35 Gedanken Community Building & Podcast

Podcasts werden gehört, Podcast finden Community. Das kann kaum verhindert, unter Umständen aber gefördert werden.

  1. Hörer:innentreffen
  2. Nicht in Zielgruppen denken, eher vielleicht in “Stilgruppen” (Quelle)
  3. Werbung hat noch nie etwas besser gemacht
  4. Kontinuierliches und regelmäßiges Publizieren
  5. Content – Inhalt – Relevanz
  6. Werbung ab 5000 regelmäßige Downloads über zB https://missing-link.media 
  7. Live-Sendungen mit Bühne
  8. Live-Sendungen mit Chat
  9. Newsletter, Instagram, Facebook, Twitter 
  10. Titel sind überbewertet / Ausnahme: „Der Podcast des Jahres“ von den Gebrüder Moped
  11. Vorbilder anschauen: Erklär mir die Welt, Falterradio, Freakshow, Erzähl mir von Wien, Lage der Nation, Methodisch inkorrekt, Omega-Tau, Sozialpod, Raumzeit, Jung und Naiv, Geschichten aus der Geschichte, wrint, Sendegarten
  12. Die Themenlandschaft des Podcasts konsequent abarbeiten (alle relevanten Stellen/Leute kommen irgendwann mal vor)
  13. Host erarbeitet sich einen „Ruf“, wird als Person wiedererkannt
  14. Eingeladen werden / cross-podcast
  15. Jemanden einladen, die:der Community hat
  16. Thema des Podcasts ist klar abgegrenzt (Astronomie, Kakteen)
  17. Art des Podcasts ist wiedererkennbar
  18. Flyer auf (Fach-) Veranstaltungen
  19. Berichte in Fachzeitschriften
  20. Preise (Auszeichnungen) sind nicht zu vernachlässigen 
  21. Moderationen übernehmen
  22. Kalte Akquise (Universitätsinstitute)
  23. „Routinekompetenz“ durch Regelmäßigkeit in Nebenpodcasts erarbeiten
  24. Podcaster:innen-Treffen: #Podstock, #Subscribe, Podcasterei Österreich #meetup
  25. Gastgeber:in sein (Rubriken)
  26. Erst ab Folge 10 den Community-Apparat auffahren – spart Nerven
  27. Authentische Sprache (nichts ablesen)
  28. Golden Five: Audioqualität, Formatklarheit, Feedbackkultur, Workflow sitzt, Sprache passt
  29. WhatsApp /Signal Audiomailbox einrichten, Hörer:innenbeteiligung
  30. Nischenhoheit anstreben
  31. Bei sendegate.de anmelden, mitschreiben und mitlesen
  32. Warum nicht auch Apple Podcasts Subscriptions probieren
  33. Kommerzielle Plattformen nicht ignorieren, „keine kommerzielle Nutzung“ schränkt Reichweite ein
  34. Clubhaus Room nach einer Sendung zum Diskutieren mit Hörer:innen
  35. Kolumne in irgendeinem Magazin gedruckt auf totem Holz

Clubhouse

Menschen, die einander treffen, um miteinander zu reden. Audio only. Das ist doch schön. Der negative Rest ist hoffentlich Detail: Datenschutz, Vermischung bestehender Ebenen und Regeln, Ungewohntes. Aber in Zeiten von Isolation und Behauptung ist die Metaebene zu bekannten Themen wichtig und interessant gepflegt zu diskutieren. Und darum geht es. Also gut.

Update August 2022: Clubhouse spielt keine Rolle mehr, zumindest in meinem Leben, ich habe es vor kurzem vom Smartphone gelöscht. War es schlecht? Nein, die erlebten Diskussionen waren toll und erinnerungswürdig. Über die Situation mit Corona, Impfungen, über die Regierung, mit regierungsteiligten oder regierungsnahen Personen.

Am Tag danach: Ich bin weg!

 

Die Antwort von Nikon – auf Anfrage, was denn da passiert ist, ist geradeaus heraus:

 

Lieber Lothar,

bei diesem Wettbewerb geht es darum, eine Anzeige für Nikon zu gestalten, die realistisch ist.

Hier sollte man sich die Frage stellen, ob Nikon wirklich mit dieser Anzeige werben könnte.

Wir entfernen jegliche Art von Abbildung der Konkurrenz, egal ob die Abbildung zu unserem Gunsten ist oder nicht, da eine solche Anzeige nicht dem Sinn des Wettbewerbs entspricht.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Nikon Team

Gelöscht: Facebook.

Die 5 Gründe:

1) Ich habe nur noch in Statusmeldungen gedacht wenn mir etwas passiert ist

2) Ich wollte mich nicht mehr zum Karl machen für die 50 Mitleser, die selber zwar brav liken oder kommentieren, selber nichts gepostet haben

3) Keine Exportfunktion – meine Statusmeldungen und Fotos, mein Teillebensarchiv verschwinden in mir unzugänglichen Datenwelten

4) Hauptgrund: Die Vermischung von Freundesgruppen, die ich normalerweise völlig unterschiedlich adressiere: Neue Freunde, Nachbarbuben aus der Kindheit, Schulkollegen, Untergebene, Übergebene, Reisebekanntschaften

5) Der Entzug – war schlimm. Ich glaube nach wie vor, Freunde verloren zu haben – und das ist Grund genug für Grund 5

Kein Grund: Privacy. Im Internet veröffentlicht man da wie dort nichts, was man nicht auch am Bahnhof aufhängen würde.

Update: Einige Zeit später habe ich Facebook wieder aktiviert. Wegen der Freund:innen.