Man hört in einem Interview, dass viel zu wenig um Entschuldigung gebeten wird, sondern vermehrt nur ein „Tschuldigung“ ausgesprochen wird. Das ist nicht allzu tragisch. Man weiß ja, was gemeint ist. Schwieriger ist, wenn in Lautsprecherdurchsagen öffentlicher Einrichtungen nach der Bekanntgabe von Problemen für unser Verständnis gedankt wird. „Wir bitten um Verständnis“, wäre hier wohl besser. Der Dank käme dann danach – sofern nicht der Fall eintritt, dass die Betroffenen sauer sind, und leider kein Verständnis haben. Denen aber gleich voraus zu danken ist schlechter als ein bloßes „Tschuldigung“.