Link: Langfassung in Gesprächsform –
Physikalische Soiree PHS207
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Evolution|Meer|Meeresbiologie|Naturhistorisches Museum Wien|Seeigel|Stachelhäuter|Wissenschaft
OE1-Link:
Ö1: Vom Leben der Natur
https://oe1.orf.at/programm/20150817#400151/Vom-Leben-der-Natur
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Premium | 30.06.2015
Ferien
Wort der Woche: Man merkt es an der Stimmung in den Straßen. Die Ferien kommen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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30.06.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: Man merkt es an der Stimmung in den Straßen. Die Ferien kommen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
MODERATION: Man merkt es an der Stimmung in den Straßen. Die Ferien kommen. „Ferien“. Österreich liegt mit 9 Wochen Sommerferien eher im unteren Mittelfeld, da gibt es Länder wie Finnland, Litauen, Spanien und Ungarn mit elf Wochen, sowie Estland, Malta, Portugal und Rumänien mit zwölf Wochen. Ja und in Irland, Island, Italien, Lettland und der Türkei dürfen sich Schüler gleich über 13 Wochen freuen. Ferien.
SIGNATION: DAS WORT DER WOCHE
Ferien. Das Wort klingt schon so, wie Ferien eben sind. Lange. Warm. Bedeutend. Mit einem langen Einzug, einer aufregenden Mitte, und einem spannenden Finale, das am Schluss, am N - mit etwas Neuem endet. „Ferien“. Das spürt der ganze Körper.
OT 01: Erlösung. Erleichterung. Prägende Erlebnisse aus der Schulzeit, wo man entgegengelechzt hat der Ungebundenheit und dem Abfall der Pflichtungen.
Hans Christian Luschützki ist Professor am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien. Auch er kennt die Herkunft des guten Gefühls, das so ein Wort wie Ferien hervorruft.
OT 02: Es hat nicht nur einen angenehmen Klang durch das R und das N, lauter sonore, klangvolle Laute, sondern das Schöne an dem Wort Ferien ist, dass es ein sogenanntes Plurale Tantum ist. - Es tritt nur in der Mehrzahl auf, und wenn man das vereinzeln möchte, dann muss man sagen, ein Ferienatag, oder ein Ferienwochenende. Aber Ferien ist immer Plural.
Die Ferie alleine gibt es also nicht. Ferien, das ist das schöne, die kommen immer gleich im Pack.
OT 03: Ferien kommt aus dem Lateinischen und im Lateinischen war es so, dass zwischen zwei Selbstlauten ein S einmal zu einem R geworden ist. Und daher kann man im Altlateinischen noch die Form FESIE lesen, in den Quellen, die da zu FERIE geworden ist.
Wir fahren in die Fesien… Klingt nicht so gut. Aber ob Fesie oder Ferie: Wenn man die Worte am Schopf packt und an der Wurzel schaut, dann steht dort die Bedeutung „heilig“.
OT 04 Die Feriae waren alos die Heiligen Tage, wo die Arbeit ruht, wo sakrale Handlungen ausgeführt werden und der gleichen.
Das werden auch alle Schüler unterschreiben, wobei unter sakrale Handlungen für sie auch Fußballspielen, schwimmen, oder miteinander Zeit verbringen fällt. Das Wort „Fest“ liegt dabei gar nicht weit weg.
OT 05 Im Wort Festus oder Festi ist ja im Lateinischen das S nicht zwischen zwei Vokalen gewesen und deshalb nicht zu R verschoben. Und so gibt es diese Alternation Ferie einerseits wegen der Lautstruktur und Festus, und Festum, andererseits, für eine bestimmte Festivität. Festivitas. Auch wieder ein lateinisches Wort.
Ferien, die Zeit für’s Heilige. Später waren es dann im Gericht auch die verhandlungsfreien Tage. Dass wir heute auch die schulfreie Zeit damit bezeichnen, da hat sich in vielen Jahrhunderten doch einiges an Bedeutung gewandelt .
OT 06 Ja, das ist eine allgemeine Tendenz der Profanierung von ursprünglich sakralen Einrichtungen. Denken Sie an die Entwicklung, die das Wochenende genommen hat, ausgehend vom Sonntag, der der Tag der heiligen Messe war, und des Hochamts. Jetzt beginnt schon Freitag Mittag das Wochenende, und man wünscht sich schönes Wochenende und nicht nur schönen Sonntag. Und so haben auch die Ferien ihre ursprünglich religiöse Bedeutung eingebüßt und sind profaniert werden, wie so vieles ander auch.
— SCHNEIDEN MÖGLICH
Profan, das bedeutet „vor dem Heiligen“.
OT 07 Ja. Genau, das Fanum ist nämlich mit diesem Festum und Ferien Wurzel verwandt und das ist auch ein Lateinisches Nomen, das von dieser gleichen Wurzel abgeleitet ist.
Schnell hört man auch die Unterschiede, je nachdem, wie sehr sich das Heilige von Früher noch gehalten hat.
OT 08 Im Englischen Holidays, das sind die heiligen Tage. Das ist eigentlich genau der Sinn, den das Wort auch im LAteinischem gehabt hat.
In anderen Ländern haben die Ferien natürlich andere Bezeichnungen. Zum Beispiel in Italien: Ferragosto - von Feriae Augusti, dem Festtag des Augustus.
OT 09 Das ist im August dann der Beginn der Marienfeiertage, die Hitzeferien. Aber ansonsten heißen die Ferie italienisch ja Vacanze, auch französisch Vacane, Vacationes im Spanischen. Das kommt vom lateinischen Wort CAVUS, cavare, das hohl, leer bedeutet. Also, die Leeren Tagen. Das sind die, die frei von Verpflichtungen im Sinne ist das zu verstehehen. Man hat auch früher im Deutschen von Ostervakanz und der gleichen gesprochen und das ist aber veraltet.
Auch in Russland haben die Ferien eine Beziehung zum Lateinischen, erzählt der Sprachwisseschahftler Hans Christian Luschützki.
OT 10Im Russischen heißen die Sommerferien Kanikuli, und das geht auf das Lateinische Kanikulis zurück, die Dies Kanikulares, das waren die Hundstage, wo der Sirus, der Hundstern in der Sonne mit der Sonne zusammenkommt und besonders hell leuchtet, das hat sich im Russischen interessanterweise etabliert, als der Begriff für diese Hitzeferien, die Sommerferien.
Im Griechischen wiederum ist mit den Ferien nicht die Hitze des Sommers oder die Heiligkeit der Tage gemeint, sondern die Zäsur.
OT 10 Im Neugriechischen gibt es einen Ausdruck: Diakopes. Das ist auch Plural, die Ferien. Das heißt nur Unterbrechung.Von Diakopto: Durchschneiden, Unterbrechen. Das ist die Unterbrechung der Arbeits- bzw. Unterrichtszeit.
Die Ferien selbst, das ganze Konzept der langen Sommerferien kommt aus dem Schulwesen. Kinder brauchen Pause. – Wer arbeitet hat Urlaub.
— SCHNEIDEN MÖGLICH
OT 11 Die Ferien hatten wohl auch sachliche Veranlassung, etwa nur etwa dass die Bauernkinder zuhause bei der Ernte helfen konnten. Es gibt ja auch Ernteferien heute noch in der Schweiz etwa gibt es im Herbst die Herbstferien, in Bayern. Die Osterferien waren eher sakral bedingt damit man dieses Ruhefest und die Weihnachtsferien die hohen Feste in der Familie gemeinsam feiern kann, weil früher viele Schüler Internatsschüler waren und dann nach Hause fahren konnten, das scheint wohl irgendwo im Schulsystem durch verschiedene Ursachen so etabliert zu haben.
ABMOD
Ferien, das Wort der Woche, gestaltet von Lothar Bodingbauer.
Filename: radio217_wow_ferien Beitrag
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Premium | 20.06.2015
Von Bienen und den Menschen
Imkern in Österreich. Eine Sendung im Rahmen des ORF Schwerpunkts "Mutter Erde braucht dich!" zum Thema "Bienen".
