Radiosendungen

Lothar Bodingbauer arbeitet als Radiojournalist für deutschsprachige Rundfunkanstalten und als Podcaster. Seine Spezialgebiete erstrecken sich über Themen der Wissenschaft, Bildung und Sozialpolitik bis hin zu Fragestellungen und Besonderheiten des Alltags und des Reisens.

In Bearbeitung …

Astrofotografie
Blick zum Himmel mit Stefan Meingast von der Universitätssternwarte der Uni Wien. (2017)

Die Farbe der NachtStadtbeleuchtung jenseits des Graubereichs
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017)

Jenseits der WasserscheideDas Schiffchen fließt (nicht) ins Schwarze Meer.
Geringe Teile Österreichsentwässern über das Elbe-Sytem in die Nordsee. Deswegen gibt es im nördlichen Waldviertel Aale, die den Weg herauf aus dem Meer im Donausystem wegen der vielen Kraftwerke nicht schaffen würden. (2017)

Mit Kakteen um die Welt
In Erfurt (Thüringen) gibt es seit 330 Jahren eine Gärtnerei, die seit 180 Jahren auf Kakteen spezialisiert ist. Expeditionen führten die Gärtner in die ganz Welt. Es brachten Kakteen zurück, vermehrten sie und etablierten das Wissen um die Pflanzen aus der „Neuen Welt“, die Liebhaber/innen und Wissenschaftler/innen bis heute begeistert. Die Gärtnerei überstand Kriege, die Zeit in Ostdeutschland, die Wiedervereinigung. Die ganze Welt im Glashaus. Ein Lokalaugenschein bei Ulrich Haage. (2017)

TischgesprächeGeschenke
Gestaltung: Alois Schörghuber, Aufnahme: Lothar Bodingbauer (2017)

Urblüten
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2018)

 

Gesendet …

263. GesichtserkennungWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017) Hier anhören.

262. Schmelzendes Eis und steigende Meere
Die Ozeanografin Kristin Richter spricht über menschgemachte und natürliche Gründe, die dazu geführt haben, dass die weltweiten Meeresspiegel im 20. Jahrhundert im Schnitt um 17 cm gestiegen sind. (2017)

261. TischgesprächeEntscheidungen bei Tisch und anderswo
Wie entscheide ich mich für das Richtige? Diese Frage stellen sich viele, in ganz alltäglichen Situationen oder in wichtigen Lebensphasen. Manche stehen schon beim Bestellen im Restaurant vor der Qual der Wahl. Andere wiederum suchen sich jemanden, dem sie vertrauen und entscheiden wie dieser oder diese. Viele entscheiden sich nie. Kann man “sich entscheiden” lernen, gibt es dafür Werkzeuge oder Anleitungen. Gäste sind die Ethikern und Theologin Ulrike Swoboda, die Journalistin und Kochbuchautorin Katharina Seiser, der praktische Philosoph Rene Tichy und Siegfried Herzog, er dokumentiert Großprojekte der ÖBB. Wie immer in den Tischgesprächen hängt der Verlauf des Gespräches von den Gästen ab. Überraschungen sind erwünscht. Gestaltung: Alois Schörghuber, Aufnahme: Lothar Bodingbauer (2017)

260. Was macht eigentlich…?Der Wiener Rennverein
Der Wiener Rennverein ist Herrenclub. Entstanden ist er in der Umgebung der Trabrennen der Wiener Freudenau. (2017) Hier anhören.

259. MassenmordWort der Woche
Mit Daniela Schedler, Uni Wien. (2017) Hier anhören.

258. Von Geistern und kritischem DenkenRandnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017) Hier anhören.

257. AmtszeitWort der Woche
Mit Sieglinde Rosenberger, Uni Wien. (2017) Hier anhören.

256. Wo ist die Birkenmaus?Kleinsäuger in Österreich
Christine Blatt und Stephan Resch erforschen und schützen seltene heimische Kleinsäuger.

