29. Jun 2021 | Podcasting
Podcasts werden gehört, Podcast finden Community. Das kann kaum verhindert, unter Umständen aber gefördert werden.
- Hörer:innentreffen
- Nicht in Zielgruppen denken, eher vielleicht in “Stilgruppen” (Quelle)
- Werbung hat noch nie etwas besser gemacht
- Kontinuierliches und regelmäßiges Publizieren
- Content – Inhalt – Relevanz
- Werbung ab 5000 regelmäßige Downloads über zB https://missing-link.media
- Live-Sendungen mit Bühne
- Live-Sendungen mit Chat
- Newsletter, Instagram, Facebook, Twitter
- Titel sind überbewertet / Ausnahme: „Der Podcast des Jahres“ von den Gebrüder Moped
- Vorbilder anschauen: Erklär mir die Welt, Falterradio, Freakshow, Erzähl mir von Wien, Lage der Nation, Methodisch inkorrekt, Omega-Tau, Sozialpod, Raumzeit, Jung und Naiv, Geschichten aus der Geschichte, wrint, Sendegarten
- Die Themenlandschaft des Podcasts konsequent abarbeiten (alle relevanten Stellen/Leute kommen irgendwann mal vor)
- Host erarbeitet sich einen „Ruf“, wird als Person wiedererkannt
- Eingeladen werden / cross-podcast
- Jemanden einladen, die:der Community hat
- Thema des Podcasts ist klar abgegrenzt (Astronomie, Kakteen)
- Art des Podcasts ist wiedererkennbar
- Flyer auf (Fach-) Veranstaltungen
- Berichte in Fachzeitschriften
- Preise (Auszeichnungen) sind nicht zu vernachlässigen
- Moderationen übernehmen
- Kalte Akquise (Universitätsinstitute)
- „Routinekompetenz“ durch Regelmäßigkeit in Nebenpodcasts erarbeiten
- Podcaster:innen-Treffen: #Podstock, #Subscribe, Podcasterei Österreich #meetup
- Gastgeber:in sein (Rubriken)
- Erst ab Folge 10 den Community-Apparat auffahren – spart Nerven
- Authentische Sprache (nichts ablesen)
- Golden Five: Audioqualität, Formatklarheit, Feedbackkultur, Workflow sitzt, Sprache passt
- WhatsApp /Signal Audiomailbox einrichten, Hörer:innenbeteiligung
- Nischenhoheit anstreben
- Bei sendegate.de anmelden, mitschreiben und mitlesen
- Warum nicht auch Apple Podcasts Subscriptions probieren
- Kommerzielle Plattformen nicht ignorieren, „keine kommerzielle Nutzung“ schränkt Reichweite ein
- Clubhaus Room nach einer Sendung zum Diskutieren mit Hörer:innen
- Kolumne in irgendeinem Magazin gedruckt auf totem Holz
26. Jan 2021 | Tagebuch
Menschen, die einander treffen, um miteinander zu reden. Audio only. Das ist doch schön. Der negative Rest ist hoffentlich Detail: Datenschutz, Vermischung bestehender Ebenen und Regeln, Ungewohntes. Aber in Zeiten von Isolation und Behauptung ist die Metaebene zu bekannten Themen wichtig und interessant gepflegt zu diskutieren. Und darum geht es. Also gut.
Update August 2022: Clubhouse spielt keine Rolle mehr, zumindest in meinem Leben, ich habe es vor kurzem vom Smartphone gelöscht. War es schlecht? Nein, die erlebten Diskussionen waren toll und erinnerungswürdig. Über die Situation mit Corona, Impfungen, über die Regierung, mit regierungsteiligten oder regierungsnahen Personen.
14. Jun 2011 | Tagebuch

Die Antwort von Nikon – auf Anfrage, was denn da passiert ist, ist geradeaus heraus:
Lieber Lothar,
bei diesem Wettbewerb geht es darum, eine Anzeige für Nikon zu gestalten, die realistisch ist.
Hier sollte man sich die Frage stellen, ob Nikon wirklich mit dieser Anzeige werben könnte.
Wir entfernen jegliche Art von Abbildung der Konkurrenz, egal ob die Abbildung zu unserem Gunsten ist oder nicht, da eine solche Anzeige nicht dem Sinn des Wettbewerbs entspricht.
Mit freundlichen Grüßen
Dein Nikon Team
24. May 2010 | Tagebuch
Die 5 Gründe:
1) Ich habe nur noch in Statusmeldungen gedacht wenn mir etwas passiert ist
2) Ich wollte mich nicht mehr zum Karl machen für die 50 Mitleser, die selber zwar brav liken oder kommentieren, selber nichts gepostet haben
3) Keine Exportfunktion – meine Statusmeldungen und Fotos, mein Teillebensarchiv verschwinden in mir unzugänglichen Datenwelten
4) Hauptgrund: Die Vermischung von Freundesgruppen, die ich normalerweise völlig unterschiedlich adressiere: Neue Freunde, Nachbarbuben aus der Kindheit, Schulkollegen, Untergebene, Übergebene, Reisebekanntschaften
5) Der Entzug – war schlimm. Ich glaube nach wie vor, Freunde verloren zu haben – und das ist Grund genug für Grund 5
Kein Grund: Privacy. Im Internet veröffentlicht man da wie dort nichts, was man nicht auch am Bahnhof aufhängen würde.
Update: Einige Zeit später habe ich Facebook wieder aktiviert. Wegen der Freund:innen.