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20.06.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Imkern in Österreich. Eine Sendung im Rahmen des ORF Schwerpunkts "Mutter Erde braucht dich!" zum Thema "Bienen".
Mit der Bedrohung der Honigbiene durch Umweltgifte und Monokulturen ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen der Wunsch entstanden, sich mit Bienen zu beschäftigen. Die Imkerei hat wieder einen regen Zuspruch bekommen und bleibt nicht mehr den professionellen Imkern und Hobbyimkern im Pensionsalter vorbehalten. Wer sind die Menschen, und was fasziniert sie am „Bien“ - so wird ein gesamtes Volk, das aus bis zu 80.000 Teilnehmer/innen (Drohnen, Arbeitsbienen, Königin) besteht, genannt. Wie lernen sie die Imkerei, wie gehen sie mit Misserfolgen um, und ist wirklich Honig die Belohnung? Ein akustischer Rundflug mit Bienen und Menschen. (
Moment / ORF Radio Österreich 1
)
Audio: hier zu hören - im
Podcast Bienengespräche
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OE1-Link:
Ö1: Moment am Sonntag
https://oe1.orf.at/programm/20150621/392462/Moment-am-Sonntag
Link zur Sendungsseite
Radioproduktion | 19.04.2015
Salzböden am Neusiedlersee
Ein junges Gebiet mit angepasster Flora. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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19.04.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Ein junges Gebiet mit angepasster Flora. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 15.04.2015
Der saubere Zug
Passagiere steigen gern in einen Zug ein, dem man nicht ansieht, wie lange er schon unterwegs ist. Züge werden auf dreierlei Arten gereinigt: nach jeder Fahrt, einmal am Tag und gründlich etwa alle zwei Monate. Daran sind viele Menschen beteiligt, die sich jedes Mal aufs Neue daranmachen, Kaugummis und Fettflecken zu entfernen oder die Spuren der Füße auf den Polstersesseln. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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15.04.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Passagiere steigen gern in einen Zug ein, dem man nicht ansieht, wie lange er schon unterwegs ist. Züge werden auf dreierlei Arten gereinigt: nach jeder Fahrt, einmal am Tag und gründlich etwa alle zwei Monate. Daran sind viele Menschen beteiligt, die sich jedes Mal aufs Neue daranmachen, Kaugummis und Fettflecken zu entfernen oder die Spuren der Füße auf den Polstersesseln. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 05.04.2015
Trachtpflanzen
Von Trachtquellen und Bienenweiden. Die Ökologin Katja Hintersteiner spricht über die Beziehung zwischen bestäubenden Insekten und den Blütenpflanzen einer Landschaft. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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05.04.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Von Trachtquellen und Bienenweiden. Die Ökologin Katja Hintersteiner spricht über die Beziehung zwischen bestäubenden Insekten und den Blütenpflanzen einer Landschaft. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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ORF > Österreich 1 > Moment – Leben heute > Aufgeräumt|Radioproduktion > Premium | 08.02.2015
213a Aufgeräumt: Kabuff
Vermutlich ist das das Datum dieses Beitrags Aufgeräumt wird mit Martin Strecha-Derkics.
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Österreich 1 · 08.02.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Vermutlich ist das das Datum dieses Beitrags Aufgeräumt wird mit Martin Strecha-Derkics.
Filename: radio213a_mom_kabuff
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Radioproduktion | 03.02.2015
Breite Autos
Ein Golf von heute ist um fast 20 cm breiter als das erste Modell 1974. Breitere Autos sind komfortabler und sicherer, brauchen aber mehr Platz - auf der Straße, beim Parken, in der Tiefgarage. Viele Wohnungen sind teurer, weil die Kosten für den Bau von Abstellplätzen eingerechnet sind. Kritiker fordern eine Trendumkehr, denn je mehr Platz Autos brauchen, desto weniger Platz hat der Mensch. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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03.02.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Ein Golf von heute ist um fast 20 cm breiter als das erste Modell 1974. Breitere Autos sind komfortabler und sicherer, brauchen aber mehr Platz - auf der Straße, beim Parken, in der Tiefgarage. Viele Wohnungen sind teurer, weil die Kosten für den Bau von Abstellplätzen eingerechnet sind. Kritiker fordern eine Trendumkehr, denn je mehr Platz Autos brauchen, desto weniger Platz hat der Mensch. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 01.02.2015
Beobachtungen
Über die Sorge, am Bahndamm vergessen zu werden, und die Freude, es nicht geworden zu sein. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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01.02.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Über die Sorge, am Bahndamm vergessen zu werden, und die Freude, es nicht geworden zu sein. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 27.01.2015
Blizzard
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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27.01.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 25.01.2015
Beintastler
Der Zoolge Günther Pass spricht über Urinsekten.
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25.01.2015 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Der Zoolge Günther Pass spricht über Urinsekten.
Beintastler sind Insekten, die keine Flügel haben und im Boden leben. Sie werden etwa 1 mm groß, und es gibt weltweit über 800 verschiedene Arten. 23 dieser Arten - so viele wie nirgendwo sonst an einer Stelle - kommen auf einer Wiese am Leopoldsberg in Wien vor.
Die Forschung an diesen Insekten ist schwierig, da die Tiere außerhalb des Bodens nicht leben können. Dunkelheit, Feuchtigkeit, Kühle sind notwendige Lebensbedingungen. Entomologen (Insektenforscher) wissen deshalb auch noch nichts Genaues über die Fortpflanzungsmechanismen dieser Tiere.
Somit kann die Kenntnis über die Fortpflanzung nichts zur Artbestimmung beitragen. Die Kenntnis der Art ist aber wichtig, um das jeweilige Tier im evolutionären Stammbaum einordnen zu können. Das genau möchte man aber auch mit den Beintastlern tun. Wo gehören sie hin, mit wem sind sie verwandt, und wann sind sie entstanden?
Es gibt nun aber seit einiger Zeit neben der klassischen Weise, die morphologische Eigenschaften (das Aussehen) und die Kenntnis des Fortpflanzungsmechanismus verwendet, auch molekularbiologische Möglichkeiten, Arten zu bestimmen. Bei Beintastlern wurden Genetik und Morphologie kombiniert, die Ergebnisse stimmen somit sehr gut überein.
Was Wissenschaftler daraus wissen, ist, dass Beintastler mit den Silberfischchen und Springschwänzen verwandt sind. Silberfischchen sind aus Bad oder Badewanne gut bekannt, und Springschwänze bemerkt man manchmal in Blumentöpfen als weiße, aufspringende Insekten. Diese beiden Gruppen gehören zu den Ur-Insekten, sind also sehr früh im Laufe der Evolution der Insekten entstanden und leben auch heute noch. Es gibt auch versteinerte Formen, die schon über 400 Millionen Jahre alt sind. Die enge Verwandtschaft mit diesen Tieren schreibt also auch den Beintastlern ein hohes Alter zu.