Aufnahmen für “Vom Leben der Natur” über die Birkenmaus. Gemacht im Ennstal bei Christine Blatt und Stefan Resch. Web: apodemus.at | kleinsaeuger.at

(2017)

255. Worüber lohnt es sich zu reden?Randnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017) Hier anhören.

254. ParlamentsheerWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017) Hier anhören.

253. Gletscher und KlimaBibliothek Eis
Die österreichischen Gletscher gehören weltweit zu den am besten untersuchten. Sie werden seit mehr als 100 Jahren systematisch vermessen, um Gletschertagebücher zu erstellen. Das Klima im Hochgebirge bestimmt die Ausdehnung der Gletscher. Interviewpartnerin: Andrea Fischer, Leiterin des Gletschermessdienstes des Österreichischen Alpenvereins. (2017)

252. HandschriftRandnotizen
Auf den Spuren einer handgeschriebenen Karte. Besuch bei einer Graphologin. (2017) Hier anhören.

251. Was macht eigentlich…… das Institut für Progressive Kulturpolitik?
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017) Hier anhören.

250. Schwertransporte auf zwei RädernDas Lastenrad boomt
Besonders in Städten mit viel Verkehr schlängeln sich neuerdings mehr oder weniger elegant „Heavy Pedals“ – Lastenräder in unterschiedlichen Formen durch den Alltag. Die Wege sind kurz, Beschränkungen für den Autoverkehr nehmen zu. Das fördert den Wunsch, auch schwerere Lasten wie Gasthermen oder Getränkekisten mit Muskelkraft zu befördern. Akkus unterstützen das Ganze, ganze Gewerbebetriebe sind aufgesprungen. Seit kurzem fördert die Stadt Wien den Ankauf von Lastenrädern auch finanziell. In Fahrradkollektiven werden die Räder kostenlos verliehen. Ein Selbstversuch, wie die Beförderung alltäglicher Gegenstände mit dem Fahrrad statt mit dem Auto in der Stadt funktionieren kann. (Lothar Bodingbauer) (2017) Hier anhören.

249. Wetterfrosch und Satellitenbild
Der Meteorologe Alexander Ohms über Grenzen und Möglichkeiten der Wettervorhersage für die kommenden Tage. (2017)

248. TischgesprächeRituale
Von Lammhaxen, Zitronentarte und der Unterbrechung des Alltags. Mit Alois Schörhuber. Aufgenommen im Podcast Setup (5 Headsets). (2017)

247. PollenvorhersageDie Biologin Katharina Bastl spricht über Phänologie.
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2017)

246. Schillern, strahlen, leuchtenDie Physikerin Ille Gebeshuber spricht über Farben in der Natur.
Farben entstehen erst in unserem Kopf. Wir sehen mit Rezeptoren die Wellenlängen des Lichtes. Erst die Interpretation der Eindrücke im Gehirn “macht” die Farbe. Farben zu vergleichen ist schwierig, weil auch höhere Zentren im Gehirn zusammenspielen, um unsere Wahrnehmungen bunt zu machen. (2017)

245. AufgeräumtBesuch in der Cembalowerkstatt
Aufgenommen mit Martin Pühringer in Haslach (Mühlviertel, OÖ). (2017)

244. TischgesprächeWorüber man beim Essen redet
Alois Schörghuber lud sich im Dezember fünf Gäste ein und bat sie zu einem improvisierten Gespräch, während vier Gänge serviert wurden. Zu Gast waren Ingrid Rachbauer, Fundraiserin bei der Caritas, der Weinfachverkäufer Thomas Schneeweiß, der Essigbrauer Erwin Gegenbauer, der praktische Philosoph Manfred Rühl und Paul Furtenbach, Physiotherapeut und Psychotherapeut in Ausbildung. Lothar Bodingbauer zeichnete das Gespräch auf. (2016)

243. Der Staub der KometenWissenschaftlerInnen erzählen
Die Astrophysiker Wolfgang Baumjohann, Günter Kargl und Mark Bentley vom Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften berichten über die Rosetta-Mission. (2016)

