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Ein schwarzes Brett. Ein Tagebuch. Lothar Bodingbauer.

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Biotope

Neulich im Zug eine Situation, die den noblen Herrn gegenüber eigentlich zum Auszucken bringen hätte müssen. Hätte müssen, denn er las ein Buch, war friedlich, still, vergnügt. Der Titel des Buches begann mit “feucht”. Die Farbe des Einbands: rosa. Nähere Informationen im Magazin Format. Genauere Recherche brachte Folgendes: Ein Feuchtgebiet ist ein Gebiet, das im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen liegt. Flora und Fauna sind an den ganzjährigen Überschuss von Wasser angepasst. Aber interessant ist der Link zum Qualitätsradio: Link zum DeutschlandRadio. Das lesen also die Herrschaften, sind entspannt, und man freut sich, es ist Literatur.

Die englischen Farben der Wachskreiden

*** Almond *** Antique Brass *** Apricot *** Aquamarine *** Asparagus *** Atomic Tangerine *** Banana Mania *** Beaver *** Bittersweet *** Black *** Blue *** Blue Bell *** Blue Green *** Blue Violet *** Blush *** Brick Red *** Brown *** Burnt Orange *** Burnt Sienna *** Cadet Blue *** Canary *** Caribbean Green *** Carnation Pink *** Cerise *** Cerulean *** Chestnut *** Copper *** Cornflower *** Cotton Candy *** Dandelion *** Denim *** Desert Sand *** Eggplant *** Electric Lime *** Fern *** Forest Green *** Fuchsia *** Fuzzy Wuzzy Brown *** Gold *** Goldenrod *** Granny Smith Apple *** Gray *** Green *** Green Yellow *** Hot Magenta *** Inch Worm *** Indigo *** Jazzberry Jam *** Jungle Green *** Laser Lemon *** Lavender *** Macaroni and Cheese *** Magenta *** Mahogany *** Manatee *** Mango Tango *** Maroon *** Mauvelous *** Melon *** Midnight Blue *** Mountain Meadow *** Navy Blue *** Neon Carrot *** Olive Green *** Orange *** Orchid *** Outer Space *** Outrageous Orange *** Pacific Blue *** Peach *** Periwinkle *** Piggy Pink *** Pine Green *** Pink Flamingo *** Pink Sherbet *** Plum *** Purple Heart *** Purple Mountains’ Majesty *** Purple Pizzazz *** Radical Red *** Raw Sienna *** Razzle Dazzle Rose *** Razzmatazz *** Red *** Red Orange *** Red Violet *** Robin Egg Blue *** Royal Purple *** Salmon *** Scarlet *** Screamin Green *** Sea Green *** Sepia *** Shadow *** Shamrock *** Shocking Pink *** Silver *** Sky Blue *** Spring Green *** Sunglow *** Sunset Orange *** Tan *** Tickle Me Pink *** Timberwolf *** Tropical Rain Forest *** Tumbleweed *** Turquoise Blue *** Unmellow Yellow *** Violet (Purple) *** Violet Red *** Vivid Tangerine *** Vivid Violet *** White *** Wild Blue Yonder *** Wild Strawberry *** Wild Watermelon *** Wisteria *** Yellow *** Yellow Green *** Yellow Orange

Tigerrachen

So geht es gerade in der Tigerrachen-Krabbelstube zu.

Lebensdatenproblematik

Wenn es eine Maschine gäbe, die jede Sekunde eines Lebens aufschreiben würde. Was würde sie nützen? Da man zum Lesen etwas länger braucht, als zum Erleben, könnte niemand diese Sammlung an Lebensdaten lesen, da er dazu länger leben müsste, als der, dessen Leben er liest. Das ist die Problematik der Chronisten. Sie zeichnen daher nicht alles, sondern nur manches auf. Die Problematik liegt in der Reduzierung. Üblicherweise schreiben Chronisten das auf, was bemerkenswerter ist als das tägliche Tun. Man könnte aber auch einmal als Chronist jede zweite Handlung aufschreiben, oder nur Tätigkeiten, die sich nach links wenden, oder nur welche, die sich nach oben erstrecken, die etwas verbessern (das tun sie sogar), aber auch vielleicht nur jene, die etwas verschlechtern. Vielleicht nur die zukunftsweisenden, oder nur jene, die sich auf die Vergangenheit beziehen; oder jene, die an etwas Geschehenes erinnern lassen – oder eben jene, die man lieber vergessen möchte. Das aufzuzeichnen wäre eine große Kunst.