INTERVIEWPARTNER:
Univ.- Prof. Dr. Günther Pass
Universität Wien
Department für integrative Zoologie
Günther Pass - Department of Integrative Zoology
Teil 1: Filename: radio210_nat_beintastler_1 Flügellose Winzlinge
Filename: radio210_nat_beintastler_1
Teil 2: Filename: radio210_nat_beintastler_2 Vertreter der Gliederfüßer
Filename: radio210_nat_beintastler_2
Teil 3: Filename: radio210_nat_beintastler_3 Geheimnisvolle Fortpflanzung
Filename: radio210_nat_beintastler_3
Teil 4: Filename: radio210_nat_beintastler_4 Eine ganz besondere Wiese
Filename: radio210_nat_beintastler_4
Teil 5: Filename: radio210_nat_beintastler_5 Die Bestimmung des Stammbaums
Filename: radio210_nat_beintastler_5
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Beintastler|Günther Plass|Urinsekten|Wissenschaft
OE1-Link:
Ö1: Vom Leben der Natur
https://oe1.orf.at/programm/20150126#374658/Vom-Leben-der-Natur
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Radioproduktion | 31.12.2014
Götterdämmerung
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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31.12.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
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ORF > Österreich 1 > Moment – Leben heute > Aufgeräumt|Radioproduktion > Premium | 31.12.2014
Aufgeräumt
Das Handschuhfach im Auto
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Österreich 1 · 31.12.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Das Handschuhfach im Auto
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Radioproduktion | 20.12.2014
Vom Ende der Klaviere
Die meisten Klaviere können repariert und wieder verkauft werden, wenn sie ihre Besitzer nicht mehr brauchen oder nicht mehr haben wollen. Außer sie sind zu alt, zu defekt, zu zerstört durch zu viele Motten, zu viel Feuchtigkeit, schlimme Temperaturschwankungen oder zu wenig Pflege. Für diese hoffnungslosen Fälle ist Schluss mit Tönen und Musik – solche Klaviere werden zerlegt. Was von ihren über 5000 Einzelteilen nicht mehr verwertbar ist, wird entsorgt. Doch bis dahin gibt es noch viele überra …
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20.12.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Die meisten Klaviere können repariert und wieder verkauft werden, wenn sie ihre Besitzer nicht mehr brauchen oder nicht mehr haben wollen. Außer sie sind zu alt, zu defekt, zu zerstört durch zu viele Motten, zu viel Feuchtigkeit, schlimme Temperaturschwankungen oder zu wenig Pflege. Für diese hoffnungslosen Fälle ist Schluss mit Tönen und Musik – solche Klaviere werden zerlegt. Was von ihren über 5000 Einzelteilen nicht mehr verwertbar ist, wird entsorgt. Doch bis dahin gibt es noch viele überraschende Verwendungsmöglichkeiten. Ein Besuch bei einem professionellen Klavierentsorger. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 02.12.2014
Cockpit
Wort der Woche: Von der Grube für Hahnenkämpfe zur gläsernen Steuerzentrale in Flugzeugen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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02.12.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: Von der Grube für Hahnenkämpfe zur gläsernen Steuerzentrale in Flugzeugen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 15.11.2014
Schriftsätze im öffentlichen Raum
Die wahrnehmbare Identität eines Landes wird maßgeblich durch die Schriftzeichen geprägt, die für Ortsbezeichnungen verwendet werden. Mit oder ohne Serifen, moderne Schrift oder Antiqua, die zeitlose Helvetica oder Gothic. Jedes Land hat seine eigene Tradition die oft auch durch Macht und Herrschaft geprägt wurde. So war es in Frankreich nur dem König vorbehalten, eigene Schriftsätze zu führen, was sich bis heute in der Verwendung von Fonts in Zeitungen dort niederschlägt. Wir schauen uns die Sc …
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15.11.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Die wahrnehmbare Identität eines Landes wird maßgeblich durch die Schriftzeichen geprägt, die für Ortsbezeichnungen verwendet werden. Mit oder ohne Serifen, moderne Schrift oder Antiqua, die zeitlose Helvetica oder Gothic. Jedes Land hat seine eigene Tradition die oft auch durch Macht und Herrschaft geprägt wurde. So war es in Frankreich nur dem König vorbehalten, eigene Schriftsätze zu führen, was sich bis heute in der Verwendung von Fonts in Zeitungen dort niederschlägt. Wir schauen uns die Schriftsätze im öffentlichen Raum näher an und machen uns auf die Spuren jener, die diese Identität gestalten. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 05.10.2014
Treffpunkt Hundezone
Ohne Beißkorb und Leine ist der Stadthund kaum unterwegs. Außer er darf in der Hundezone oder einem Hundeauslaufgebiet herumtollen. Frauchen oder Herrchen sind auf alle Fälle dabei. So entsteht, je nach Gegend, ein spezielles Soziotop - mit subtilen Regeln und manchen Zwischenfällen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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05.10.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Ohne Beißkorb und Leine ist der Stadthund kaum unterwegs. Außer er darf in der Hundezone oder einem Hundeauslaufgebiet herumtollen. Frauchen oder Herrchen sind auf alle Fälle dabei. So entsteht, je nach Gegend, ein spezielles Soziotop - mit subtilen Regeln und manchen Zwischenfällen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Premium|Radioproduktion > ORF > Österreich 1 > Moment – Leben heute > Wort der Woche | 16.09.2014
Sezession
5000 ethnische Gruppen gibt es weltweit, Nationalitäten, Nationen. Die Anzahl jener, die sich innerhalb ihres Staates in Konflikten befindet, ist groß. Ob Ost-Timor, Quebec, Katalonien, die Krim. Auch in Schottland demnächst abgestimmt, ob das Land vom Vereinigten Königreich unabhängig werden kann. Unabhängigkeitsbestrebungen bestimmen also immer wieder die internationale Poltik. Unabhängigkeit - und Abspaltung. Die Sezession.
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Österreich 1 · 16.09.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
5000 ethnische Gruppen gibt es weltweit, Nationalitäten, Nationen. Die Anzahl jener, die sich innerhalb ihres Staates in Konflikten befindet, ist groß. Ob Ost-Timor, Quebec, Katalonien, die Krim. Auch in Schottland demnächst abgestimmt, ob das Land vom Vereinigten Königreich unabhängig werden kann. Unabhängigkeitsbestrebungen bestimmen also immer wieder die internationale Poltik. Unabhängigkeit - und Abspaltung. Die Sezession.
Filename: radio203_wow_sezession
Manuskript (ohne letzte Änderungen) SIGNATION „Das Wort der Woche“.
Die Sezession. Das Wort kommt von lateinisch secessio, Abspaltung, Abseitsgehen, Trennung, und da ist durchaus auch die künstlerische Sezession gemeint, in der sich Künstler von der bisherigen Tradition getrennt haben, und eine neue geschaffen haben, bei der Wiener Sezession den Jugendstil – das war um 1900.
Sezessionen bei Staaten aber entstehen zu allermeist bei ethnischen Konflikten. Manche Politikwissenschaftler sehen aber genau das als Mythos an. Nicht die Ethnien verursachen - sagen sie - Konflikte, sondern die vorherige Zerstörung des sozialen Netzwerkes. Da gehören dann auch die ökonomischen Faktoren dazu – wer profitiert wovon – zum Beispiel vom Öl an der Küste Schottlands.
Die Gründe für Sezession liegen vorderhand im Staat selbst, eine Sezession ist daher zunächst auch nicht ansteckend, sagen Politikwissenschaftler. Wenn es aber einmal innerhalb eines Staates zu Sezessionsbewegungen gekommen ist, breitet sich das Phänomen rasch aus, auch außerhalb. So fürchtet zum Beispiel die UNO immer auch ein „spill over“, ein Überschwappen auf andere Regionen, wenn ein abtrünniger Teilstaat eines Landes zu früh international anerkannt wird.
Andere Konfliktgegenden lernen daraus.
Man muss sich ja überhaupt wundern, warum ein Staat überhaupt zusammenhält, aber wenn dieser Zusammenhalt nicht mehr gegeben ist, braucht es für den wirklichen Start einer Sezession folgende Bedingungen:
Die Unzufriedenheit einer Gruppe, eine gemeinsame Identität, und vorangegangene Überlegungen, eine politische Aktion zu starten. Weitere Zutaten sind dann der Glaube, dass der Nutzen der Sezession größer ist als die Kosten, der Erfolg wahrscheinlicher, als man früher glaubte, und dass einige Schlüsselstaaten der Sezession weniger feindlich gestimmt sind als früher.
Einkommensunterschiede, Sozialleistungen, der Fluss von Arbeitskräften und Kapital. All das sind Faktoren, die bei Sezessionen eine Rolle spielen. In die eine oder auch in die andere Richtung – denn es profitieren wirtschaftlich starke Regionen durchaus auch von der Anwesenheit wirtschaftlich schwacher Regionen.
--- KÜRZEN MÖGLICH
Es gibt hier übrigens eine Parallele zu Ehescheidungen. Im früheren Scheidungsrecht mussten beide Partner einer Trennung zustimmen, im modernen Scheidungsrecht darf nun durchaus
ein
Partner die Trennung verlagen, bekommt sie aber erst nach einer bestimmten Zeit oder mit Auflagen und Verpflichtungen, die vom Richter festgesetzt werden. Der stärkere Partner hat nämlich über die Jahre hin Verantwortung übernommen, an die sich der Schwächere mit Recht gewöhnen durfte.
