PHS225 Entwicklungsbiologie und Körperachsen

PHS225 Entwicklungsbiologie und Körperachsen

 

 

Der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau vom Department für Molekulare Evolution und Entwicklung spricht über die Ergebnisse der Forschung mit Seeanemonen und gibt einen Einblick in Arbeitsweisen und Überlegungen der Entwicklungsbiologie auf molekularer Ebene vor dem Hintergrund der Evolution.

Link: “Organisation der Körperachsen”, Pressemitteilung der Uni Wien


Diese Episode ist am 22.06.2016 erschienen. Dauer: 1 Stunde 8 Minuten und 25 Sekunden

 

Körperachsen

coverart_phs_225_1800In der kommenden Physikalischen Soiree geht es um die Ausbildung von Körperachsen (links/rechts, vorne/hinten). Bei der Vorbereitung dazu ist im Kapitel “Gastrula” zu lesen:

„Es ist nicht die Geburt, die Hochzeit oder der Tod, sondern die Gastrulation, welche in Wirklichkeit der wichtigste Zeitpunkt in deinem Leben ist.“ – Lewis Wolpert

Bin gespannt, was mein heutiger Gesprächspartner Ulrich Technau von der Uni Wien dazu sagen wird.

Damit Zellen in unserem Körper “wissen”, wo sie hingehören und was sie werden sollen, werden früh in der Embryonalentwicklung zwei Körperachsen angelegt. Ein so genannter “Organisator” ist für diese Achsenbildung verantwortlich. In einer aktuellen Publikation im Fachjournal “Nature Communications” haben der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau und Grigory Genikhovich von der Universität Wien und sein Team herausgefunden, dass die molekularen Grundlagen dieses Organisators sehr viel älter sind als angenommen und keineswegs eine “Erfindung” der Wirbeltiere: Diese Signalmoleküle entwickelten sich bereits vor 600 Millionen Jahren in den gemeinsamen Vorfahren von Wirbeltieren und Seeanemonen.

Link zur Pressemitteilung: Die Organisation von Körperachsen

Link zur Physikalischen Soiree 225