4 Netzwerke besser als 1?

Da hört man im Qualitätsradio, dass 4 soziale Netzwerke besser wären als eines, dass man da glücklicher sei. Das ist möglicherweise nicht so zu vereinfachen. Es braucht mehr Zeit, 4 Netzwerke zu pflegen, wenn man davon ausgeht, dass mit der Tätigkeit in Netzwerken auch Verpflichtungen einhergehen. Weniger Zeit könnte aber eventuell mit etwas weniger Glück einhergehen.

Was tut sich in der Kiste – Start

Erde vom ehemaligen Museum des 20. Jahrhunderts. Links: Kakteen, Mitte: Tigerrachen, rechts: Testpflanzen, ob das Licht passt.

Keimschleuder

Peter Wilson, Mikrobiologe:

Die Tastatur ist häufig eine Spiegelung davon, was in der Nase und im Darm zu finden ist.

Briefumschläge

Wir haben gelernt, bei der Beschriftung von Briefkuverts, die ins Ausland verschickt werden, das Land abgekürzt der Postleitzahl voranzustellen, dazwischen ein Bindestrich. Schluss damit: es geht so: keine Abkürzung vorangestellt, sondern in einer neuen Zeile das Land hinzugefügt, in vollen Worten, in Blockbuchstaben. So fressen es die automatischen Sortieranlagen, der Rest wird ausgespuckt.

Weisheit

Um Glück zu haben, muss man Glück haben.

— Prof. Birger Priddat im Deutschlandradio Kultur

Etwas komplizierter gewünscht?

Der Satz

Der Verfasser von “Wayerley” war Scott.

ist laut Bertrand Russell genau genommen eine Verbindung von 3 Aussagen, die gleichzeitig zutreffen.

1) Mindestens eine Person schrieb “Waverley”
2) Höchstens eine Person schrieb “Waverley”
3) Wer immer “Waverley” schrieb, war Scott

In jeder Beschreibung ist stillschweigend die Behauptung enthalten, dass es ein und nur ein Objekt gibt, auf das die Beschreibung zutrifft, sagt Russell. Also: Scott schrieb “Waverley”.

Wittgenstein kritisierte Russells Ideen, die mit der logischen Analyse verbunden waren. Insbesondere ging es dabei um die Reduzierbarkeit der Mathematik auf die Logik; analytische Sätze und Tautologien waren ein Thema. Russell entgegnete später: “Mein früherer Schüler Wittgenstein arbeitete über dieses Problem und machte mich auf die Wichtigkeit der Tautologie für die Definition der Mathematik aufmerksam. Ich weiß nicht, ob er das Problem gelöst hat, nicht einmal, ob er noch lebt.”

Quelle. Die Zeit, 24.12.1982, Nr. 52

Positive Verhaltensskala

An vielen Schulen gibt es ausgeklügelte Skalen, um negatives Verhalten von Schülern zu beschreiben. Schwieriger ist es, positives Verhalten zu formulieren. Ein Vorschlag hier. Die Illustrationen wurden von Stefan Torreiter gestaltet.

Stufe 0

Du bist anwesend und fällst weiter nicht auf. Weder positiv, noch negativ. Ein ganz normaler Tag in einer ganz normalen Schule.

... sagst Danke und trennst den Müll ...

Stufe 1

Du nimmst aktiv am Unterricht teil, bist aufmerksam und verlässt die Klasse, nachdem du deinen Platz aufgeräumt hast. Du sprichst im Unterricht nachdem du aufzeigst und respektierst die Lernruhe. Du versuchst einen guten Willen zu den Anforderungen des Lebens in der Schule zeigen, auch wenn es dir nicht immer gut gelingt. Du versuchst Termine einzuhalten. Du verwendest das Wort „danke“ und trennst den Müll.

... entschuldigst dich, wenn du verspätet in den Unterricht kommst ...

Stufe 2

Du nimmst aktiv am Unterricht teil und übernimmst Verantwortung. Du bist hilfsbereit. Du bist höflich: du grüßt, und verwendest neben dem Wort „danke“ ebenso gerne das Wort „bitte“. Du entschuldigst dich, wenn du verspätet in den Unterricht kommst und nennst danach den Grund. Du begegnest deinen MitschülerInnen respektvoll und wertschätzend. Du erledigst deine Pflichten und meldest dich rechtzeitig, wenn es dir nicht gelingt, Termine einzuhalten. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 1 nicht gut gelingt.

