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Wien

Energie

  • PHS191 Physik des Fußballs

    Der Fußball hat durch Form und Material ganz besondere physikalische Eigenschaften. Wer könnte das besser beschreiben, als der Fußballspiel-Erklärprofi Metin Tolan. Ein Gespräch über den Ball, die Kurve, den Zufall und das Wasser.

    Gesprächspartner: Metin Tolan, Experimentalphysiker an der Technischen Universität Dortmund

    Das Gespräch führt Alois Schörghuber. Auszüge daraus wurden am 8. Juni in der Sendreihe “Moment am Sonntag” ausgestrahlt: “Als der Ball noch eine “Seele” hatte.
    Eine kleine Kulturgeschichte des Spielgerätes Fußball.”

    Links: Metin Tolan | SWR2 Aula über Physik des Fußballspielens

  • PHS187 Physik des Abnehmens

    PHS187 Physik des Abnehmens

    Die Energiebilanz muss negativ sein. So einfach ist Abnehmen.

    Der Physiker Martin Apolin erklärt das in seinem Buch: “Mach das – die ultimative Physik des Abnehmens”.

    Im Gespräch er viel davon, wie Physiker der Welt begegnen: mit Abschätzungen und Überschlagsrechnungen.

    Gesprächspartner: Martin Apolin

    Link zum Buch: Ecowin

    Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde im ORF Radio Österreich 1 Sachbuchsendung Kontext vom 17. Jänner 2014 gesendet.

  • PHS186 Energiespeicher

    PHS186 Energiespeicher

    Die aktuelle Ausgabe der Physikalischen Soiree beschäftigt sich mit Energiespeichern.

    Was kann man mit überschüssiger elektrischer Energie in Österreich tun.

    Karl Zach hat ausgerechnet, wie lange die Pumpspeicher noch reichen.

    Wir sprechen über den österreichischen Mix an Kraftwerksarten, die Aufteilung von Grund- und Spitzenlast, Entwicklung und Modellrechnung, Energiespeicherung in Pumpkraftwerken, alternative Methoden der Energiespeicherung, Politische Rahmen und die Vernetzung mit dem restlichen Europa.

    Gesprächspartner:

    Dipl.-Ing. Karl Anton Zach
    Energy Economics Group, TU Wien

    Links: Pressemitteilung der TU Wien | Publikation: “Abschätzung des zukünftigen Energiespeicherbedarfs in Österreich zur Integration variabler erneuerbarer Stromerzeugung” | Podcast Modellansatz: Pumpspeicher Modellierung

    Stichworte:  EU Projekt Store | Simulation | Erneuerbare Energie | Wasserkraft | Strommix | Erneuerbare Energie | Neue erneuerbare Energien | Windenergie | Photovoltaik | Biomasse | Kraftwerk Mellach | Grundlast | Spitzenlast | Modellierung | Green Scenario | Backup Kraftwerke | Netzfrequenz | Last | Regulator | Netzbetreiber | Industriekunden | Strompreis | Pumpspeicherkraftwerke | Netzfrequenz | Europäischer Netzregelverbund | Negative Strompreise | Gesamtwirtschaft | Demand Side Management | Speicher in Bergwerken | Batterien | Elektromobilität | Mühlbach | Verbrauchsverlauf | Smart Meter | Druckluftspeicher |Adiabate Druckluftspeicher | Power to Gas | Wirkungsgrad | Bürgersolaranlage | Regulatoren | Arbeitsbereich Energie

    Foto: Karl Zach

  • 053. Nikola Tesla

    Genie oder Scharlatan? Der Erfinder Nikola Tesla (1856-1943) gilt als Wegbereiter für das Wechselstromsystem. Für seine Arbeiten zu “Freier Energie” und angeblichen “Todesstrahlen” interessieren sich heute allerdings vor allem Phantasten und “Verschwörer”. Es ist erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Biographen und selbst ernannte geistige Erben Nikola Tesla (1856-1943) als verkanntes Genie propagieren. Tesla-Gesellschaften arbeiten an einem Beweis für das Konzept der “Freien Energie”, ohne Forschungsgelder und außerhalb der Wissenschaftsgemeinde. Zwischen Scharlatanerie und wissenschaftlich gesicherten Errungenschaften Teslas zu unterscheiden, ist schwierig, hat doch die Tesla-Spule, mit der für Menschen unschädliche hochfrequente Wechselströme erzeugt werden, hohes Lob der Physiker eingetragen. Teslas Arbeiten und Erfindungen mit Generatoren und Motoren halfen auch maßgeblich mit, weltweit den Wechselstrom gegenüber der Stromversorgung mit Gleichstrom durchzusetzen. Um 1900 war der Erfinder Nikola Tesla vom Glück wenig begünstigt: In seinem Labor wütete ein Brand und nahezu jedes größere Projekt musste aus Geldmangel abgebrochen werden, bevor nennenswerte Ergebnisse vorlagen. Bei den meisten Patentanmeldungen wurde er von seinen Kollegen überholt. In den Augen seiner Kritiker war er vor allem eines: ein Scharlatan. Tesla habe behauptet, geheimnisvolle Todesstrahlen erfunden zu haben, mit Hilfe eines kleinen vibrierenden Gerätes Gebäude zum Einsturz bringen zu können, Energie zu funken, es gäbe “Freie Energie” in der Atmosphäre, die man nur auf die richtige Weisen nutzbar machen müssen. Wie konnte es zur Bildung der Tesla – Legenden kommen? Die Radiosendung zeichnet ein Bild des widersprüchlichen Erfinders, vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen allgemein anerkannter Wissenschaft und dem Tesla – Kult, dessen phantastische Bücher in regelmäßigen Abständen die vorderen Regale der Buchhandlungen erreichen.

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