Eine plötzliche Trennung wäre daher fatal, und das ist bei Staaten nicht anders. Und
--- KÜRZEN ENDE
… es gibt bei aller Ökonomie und abseits von Recht und Verfassung auch bei Sezessionen vor allem auch eine moralische Komponente, mit der sich die Sezessionsphilosophie beschäftigt, die Sezessionsethik.
Im Schottischen Beispiel könnten bei einer Abspaltung nämlich durchaus den Bewohnern des restlichen Königreichs Nachteile entstehen, die Bewohner eines Staatsgebietes planen ihr Leben auch meist unter der Annahme, dass dieses Gebiet weiter bestehen bleibt, da könnten also Lebenspläne durchkreuzt werden. Und sie verlieren auch Souveränität, zu der eben gehört, dass sie zum Beispiel die Einkommensstuer in Schottland mitbestimmen können.
Je nach Sezessionstheorie wird einer Gruppe die Abspaltung moralisch gestattet, wenn ihr Unrecht widerfahren ist, oder, schwächer, wenn sie eine Nation bildet, oder noch schwächer, wenn eine Mehrheit bloß der Meinung ist, eine Abspaltung wäre das Beste.
Je nach Theorie, nach Philosophie, nach ethischer Auffassung wäre eben dann eine Abspaltung Schottlands in Ordnung – oder auch nicht, die, und das ist anzunehmen, friedlich verlaufen würde. Und diese Vielschichtigkeit zeigt, wie entwickelt unser Gefüge an Staaten, Grenzen und Ordnungen eigentlich ist. Sezessionen sind, so sagen manche Politikphilosophen, Sezessionen sind eine Büchse der Pandora, und die Frage ist, ob sie halb voll ist oder halb leer.
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Radioproduktion | 09.09.2014
Maut
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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09.09.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
(Passwort notwendig)
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Leben
Premium | 17.08.2014
Worte des Torfstechens
Tarsdorf
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17.08.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Tarsdorf
ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores. Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde. Mit einem Mundartdichter und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden. Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten des Ortes vertont wurden, und es entstand so ein Gemeinschaftsprojekt, in dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit seiner Geschichte in Verbindung zu bringen.
Trailer
Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_trailer
Moment – Leben heute / ORF Radio Österreich 1 am 18. August 2014
Beitrag/Sendung
Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_mom
Beitrag ohne Moderation (mp3, bessere Qualität)
Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_beitrag
MANUSKRIPT
Worte des Torfstechens (Lothar Bodingbauer)
Moment, 18. August 2014,
09:30 min
Pressetext:
Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores. Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde. Mit einem Mundartdichter und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden. Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten des Ortes vertont wurden - ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit dessen Geschichte in Verbindung zu bringen.
SIGNATION
OT 01 – Teaser 1
Man hat schon ein bisschen Angst, wenn man auf so einem unsicheren Boden steht. Dort blodert der Boden, dort sogizt beim Geh, dort wachst nix, dort bliat nix, dort g’rat nix.
Vom Leben und Arbeiten am Moor
OT 02 – Teaser 2
Also wenn man am Tag geht, dann ist es schon eher friedlich, aber wenn man in der Nacht geht, dann nicht gar so. – Wir sind da direkt im Alpenvorland, eigentlich im Innviertel.– Der Boden, wenn du so springst, der geht voll nieder, das ist wie ein Trampolin – Das Moorgebiet ist offiziell eingetragen, da ist es das Filzmoos, und bei den Leuten ist es „der Fiz“.
Die Eiszeit hat die Lanschaft in Tarsdorf bei Salzburg geformt, hat die Berge und Täler glattgeschliffen und die Hügel weich gemacht. Weich, wie die Worte des Dialekts der Gegend, der keine harten Konsonanten kennt. Ganz oben in Tarsdorf, in der Nähe von Fucking, gleich neben Hucking, da hat sich das Wasser in einer Grube gehalten. Und auch das Wasser ist weich, es ist Moorwasser, mit dem man gut Brot backen kann, versichern die Bauern. Im laufe des letzten Jahres haben sich die Menschen der Region getroffen, um die Worte des Moores den Kindern des Dorfes beizubringen. Ein Mundartdichter wurde herbeigezogen, der mit ihnen Geschichten geschrieben hat, ein Komponist, der sie vertont hat. Ein Blick zu den Wurzeln des Dorfes ist entstanden, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Wurzeln waren es, die den Torfstechern im Weg standen, wenn sie Brennmaterial gewinnen wollten. Fizgrampei heißen diese Wurzeln, Fiz von Filz, von Moor, und Grampei, weil es verflixte Wesen sind. Und Fizgrampei heißt auch das Dorf- und Schulprojekt, das um diese Wurzeln herum entstanden ist. Lothar Bodingbauer hat sich umgehört.
OT 03 – Alter Mann, Lied, Kind
Na ja Moor, dass man versinkt. Ausspruch war oft, „dich holts Filzgrampei“. Wenn man zu den Kindern so was gesagt hat, dann hat es oft geheißen, „dich holts Filzgrampei“. Das sind so alte Wurzeln, die mit den Latschen versunken sind. Und wenn sie Filz gestochen haben, dann sind sie rausgekommen, und das war ein Hindernis. – Musik – I geh an Fiz. Auf amoi geht’s dahin. Ich wird allweil kleiner. Grad der Kopf schaut no aussa. Jetzt geht’s wirklich dahin. Das Fizgrampei ziagt mi einei. Hiaz bin ia a Fizgrampei. – Musik.
Jabadabada Moosberln, jabadabada Mooswohl. – Und dann kommt noch der Sonnentau. – Genau, in drei verschiedenen Ausdrücken. Der Hergotslöffel, Fliegenfallen, und Wiedertot.
Josef Esterbauer ist der Kapellmeister von Tarsdorf. Er bespricht mit dem Mundartdichter Hans Kumpfmüller aus Obernberg am Inn die Vertonung der Kindergedichte, die um die Worte des Moores herum entstanden sind.
OT 04 Kumpfmüller
Ich habe insgesamt 24 Ausdrücke nur für den Sonnentau gefunden.
Der Sonnentau, eine Pflanze im Moor, die mit ihren klebrigen Tropfen auf den Stängeln Insekten fängt. Jeder, der hier wohnt kennt diese Pflanze, und es ist mit ihren Bezeichnungen fast ein bisschen so, wie bei den angeblich 20 verschiedenen Worten der Inuits f
ür „Schnee“.
0T 05 Kumpfmüller
Es geht einmal mit der Feststellung an, dass da nichts ist, dass da nichts wächst, dass da nichts gerät.
… weil der Himmelvater die Drainagerohre im Moor, im Fiz, vergessen hat. Die Entwässerung, und so ist das Gebiet zu nichts nutze, könnte man glauben.
OT 06 Kumpfmüller, Esterbauer
Drum wachsen grad diese Mundartkräutlein da. – Der Fiz ist früher schon eine gewisse Wertschöpfung gewsen, vom Brennmaterial, vom Heizmaterial – Und plötzlich kommt wer und sagt, da wachsenja die tollen Pflanzen - Musik - dann hat das Pflanzl einen lateinischen Namen - Musik - und dann ist es was wert. - Und dann kimmt man drauf, da hat der Himmelvater gottseidank gottseidank auf die Drainageröhrl vergessen. – Da hat der Himmelvater (singt) – und dann singen die Kinder ganz alleine – gottseidank – hat der Himmelvagter auf’d Drainageröhrl vergessen. – Musik.
Sobald es ein ordentliches Wort für etwas gibt, ist es was wert, sagt man. Und wenn es so gar ganze Geschichten sind, die entstehen, dann erst recht. Die Kinder besuchten im letzten Jahr immer wieder das Moor und schauten den alten Menschen beim Torfstechen zu, die darüber redeteten, mit Worten, die fast schon vergessen waren.