Stufe 3

Du übernimmst Aufgaben und Ämter und bist tolerant, wenn jemand anders ist. Du trittst positiv und selbstsicher auf und bittest um Hilfe, wenn es dir einmal nicht gelingt. Du begegnest auch deinen Lehrer/innen respektvoll und wertschätzend. Du versuchst, dich nach einem Ideal zu verhalten, das du deinem Alter angemessen selbst aufstellst. Du gehst schonend mit der Umwelt um und isst in der Schulkantine regelmäßig auch grüne und gesunde Sachen. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 2 nicht gut gelingt.

... und rufst die Streithelfer zu Hilfe ...

Stufe 4

Du kümmerst dich um andere. Zeigst Humor und versuchst schlechte Laune in einer geeigneten Weise auszuleben, ohne sie als erste Wahl jemanden anderen umzuhängen. Du löst Konflikte auf eine konstruktive Weise und ziehst die Streithelfer/innen zu Hilfe, wenn das nicht gut gelingt. Du schützt Schwächere und schaffst für andere ein positives Lernklima. Du versuchst, dich nach einem Ideal zu verhalten, das du deinem Alter angemessen selbst aufstellst und deine Umwelt in besonderem Maße einschließt. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 3 nicht gut gelingt.

... organisierst mit im Schulalltag und kannst dich auch zurücknehmen ...

Stufe 5

Du organisierst einen Teilbereich im Schulalltag und übernimmst dadurch in besonderem Maße Verantwortung. Du hast Geduld, wenn einmal etwas nicht so funktioniert, und kannst dich auch zurücknehmen. Du trittst aktiv für die Probleme von Minderheiten ein. Du kannst meist gut mit deinen Grenzen umgehen. Du strengst dich auch bei unangenehmen Aufgaben besonders an. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 4 nicht gut gelingt.

... weist ihn auf Verbesserungsmöglichkeiten hin ...

Stufe 6

Du bist für andere ein Vorbild in einigen ganz persönlichen Bereichen. Du kritisierst den Unterricht in konstruktiver Weise. Erzählst dem Lehrer, wenn dir einmal eine Stunde sehr gut gefallen hast oder weist ihn auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Du kennst sehr gut deine Grenzen der Belastbarkeit und bittest rechtzeitig um Hilfe. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 5 nicht gut gelingt.

... und bist den Jüngeren ein Vorbild ...

Stufe 7

Du entwickelst neue Ideen für eine/deine Schule und setzt sie in Zusammenarbeit mit allen Beteiligen um, indem du Mitschüler organisierst und beispielgebend vorangehst. Du bist für neue SchülerInnen der 1. Klasse ein Vorbild in sehr vielen Bereichen: ja, so möchte ich sein. Du bittest um Hilfe, wenn dir das Verhalten von Stufe 6 nicht gut gelingt.

Hinweise:

An der AHS Rahlgasse in Wien wird eine negative Verhaltensskala schon längere Zeit eingesetzt. Besonders wirksam erscheint der geregelte Interventionsablauf bei Regelverstößen. Die negative Skala hatte aber auch neben einigen anderen, eine ganz besondere Schwäche: das Fehlen des positiven Gegenstücks.

Die Schule (jeder Erwachsene eigentlich) muss Auskunft geben können auf die Frage der Schüler/innen: „Aber wie sollen wir uns denn nun benehmen?“. Wichtig ist dabei nicht eine bloße Aufzählung erwünschter Tätigkeiten oder Fertigkeiten, sondern eine schrittweise Erweiterung der Ebenen.

In die vorgeschlagene positive Skala sind daher zugrunde liegend die Kant‘schen Stufen der Moral eingearbeitet: erst einmal zu wollen reicht durchaus aus, dann zu tun, dann es zur eigenen Maxime zu machen, und dann der kategorische Imperativ als höchste Stufe.

Problematisch erscheint beim obigen Vorschlag, ob ein Kind der 1. Klasse auch schon auf Stufe +7 kommen kann, weil es die Entwicklung eventuell noch nicht zulässt. (Auf die -7, das geht aber jederzeit schon, hier ist also ein Ungleichgewicht) Da wären Verbesserungen des Vorschlags wünschenswert, so dass auch schon zu Beginn der Entwicklung ein hoher Wert erreicht bzw. angestrebt werden kann.