242. Zwischen Salzburg und Bad IschlWandern entlang der aufgelassenen Schmalspurbahn
Die Bad Ischler Bahn verband Salzburg mit Bad Ischl im Salzkammergut von 1893 bis 1957. Die Schienen der Bahnstrecke sind heute längst entfernt, doch viele Menschen entlang der immer noch sichtbaren Trasse erinnern sich nach wie vor an die rauchenden Dampflokomotiven und alten Waggons der romantischen Schmalspurbahn, die den Tourismus ins Salzkammergut gebracht haben. Da Bad Ischl der Sommersitz von Kaiser Franz Joseph war, gab es für ihn auch einen eigenen Salonwagen. Mit allen Höhen und Tiefen zeichnet die Bahn die Spuren der begleitenden und formenden politischen Systeme auch heute noch nach. Ihren Beginn in der österreichisch-ungarischen Monarchie, die Jahre der Nationalsozialisten, die Nachkriegszeit und die Zeit des Wiederaufbaus, in denen der boomende Autoverkehr und die Zunahme von Auslandsreisen der Österreicher das „aus“ dieser alten Bahnstrecke bedeuteten. Eine akustische Wanderung auf den Erinnerungsspuren der „Schmalspurbahn des Kaisers“ von Lothar Bodingbauer

Ein wirklich schöner Beitrag, er hat mir viel Freude bereitet.
(2016)

241. Auf den Spuren des KaisersZum 100. Todestag von Kaiser Franz Joseph I
Wenn sich heuer am 21. November der Todestag von Kaiser Franz Joseph I zum 100. Mal jährt, hatten die wenigsten heute noch lebenden Menschen die Chance, ihn je mit eigenen Augen zu sehen. Zu seiner Zeit war das genau anders. Aufgrund der langen Regierungszeit von 68 Jahren kannten die meisten Menschen keinen anderen Regenten. Wir begeben uns auf eine Spurensuche: wo ist der Kaiser heute noch in Österreich zu finden. Entlang der Bad Ischler Bahn zum Beispiel, die mit kaiserlichem Business-Abteil auf schmaler Spur von Salzburg zum Sommersitz des Kaisers in Bad Ischl führte. In den Innsbrucker Promenadenkonzerten, wo die Lieder der Monarchie einen wertvollen Fundus an heute noch gespielten Melodien darstellen. In der Netzwerkanalyse von Wiener Mittelalterforschern, die das Machtgefüge und heutige Bedeutung des Kaisers mit modernen Methoden präzise beleuchten und beschreiben können. In Schönbrunn und Belvedere, die großen Wiener Schlösser, wo viele Mitarbeiter die “K & K Erinnerungsmaschinerie” mit Grandesse und Eleganz betreiben und betreuen. In den Geschichten zweier junger Podcaster, die sich in akustischen Zeitsprüngen auf die Spuren von Franz Joseph machen. Und auf Reisen mit dem “Majestic Imperator Train de Luxe” auf der Franz-Josefs-Bahn mit Galadinner und kaiserlicher Unterhaltung. Zum Abschluss bringt uns diese Reise vielleicht auch nach Budapest, wo die Erinnerungen um die heutige “Freiheitsbrücke” als eine dem Kaiser Franz Joseph gewidmete Brücke die Herausforderungen der Monarchie zeigt, an denen sie letztendlich auch zerbrochen ist.

Interessante Gesprächspartner, feine Töne, gelungene Mischung, sprachlich feinsinnig, ernst und heiter, leicht ironisch und doch fair. Einfach schön!
(2016) Hier anhören.

240. BeobachtungenRandnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2016)

239. ErdrutschWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2016)

238. Bachvaritionen
Mit dem Botaniker Michael Hohla unternehmen wir einen Ausflug zu fünf verschiedenen Bachtypen in Oberösterreich. (2016)

237. BeobachtungenRandnotizen
Erste Erfahrungen beim WWOOFen auf einer Teefarm in der Provinz Fujian. Aufgenommen vor Ort und übertragen via ftp. (2016)

236. Krabbeln in Reih und GliedAmeisen
Der Ökologe Patrick Krapf spricht über Ameisen, die ihr Leben in Nestern, Kolonien und Superkolonien organisieren. (2016)

235. Flatternde Jäger der Nacht
Der Biologe Ulrich Hüttmeir spricht diese Woche über die Beobachtung von Fledermäusen in Dämmerung und Dunkelheit. (2016)