OT 07 Kind
I bin a wenig spazieren gegangen, auf einmal bin ich über eine Wurzel gestolpert. Da habe ich eine Schatzkarte gesehen, da habe ich zum Suchen angefangen, und a Schatzkisten gefunden. Und, woast was drin war: a Vasen.
Wasen sind hier nicht die Blumenvasen, sind auch nicht die Woosn, die Grasnaben, die über die Fahrbahn wachsen, Wasn sind die Torfziegel, die mit dem Stecheisen aus dem Boden gestochen werden, und die dann aufghäuselt werden, aufgehäuselt, luftig aufgebaut, zum Trocknen.
Das schauen wir uns jetzt an, direkt im Fiz – also im Filz, also im Moor.
ATMO 08 Hund, dann Traktor
Der Hofhund freut sich, der fährt auch mit auf der Ladefläche hinten, gemeinsam mit den Bauern, die das Torfstechen von früher her noch kennen und noch können.
Sie ist meine Nachbarin, Friedl Hedwig, ich heiße Mathilde, ich gehöre zu dem Mann mit dem Hut, Esterbauer ist der Schreibname und Heiss ist der Hausnahme. Und er ist der Schmied, und bei ihr ist es beim Staudinger, mir sind da hübsch beinander.
(über Atmo)
Beinander in einer Streusiedlung am Moor. Getrennte Bauernhäuser, aber doch mit ihrem Leben und mit ihrer Arbeit gemeinsam. Bis in die 70-er Jahre wurde hier noch Torf gestochen.
OT 09 Alte Leute über das Torfstechen
Torfstechen war aber immer auch eine starke körperliche Arbeit, immer noch leichter allerdings, als mit den alten Sägen Brennholz zu schneiden. Mit der Wasntragn, einer Karre, wurden dann die Wasn, die Dorfziegel gesammelt, und das hat der Komponist Ruprecht Huber für das Moor-und Torfstech-Mundartdorfprojekt vertont.
OT 10 Wasntragen Musik
Beim Wasentragen muss man die Wasn zu der Wasntragen tragen. Aber die mit am Hirn, die werden die Tragn zu den Wasen hinführen.
Die Musikstücke wurden vom Kirchenchor und den Kindern vertont. Und jedes der Kinder durfte eine Seite in einem Buch schreiben, erzählt Christina Eberharter, die Volksschuldirektorin.
OT 11 Christine Eberharter
Ich glaube, dass das ganze Projekt zu einem guten Selbstwertgefühl unserer Schüler beigetragen hat. – Gedicht – Es gibt für die Mundart keine Rechtschreibregeln.
Weil man die Mundart so schreiben darf, wie man will, sagt der Mundartdichter Hans Kumpfmüller.
OT Kumpfmüller / Eberharter
Man hat beim Schreiben hat völlige Narrenfreiheit, beim Inhalt net, der soll schon passen. – Gedicht - Das tollste für mich war das, dass sie mit der Freiheit was anfangen haben können.
Bei einem Dorffest im Juli wurden die Ergebnisse des Tarsdorfer Torfstech-Wort-und Musik-Dorfprojektes vorgestellt. Und alle machten mit. Die Alten, die Jungen, und der Komponist Rupert Huber, der die Texte vertont hat, er freut sich, denn für ihn waren die Geschichten rund ums Torfstechen eine Möglichkeit, nach Jahren im Ausland wieder mit seiner Heimat in Verbindung zu treten.
OT 12 Komponist (darunter beginntend Musik)
Auch mit den Leuten. Da singen dann im Kirchenchor singt eine alte Dirn mit vom Bauernhof von meinem Großvater, der Zimmermann, der meinem Vater einen Dachstuhl gemacht hat, singt mit eine Hörgerät mit. Man trifft Leute in einem anderen Kontext. Dann geht man ins Wirthaus und trifft wieder Leute von früher. Das ist wahnsinnig gut aufgegangen, man hat es nicht zu hoffen gewagt. – Musik – Wegbeschreibung.
Hinweis: Diese Sendung wurde auch für
Folge 25 von Lobster und Tentakel
aufbereitet.
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OE1-Link:
Ö1: Moment Leben heute
https://oe1.orf.at/programm/20140818/#358442/Moment-Leben-heute
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Radioproduktion | 27.07.2014
Zeugen der Urzeit im Fluss
Viktor Filzwieser sammelt Kieselsteine aus der Ybbs, schleift und poliert sie und legt so versteinerte Tiere frei. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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27.07.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Viktor Filzwieser sammelt Kieselsteine aus der Ybbs, schleift und poliert sie und legt so versteinerte Tiere frei. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
Programmtext
Die Ybbs ist ein Fluss in Niederösterreich, der aus den Kalkalpen Wasser und Geröll in das Voralpenland transportiert. Das Wasser ist im Oberlauf glasklar und an den Rändern und Schotterinseln zeigt sich eine vorherrschende Farbe: grau. Es ist das Grau des Kalksteins.
Ein genauerer Blick zeigt jedoch eine verblüffende Vielfalt an Farben und Mustern in vielen Steinen, die durch die Bewegung des Wassers schon sehr rundgeschliffen sind. Besonders, wenn die Steine nass sind, wird diese Farbenpracht sichtbar.
Es sind aber nicht nur die Farben, die Sammler der Gegend faszinieren, sondern auch die Muster, die etwa von versteinerten ausgestorbenen Ammoniten, Kopffüßern, stammen, oder von versteinerten Seelilien. Seelilien sind Tiere und gehören zu den Stachelhäutern.
Da aber Ammoniten und Seelilien ausschließlich in Meeren vorgekommen sind, sind die Steine der Ybbs somit auch ein Blick in die Vergangenheit. Vor rund 200 Millionen Jahren befand sich hier die Tethys, ein Urmeer, das mit der Gebirgsbildung der Alpen verschwand.
Teil 1: Farben und Muster
Teil 2: Unterschiedliche Bearbeitungsmethoden
Teil 3: Ein Blick in die Vergangenheit
Teil 4: Die richtige Auswahl
Teil 5: Jedes Stück erzählt eine Geschichte
Aufnahme: 5. Juli 2014
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Premium | 16.07.2014
Das kleine Haus auf dem Land
Zwischen Wohnburgen und Mehrfachanbau-Kunstwerken steht in österreichischen Gegenden ab und zu ein Winzighaus: zwei Räume oben, zwei unten; oder das Häuschen ist überhaupt nur ebenerdig und nicht viel größer als 30 Quadratmeter. Solche Häuser wären heute auf dem Land gefragt, sagen Immobilienmakler, immer noch werde eher groß gebaut. Wer wohnt in den wenigen, meist alten Winzighäusern. Eine Suche im Innviertel. (
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16.07.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Zwischen Wohnburgen und Mehrfachanbau-Kunstwerken steht in österreichischen Gegenden ab und zu ein Winzighaus: zwei Räume oben, zwei unten; oder das Häuschen ist überhaupt nur ebenerdig und nicht viel größer als 30 Quadratmeter. Solche Häuser wären heute auf dem Land gefragt, sagen Immobilienmakler, immer noch werde eher groß gebaut. Wer wohnt in den wenigen, meist alten Winzighäusern. Eine Suche im Innviertel. (
Moment / ORF Radio Österreich 1
)
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Ö1: Moment Leben heute
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Premium | 13.07.2014
Pflanzen an Verkehrswegen
Der Botaniker Michael Hohla spricht über die Vegetation an Orten des Transits. (
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13.07.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Der Botaniker Michael Hohla spricht über die Vegetation an Orten des Transits. (
Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1
)
Programmtext
Ruderalflächen sind für Botaniker spannende Gebiete. Es ist die Dynamik der Besiedelung, die an solchen Stellen sichtbar wird, an Gebieten, in denen die Erde aus irgendeinem Grund einmal brach gelegen ist.
Besondere Ruderalflächen sind jene, die an Transitstrecken liegen. Ob an Eisenbahnen, Autobahnen, Bundes- oder Wasserstraßen. Pflanzen können sich an diesen Linien durch viele Mechanismen besonders gut ausbreiten. Eine neue Pflanzenart kommt über die Hauptverkehrslinien ins Land, über die Nebenverkehrslinien besiedelt sie dann auch das Umland.
