Blütenvielfalt zwischen Luft und Erde.
Der Gärtnermeister Anton Sieder führt durch die Orchideensammlung des Botanischen Gartens der Universität Wien.
Auch in Österreich gibt es Orchideen, etwa 50 Arten, die am Boden wachsen. In den Tropen gibt es mehrere Tausend Arten. Sie gedeihen in den tropischen Wäldern meist auf den Bäumen selbst als Epiphyten (Aufsitzerpflanzen). So können sie näher am notwendigen Licht sein. Als Epiphyten beziehen sie ihre Nährstoffe und Wasser aus der Luft.
Besonders die einprägsamen Blüten machen exotische Orchideen zu bekannten Zimmerpflanzen. Bekannt ist auch Vanille, eine Orchideenart mit charakteristischem Duft und Geschmack des Inhalts der Samenschoten.
Die Vielfalt der evolutionären Strategien von Orchideen, Bestäuber anzulocken und Speicherorgane für Nährstoffe zu entwickeln, ist für Spezialist:innen immer wieder überraschend. Längst sind nicht alle Orchideenarten bekannt.
GESPRÄCHSPARTNER:
Anton Sieder
Gärtnermeister
Botanischer Garten der Universität Wien
Foto: RUDOLF HROMNIAK
Teil 1: Bestäubung und Symmetrie
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Teil 2: Isolierte Entwicklung
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Teil 3: Gemeinschaft mit Pilzen
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Teil 4: Der Duft der Vanille
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Teil 5: Schönheit am Fenster
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