Es ist interessant, die positive und negative Verhaltensskala auf Symmetrien zu prüfen, so wäre ein Disziplinarkomitee auf Stufe +7 abzuhalten, auf dem über den/die betroffene/n Schüler/in viel Gutes berichtet wird, gleichwie beim negativen Disziplinarkomitee jetzt schon viel über Schlechtes gerdet wird. Ebenso interessant wäre die äquivalente Formulierung: „Kontinuierlich gutes Verhalten kann zu einer Einstufung bis inkl. Stufe 6 führen.“ Derartige Überlegungen sind natürlich nicht unbedingt ein- oder umzusetzen, sie führen aber zu interessanten Erkenntnissen. Unter anderem sollte man nicht unbedingt eine „Wall of Fame“ aufhängen, wo Schüler/innen aus den Stufen +6 und +7 öffentlich genannt werden, denn umgekehrt hat man ja auch keinen Pranger für -6 und -7.

Wichtig erscheint in der Formulierung der positiven Stufen die immer wiederkehrende Formulierung: wenn dir das Verhalten von Stufe n nicht gelingt und du um Hilfe bittest, befindest du dich auf Stufe n+1. Das ist ein eindeutiges Signal an die Wertschätzung der Bitte um Unterstützung. Es wäre denkbar, das auch in die negative Skala einzuarbeiten. Besonders in kritischen späteren Situationen kann der schon geübte Ruf um Hilfe gut sein. Wir signalisieren da etwas Bedeutsames.

Die Umsetzung der positiven Verhaltensskala erscheint zunächst einmal eher untergeordneten Stellenwert einzunehmen. Die positive Verhaltensskala ist sicher nichts für Erbsenzähler (die “guten” Erbsen ;=) – auf Seiten der Kinder, Lehrer, Eltern. Die bloße Veröffentlichung schon setzt ein eindeutiges Signal. Es dürften sich bei allen Beteiligten (Schüler/Lehrer/Eltern) konkrete Ideen entwickeln, die man überprüfen müsste und wenn es Freude macht, anwenden kann, aber nur keine Hast.

Konkret wäre denkbar, dass positive und negative Skala durchaus nebeneinander laufen. Schüler in einem Disziplinarkomitee könnten dann durchaus in ihrer Verteidigung zur Stufe -6 eine Stufe +5 entgegenhalten. Oder -3 könnte mit +5 kombiniert sein.

Die Beobachtung, dass recht negativ hoch eingestufte Schüler/innen im Jahr darauf Schulsprecher/innen werden, könnte den paradoxen Charakter verlieren, wenn es eine positive Skala gibt – dort macht es ja wirklich Sinn.

Alte Dateien konvertieren

Eine alte Macwrite-Datei aus den Mac-Anfängen muss in Word konvertiert werden. Microsoft schlägt dazu folgendes vor:

Speichern Sie die MacWrite-Datei in dem Nur Text-Format MacWrite während. Notiz, dass Formatierung den Text betraf, geht verloren; das befindet sich das einzige Format jedoch, das MacWrite außer der Formatierung von MacWrite exportieren kann.

Ewig

Das Bankhaus Schelhammer & Schattera informiert in einem Prospekt über die vorzügliche Lage seines Geschäftslokales im Herzen Wiens gleich neben dem Stefansdom. Es wäre dadurch möglich, “das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden”. Wo genau ist das Angenehme, und wo das Nützliche zu finden?

Aufgewacht

(c) LB / Tigerrachen

Faucaria tigrina – Das werden einmal große Tigerrachen …

Aus einem australischen Pflanzen-Forum: What went wrong?

Posted by djfor NSW Australia (My Page) on Wed, Feb 5, 03 at 20:35.

Hi Everyone

I am at a bit of a loss at what has caused the demise of my Faucaria tigrina. I recently gave it a good watering as it had not been watered for a while and I am sure everyone knows what stinking hot weather we have had in Sydney and other areas of late. Slowly but surely, the leaves have turned to mush and my Faucaria is no more. I do not understand why. The whole process took only about three days. Does anyone have any clues as to what has gone wrong? Thanks and regards

David