Einerseits sind es die Samen, die durch die Fahrzeuge oft von weither herangebracht werden, andererseits ist es der Fahrtwind der vorbeibrausenden Fahrzeuge, der die Samen von bestehenden Pflanzen weiter verteilt. Meist werden die Streifen entlang der Linien regelmäßig gemäht, was zusätzlich eine Verschleppung der Samen durch Mähfahrzeuge möglich macht.
Es sind aber auch die Standorte selbst, die eine spezielle Herausforderung an die Pflanzen stellen. Es bleiben jene, die zu den Bedingungen passen: heiße Ränder, die - wie bei Autobahnen - stark salzhaltige Böden aufweisen, oder die - an Bahnanlagen - regelmäßig durch Herbizide von Bewuchs befreit werden.
Standorte an Verkehrswegen sind oft auch geschützte Bereiche, in denen sich durchaus seltene Arten mit sehr speziellen Ansprüchen gut entwickeln können. Besonders gut sieht man das auch an Plätzen mit Pflasterung. Es ist die "Gunst der Fuge", die an den Stellen zwischen den Steinen einen besonderen Lebensraum für sehr kleine Pflanzen schafft.
INTERVIEWPARTNER:
Prof. Michael Hohla, Botaniker
Konsulent der OÖ. Landesregierung
Obernberg am Inn
Persönlicher Botanik-Weblog
Teil 1: Filename: radio198_transitstrecken_1 Gräser am Bahnhof
Teil 2: Filename: radio198_transitstrecken_2 Autobahn und Rastplatz
Teil 3: Filename: radio198_transitstrecken_3 Vorkommen entlang der Bundeststraße
Teil 4: Filename: radio198_transitstrecken_4 Die "Trittgesellschaft" eines Marktplatzes
Teil 5: Filename: radio198_transitstrecken_5 Neubürger am Hafen (mp3)
Aufnahmedatum: 04.07.2014
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OE1-Link:
Ö1: Vom Leben der Natur
https://oe1.orf.at/programm/20140714#355028/Vom-Leben-der-Natur
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Podcasting|Radioproduktion > Premium | 08.07.2014
Podcasts
Radio im Internet. – Seit der weiten Verbreitung von Smartphones und mp3-Playern ist Radiohören einfacher geworden. Sendungen kann man nun auch über Internet empfangen und hören, wenn man Zeit hat. Nicht nur etablierte Rundfunkanstalten machen im Rahmen dieser "Podcasts" Programm, sondern auch Menschen außerhalb der Radiostationen, die sich auf einem bestimmten Gebiet gut auskennen. Eine bunte Szene an unabhängigen Podcastern ist entstanden. (
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08.07.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Radio im Internet. – Seit der weiten Verbreitung von Smartphones und mp3-Playern ist Radiohören einfacher geworden. Sendungen kann man nun auch über Internet empfangen und hören, wenn man Zeit hat. Nicht nur etablierte Rundfunkanstalten machen im Rahmen dieser "Podcasts" Programm, sondern auch Menschen außerhalb der Radiostationen, die sich auf einem bestimmten Gebiet gut auskennen. Eine bunte Szene an unabhängigen Podcastern ist entstanden. (
Moment / ORF Radio Österreich 1
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Interviewpartner
innen
:
Daniel Meßner
,
Florian Freistetter
,
Nele Heise
. Die Gespräche mit ihnen sind in voller Länge in
Lobster und Tentakel LUT022
zu hören.
Filename: radio197_podcast Link zum Beitrag
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Moment – Leben heute|ORF|Österreich 1|Podcast
OE1-Link:
Ö1: Moment Leben heute
https://oe1.orf.at/programm/20140709#354806/Moment-Leben-heute
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Premium|Radioproduktion > ORF > Österreich 1 > Moment – Leben heute > Wort der Woche | 13.05.2014
Bart
Eine Stimme und besonders ein Gesicht macht diese Tage Furore in Europa: Conchita Wurst. Gewinner, oder auch Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2014. Mann, Frau, Kunst, und das Spielen mit den Grenzen, den Definitionen und Erwartungen. Wir Menschen beziehen viele Informationen aus dem Gesicht des Gegenübers, und wenn es dann dort trotz weiblichen Aussehens einen Bart gibt, sorgt das für Irritationen.
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Österreich 1 · 13.05.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Eine Stimme und besonders ein Gesicht macht diese Tage Furore in Europa: Conchita Wurst. Gewinner, oder auch Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2014. Mann, Frau, Kunst, und das Spielen mit den Grenzen, den Definitionen und Erwartungen. Wir Menschen beziehen viele Informationen aus dem Gesicht des Gegenübers, und wenn es dann dort trotz weiblichen Aussehens einen Bart gibt, sorgt das für Irritationen.
Filename: radio196_wow_bart mp3
)
Filename: radio196_wow_bart
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Radioproduktion | 22.04.2014
Friedensfahrplan
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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22.04.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 12.04.2014
Eine Frage der Projektion
Digitale Filmvorführung ist heute die Norm, Filmrollen halten sich nur mehr in wenigen Kinos. Der Film des 21. Jahrhunderts ist ganz einfach ein größeres Daten-File. Bei älteren Filmen werden die Kratzer in aufwendigen Verfahren beseitigt. Die schon in den 1950er Jahren eingeführte 3D-Technik kehrt in neuer Form zurück. Über jene Technik im Lichtspieltheater, die Zuschauer nie zu Gesicht bekommen. Ein neuer Film kommt ins Kino – an sich nichts Ungewöhnliches. Doch welche Schritte zwischen dem fe …
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12.04.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Digitale Filmvorführung ist heute die Norm, Filmrollen halten sich nur mehr in wenigen Kinos. Der Film des 21. Jahrhunderts ist ganz einfach ein größeres Daten-File. Bei älteren Filmen werden die Kratzer in aufwendigen Verfahren beseitigt. Die schon in den 1950er Jahren eingeführte 3D-Technik kehrt in neuer Form zurück. Über jene Technik im Lichtspieltheater, die Zuschauer nie zu Gesicht bekommen. Ein neuer Film kommt ins Kino – an sich nichts Ungewöhnliches. Doch welche Schritte zwischen dem fertigen Film und der Präsentation im Kinosaal liegen, sind für den Großteil der meisten Besucher unklar. Es ist die Arbeit in Filmverleihen, Filmlabore und Filmlager. Die klassische Filmrolle hat dabei weitgehend ausgedient, Filme kommen heute via Festplatte zu den Vorführern. Ein Blick auf die Art und Weise, wie der Film auf die Leinwand kommt. Einst und jetzt. (Marie-Thérèse Mürling, Paul Blaha, Lothar Bodingbauer) (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Leben
Radioproduktion | 08.04.2014
Wie ich auf den Vogel kam
Sie treffen sich meist in aller Früh, haben stets ein Fernglas dabei und sind immer leise unterwegs. Tarnkleidung hilft ihnen, nicht entdeckt zu werden. Hobbyornithologen beschäftigen sich mit den Vögeln unserer Heimat oder in fremden vogelreichen Ländern. Für die Forschung sind ihre Beobachtungsdaten oft wichtige Hilfsmittel. Über eine vogelkundliche Exkursion in die Donauauen und den Versuch, der Faszination der privaten Vogelkunde auf die Spur zu kommen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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08.04.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Sie treffen sich meist in aller Früh, haben stets ein Fernglas dabei und sind immer leise unterwegs. Tarnkleidung hilft ihnen, nicht entdeckt zu werden. Hobbyornithologen beschäftigen sich mit den Vögeln unserer Heimat oder in fremden vogelreichen Ländern. Für die Forschung sind ihre Beobachtungsdaten oft wichtige Hilfsmittel. Über eine vogelkundliche Exkursion in die Donauauen und den Versuch, der Faszination der privaten Vogelkunde auf die Spur zu kommen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
Link zur Sendung (DLF, 22.06.2014):
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Radioproduktion | 12.03.2014
Mehr Anerkennung im Betrieb
Eine Umfrage zur Anerkennungskultur brachte alarmierende Ergebnisse: Nur alle 75 Tage wird Mitarbeitern im Durchschnitt Anerkennung ausgesprochen, meist ist es nur ein unspezifisches Lob. Das ist schade, finden Kommunikationsberater, denn eine gelebte Wertschätzungskultur ist für die Mitarbeiter für das Wohlbefinden, die Leistung und generell die Identifikation mit dem Unternehmen von großer Bedeutung. Die gute Nachricht: es ist gar nicht so schwierig, "richtig" zu loben, wenn man weiß, wie's ge …
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12.03.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Eine Umfrage zur Anerkennungskultur brachte alarmierende Ergebnisse: Nur alle 75 Tage wird Mitarbeitern im Durchschnitt Anerkennung ausgesprochen, meist ist es nur ein unspezifisches Lob. Das ist schade, finden Kommunikationsberater, denn eine gelebte Wertschätzungskultur ist für die Mitarbeiter für das Wohlbefinden, die Leistung und generell die Identifikation mit dem Unternehmen von großer Bedeutung. Die gute Nachricht: es ist gar nicht so schwierig, "richtig" zu loben, wenn man weiß, wie's geht. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 09.03.2014
Beobachtungen
Über Lachgas, Angst und die Sache mit dem Werkdrachen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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09.03.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Über Lachgas, Angst und die Sache mit dem Werkdrachen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 23.02.2014
Flugrouten von Wildgänsen
Die Ornithologen Harald Grabenhofer und Johannes Laber spricht über Gänse aus dem Norden, die in der Gegend des Neusiedlersees überwintern und von Mitarbeitern des Nationalparks Neusiedlersee - Seewinkel einmal pro Monat gezählt werden. Die Daten werden in ein internationales Netzwerk eingespeist, um die länderübergreifenden internationalen Wanderungsrouten von Wildgänsen zu dokumentieren. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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23.02.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Die Ornithologen Harald Grabenhofer und Johannes Laber spricht über Gänse aus dem Norden, die in der Gegend des Neusiedlersees überwintern und von Mitarbeitern des Nationalparks Neusiedlersee - Seewinkel einmal pro Monat gezählt werden. Die Daten werden in ein internationales Netzwerk eingespeist, um die länderübergreifenden internationalen Wanderungsrouten von Wildgänsen zu dokumentieren. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 15.02.2014
Brüder Schwadron
In der Zeit von 1899 bis 1938 hat die jüdische Firma Brüder Schwadron in Wien viele Zinshäuser und auch öffentliche Bäder mit baukeramischen Arbeiten ausgestattet. Wer heute durch die Stadt geht, findet als erste sichtbare Spur der Brüder Schwadron Kanaldeckel, die mit ihrem Namen gekennzeichnet sind. Das Unternehmen wurde von zwei aus Galizien stammenden Brüdern gegründet. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Victor und Walter Schwadron 1938 dazu, den Betrieb aufzugeben. Das Unterne …
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15.02.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
In der Zeit von 1899 bis 1938 hat die jüdische Firma Brüder Schwadron in Wien viele Zinshäuser und auch öffentliche Bäder mit baukeramischen Arbeiten ausgestattet. Wer heute durch die Stadt geht, findet als erste sichtbare Spur der Brüder Schwadron Kanaldeckel, die mit ihrem Namen gekennzeichnet sind. Das Unternehmen wurde von zwei aus Galizien stammenden Brüdern gegründet. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Victor und Walter Schwadron 1938 dazu, den Betrieb aufzugeben. Das Unternehmen wurde arisiert. Ein Ausstellungsprojekt versucht die Spuren der Geschichte aufzugreifen und mit den bestehenden auch für Touristen leicht sichtbaren Kanaldeckeln und Keramiken in Verbindung zu bringen. (Sonntagsspaziergang / Deutschlandfunk)
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Radioproduktion | 11.02.2014
Masseneinwanderung
(Moment / ORF Radio Österreich 1)
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11.02.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
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Radioproduktion | 26.01.2014
Beobachtungen
Flugzeuge am Himmel. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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26.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Flugzeuge am Himmel. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 26.01.2014
Beobachtungen
Flugzeuge am Himmel. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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26.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
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ORF > Österreich 1 > Ambiente|Radioproduktion > Premium | 25.01.2014
Salzburger Glockenspiel
Täglich drei Mal erfreut das Salzburger Glockenspiel Einheimische wie Tourist/innen durch seine meist bekannten Melodien. Die Tonreihe der 35 Glocken umfasst drei Oktaven mit allen Halbtönen. Das technische Wunderwerk am Residenzplatz wurde 1703 an der Westseite des "palazzo nuovo" errichtet, der heutigen "Neuen Residenz". Für Abwechslung sorgt seit vielen Jahren Musikmeister Erich Schmidt, der pünktlich zu Monatsende um 11 Uhr die Melodien "umsteckt".
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Österreich 1 · 25.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Täglich drei Mal erfreut das Salzburger Glockenspiel Einheimische wie Tourist/innen durch seine meist bekannten Melodien. Die Tonreihe der 35 Glocken umfasst drei Oktaven mit allen Halbtönen. Das technische Wunderwerk am Residenzplatz wurde 1703 an der Westseite des "palazzo nuovo" errichtet, der heutigen "Neuen Residenz". Für Abwechslung sorgt seit vielen Jahren Musikmeister Erich Schmidt, der pünktlich zu Monatsende um 11 Uhr die Melodien "umsteckt".
Filename: radio185_amb_glockenspiel Beitrag
Filename: radio185_amb_glockenspiel
Manuskript
„Das klingelt so herrlich…“
Melodiewechsel beim Salzburger Glockenspiel
10 min. / (Lothar Bodingbauer)
Salzburg, am Domplatz, ein schöner Herbsttag, ein Spätherbsttag. Es ist kurz vor 11. Vor der neuen Residenz versammelt sich erwartungsvoll eine kleine Gruppe von Menschen.
OT Chinese (kurz) -
Spricht chinesisch
Der Herr aus China kommt wegen der Architektur und dem guten Ruf der Stadt hierher, und für die Salzburger selbst ist das zu erwartende Glockenspiel die Belohnung nach ein paar Wegen in der Stadt.
OT Salzburgerin
Wenn man so ungefähr um die Mittagszeit komm, dann erwartet man, dass das noch ein kleiner Zusatz ist für einen schönen Salzburgbesuch, dass man das Glockenspiel hört.
ATMO Glockenspiel 1 mal die Melodie, darüber dann…
Die Melodie wird einmal pro Monat gewechselt, und heute ist es wieder soweit. Ganz genau hört gerade einer zu: Erich Schmidt, er betreut das Glockenspiel gemeinsam mit seiner Frau Adelheid. Er runzelt die Stirn – zwei Glocken sind ausgefallen.
OT Schmidt Erich
Letzte Woche war es noch in Ordnung. Jetzt klingt es eher modern, das Ganze. – Ich bin der Glockenspielsetzer, mache monatlich die Melodien ins Glockenspiel, zusammen mit meiner Frau. Durch meine Heirat mit ihr habe ich sozusagen ins Glockenspiel hineingeheiratet, weil das ist in ihrer Familie Familientradition. Schon seit 1873 ist das in der Familie, dass immer die Nachfolger dann das Glockenspiel weiter betreuen.
OT Schmidt Adelheid
Mein Großvater war Uhrmacher und hat die Uhr gebaut, die drei mal am Tag oben das Glockenspiel auslöst. Und mein Vater hat von Jugend an von den 20-er Jahren bis zu seinem Tod das Glockenspiel betreut. Wir sind 4 Geschwister zuhause gewesen und mein Vater hat uns alle mit dem Glockenspiel aufwachsen lassen. Wir könnten alle vier das Glockenspiel setzen. Die meisten Stücke, so wie sie jetzt gespielt werden, hat er selber eingerichtet, dass es gut klingt, dass nicht zu viele Klänge zusammenkommen und doch die Melodie erkenntlich ist.
ATMO hinaufgehen
OT Schmidt Erich
Ja, jetzt werden wir hinaufgehen in den Turm und die alte Melodie raustun und die neue Melodie reintun und zuerst einmal schauen, warum bei der alten Melodie so viele Glocken nicht angeschlagen haben, denn letzte Woche war’s ja in Ordnung.
Der Turm ist zwischen 30 und 40 m hoch –
wir werden das lieber etwas langsamer angehen –
190 Stufen sind es bis nach oben.
OT Schmidt Erich
Das ist die neue Residenz, nennt sich das im Volksmund. Offiziell heißt es Neugebeude, hat der Wolf Dietrich bauen lassen, Erzbischhof Wolf Dietrich. Ist später aufgestockt worden der Turm, um das Glockenspiel hineinzubauen. (Atmo sperrt auf)
In der Turmstube angekommen, ist jeder ein wenig außer Atem. Ein Wunderwerk an Technik tut sich auf. Zähne, Räder, Seile, Stäbe, Rollen, Walzen. Alles hier ist analog, es riecht nach warmem Lerchenholz und, tatsächlich ja, nach vielen, vielen Schrauben.
OT Schmidt Erich, Atmo läuft ständig passend
Jetzt muss ich die sogenannte Klaviatur wegtun, weil sonst spielt es jedesmal wenn ich die Walze weiterdrehe, hört man es unten in ganz Salzburg.
Schnell wird sichtbar, warum zwei Glocken vorhin fehlten, ein Kettenglied hat sich gelöst, mechanische Beanspruchung, ganz normal, sagen Herr und Frau Schmidt.
– So –
Zentrales Stück der Anlage ist eine große Walze, wie ein Hamsterrad, zweieinhalb Meter im Durchmesser aus Bronze, mit 7970 Löchern. Da werden die Schrauben hineingedreht.
OT Schmidt Adelheid
Jede Schraube ist ein Ton, die Glocken haben zwei Hämmer, und jede Linie auf der Walze ist eine Achtelnote. Und so kann man sich das dann umsetzen von der Partitur, dass man genau die Stifte in die richtige Reihe steckt, die Pausen einhält, und die Notenlänge und den Notenwert.
OT Schmidt Erich
Jetzt muss ich die Walze vorlaufen lassen auf meine Arbeitsposition, damit ich auch bei Takt 1 anfangen kann.
Das Quietschen und Sirren das man dann und wann hört, kommt übrigens vom Elektromotor, der die Walze weiterdreht.
OT Schmidt Adelheid
Das alte Stück muss jetzt herausgenommen werden, das heißt jeder Stift ist von hinten mit einer Mutter angeschraubt, die wird gelockert, dann muss man von vorne den Stift rausnehmen und die neugesetzten muss man dann wieder anschrauben.
OT Schmidt Erich
Es sind 35 Glocken, und teilweise haben die Glocken zwei Hämmer. Es sind genau drei Oktaven mit allen Fis-Cis und so weiter dabei, alle Halbtöne dabei.
OT Schmidt Adelheid
Ich habe in meiner Kindheit auch sehr viel noch das Gewicht heraufgehoben. Da muss man kurbeln und kurbeln, dass das Gewicht raufkommt. Und das Faszinierendste für mich als Kind war die Geschwindigkeitsregelung mit den zwei Flügeln, dass du nur ein bisschen raustust und die ganze riesen Walze wird langsamer oder schneller.
OT Schmidt Erich
Die große Walze dreht sich jetzt natürlich auch mit einem Elektromotor. Sie könnte aber auch mit dem alten Werkl betrieben werden, die jetzt in Betrieb ist, und für besondere Anlässe als Demonstrationszweck benützt wird.
ATMO Erich Schmidt summt die Melodie ...
OT Schmidt Erich
… haben wir gerade geesetzt, und jetzt – genau da sind wir.
Nach einer halben Stunde konzentrierten Schraubens folgt der erste Test der neuen Melodie, in der Turmstube selbst.
OT Schmidt Erich
Beim ersten mal Abhorchen muss man die Geschwindigkeit einstellen, weil jedes Musikstück, was vom Vormonat zum Nachmonat, hat eine andere Geschwindigkeit. So, dann schauen wir mal.
ATMO Klackern, leise Glocken
Lange Holzleisten übertragen den Impuls der gesetzten Schrauben nach oben hin weiter zu den Glocken.
Atmo hinaufgehen
OT Schmidt Erich
Jetzt muss ich schauen, mir ist vorgekommen, es hat zweimal ein D nicht angeschlagen, das wäre da (DING). Aha, genau. (DING). Aha. Da ist (DING) der Hammer zu weit von der Glocke weg und dadurch schlagt es nicht an, weil die Bremse vorher in Kraft tritt, bevor der Hammer an die Glocke schlägt. Na. (DING). Brauche ich ein anderes Werkzeug, muss ich wieder runtergehen.
Zwei Jahre nach der Restaurierung „feigelt“ es immer wieder noch ein bisschen, sagt Erich Schmidt bis alles reibungslos läuft, was sich über die Jahrhunderte schön eingestellt hat. Die Glocken stammen übrigens aus Holland und wurden über wundersame Wege auf Karren mit Stroh nach Salzburg gebracht. Damals 1695. Erzbischof Johann Ernst Graf Thun hatte mit der Ostindischen Handelsgesellschaft Gewinne gemacht, der Hofuhrmeister Jeremias Sauter wurde beauftragt, das Werkl dann zusammenzubauen, was natürlich komplizierter ist, als es jetzt klingt.
ATMO (DING DING DING)
OT Schmidt Adelheid
Das Glockenspiel hat ja auch die Funktion gehabt zu den Essenszeiten zu rufen, deswegen Früh, Mittags, Abends, die Arbeitspausen 7, 11 und 6 Uhr. Es war also nicht nur zur Muße sondern zur Information.
So. Alle Glocken klingen, und jetzt kommt die Generalprobe für die Menschen, die schon unten drauf warten.
ATMO neue Melodie
Es passt. Und mit dem Schlusston ist für Erich Schmidt nur noch eines zu tun.
OT Schmidt Erich
Jetzt schreibe ich ins Turmbuch, dass ich die Melodie Lobet den Herren von Joachim Neander ins Glockenspiel gesetzt habe.
So hat alles seine Ordnung, Herr und Frau Schmidt packen ihr Werkzeug zusammen - und unten - da lächeln die Leute.
OT Salzburgerin
Man hört das einfach gerne, man freut sich, es ist aus einer alten Zeit und kommt in die Gegenwart gut herüber.
(Deutschlandfunk/Sonntagsspaziergang, 24. November 2013)
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Radioproduktion | 20.01.2014
Vierkanthöfe im Mostviertel
Vierkanthöfe prägen im niederösterreichischen Mostviertel die Landschaft. Sie sind die bäuerlichen Äquivalente zu Klosteranlagen. Mit dem Aufschwung der Mostproduktion und dem Bau der Westbahn, die Absatzmärkte erschloss, konnten sich die Bauern diese großen Anlagen leisten. Heute können sie nur noch erhalten werden, wenn neue Ideen den Fortbestand sichern: Bioläden am Bauernhof, Büroquartiere, Herbergen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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20.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Vierkanthöfe prägen im niederösterreichischen Mostviertel die Landschaft. Sie sind die bäuerlichen Äquivalente zu Klosteranlagen. Mit dem Aufschwung der Mostproduktion und dem Bau der Westbahn, die Absatzmärkte erschloss, konnten sich die Bauern diese großen Anlagen leisten. Heute können sie nur noch erhalten werden, wenn neue Ideen den Fortbestand sichern: Bioläden am Bauernhof, Büroquartiere, Herbergen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 16.01.2014
Mach das!
Buchbesprechung, Martin Apolin / Ecowin 2014 (Kontext / ORF Radio Österreich 1)
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16.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
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Radioproduktion | 12.01.2014
Korallen
Der Meeresbiologe Jürgen Herler spricht über Korallenriffe. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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12.01.2014 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Der Meeresbiologe Jürgen Herler spricht über Korallenriffe. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 31.12.2013
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Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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31.12.2013 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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Radioproduktion | 31.12.2013
Methylalkohol
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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31.12.2013 · Gestaltung: Lothar Bodingbauer · Importiert
Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)
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