234. Schnelle Tiere auf sechs Beinen
Der Zoologe Wolfgang Paill spricht über den Laufkäfer. (2016)

233. Worüber wir nicht geredet habenEin Haus und die Geschichte zweier Familien
Klaus Pumberger ist Personalmanager. Mit besonderen Biographien und außergewöhnlichen Geschichten ist er täglich konfrontiert. Als er sich selbst auf die Suche nach der Geschichte seines Elternhauses machte, entdeckte er die Verbindung zweier Familien, die nichts miteinander zu tun hatten, deren Mitglieder aber heute noch leben. Das Haus war arisiert. Und darüber wurde in seiner eigenen Familie nicht geredet. Als er begann, die Schicksale der beiden Familien durch Gespräche zu verbinden, stieß das nicht überall auf Begeisterung. (2016)

232. Was das Blutbild verrätSpurensuche im Kreislauf unseres Lebens
Fragen an den Zustand unserer Gesundheit werden immer auch von den Bestandteilen unseres Blutes beantwortet. In einem Tropfen Blut stecken viele wertvolle Informationen. Ein rasch erstelltes Blutbild lässt genaue Aussagen auf Krankheiten und Risikofaktoren zu. Die Analysen werden immer genauer, die Methoden vielfältiger und ökonomisch gesehen ist das Gebiet der Blutdiagnostik heute ein riesiger Markt. So einfach anzuwenden hochentwickelte Bluttests auch sind, so schwierig sind oft die Antworten auf die Fragen, was wir mit den Wahrscheinlichkeiten und Bandbreiten der Ergebnissen dann machen. Die Entwicklung ethischer und psychologischer Kompetenzen der Untersuchenden und Untersuchten hinken der Entwicklung der Analysemethoden oft hinterher. (2016)

231. Turmfalken
Gefiederte Jäger in Menschennähe. Die Ornithologin Petra Sumasgutner spricht über die Turmfalken. (2016)

230. GärungEine Frage von Haltbarkeit und Geschmack
Der Mikrobiologe Clemens Peterbauer spricht über die positive Veränderung von Lebensmitteln durch Mikroorganismen. (2016)

229. Botanische Illustrationen
Pflanzen zeichnen für die Wissenschaft. Alois Wilfling über die Kunst der botanischen Illustration.

Ich habe ihren Beitrag über die botanischen Zeichner und Miniaturmaler auf Ö1 in „vom Leben in der Natur“ gehört, bzw. von einigen lieben Freunden ans Herz gelegt bekommen. Ich bin Bildhauerin, Goldschmiedin und Zeichnerin und beschäftige mich mit Formen aus der Natur und insbesondere botanischen Details. Es ist unglaublich wie sehr dieser Beitrag mich berührt und mein Interesse geweckt hat. All diese Beobachtungen, und Erkenntnisse über das zeichnen von Pflanzen… Vielen Dank, dass Sie sich so ausführlich mit diesem, für mich, sehr besonderem Thema auseinander gesetzt haben. (A.S.)
(2015)

228. SprachenrechteGarantierte Sprachen gestalten Gesellschaft
Neben der Staatssprache Deutsch gibt es in Österreich sechs anerkannte Minderheitensprachen. Viele weitere Sprachen werden gesprochen, auch ohne in gesetzlichen Regelungen einen Sonderstatus zu besitzen. Sie werden aber durch die UNO Menschenrechtscharta garantiert. „Menschen dürfen aufgrund ihrer Sprache nicht diskriminiert werden“. Ob geschrieben oder ungeschrieben: Wer Sprachenrechte gewährt, übt Macht aus. Mit der zugebilligten Sprache werden Kultur und Identität der betroffenen Personen und Gruppierungen maßgeblich bestimmt. Migration verändert die Sprachlandschaft nun und die Machtverhältnisse müssen neu verhandelt werden. Laufende Auseinandersetzungen um „erlaubte Sprachen“ am Pausenhof einer Schule zeigen, wie der Umgang mit Sprache als wesentliches Mittel der Kommunikation die Gesellschaft im Innersten beschäftigt. „Recht auf Sprachen statt Deutsch als Pflicht. (2015)

227. Grund und BodenEin knappes Gut
In Österreich werden pro Tag durchschnittlich 22 Hektar Boden verbaut, was einer Fläche von 30 Fußballfeldern entspricht. Knapp ein Fünftel dieser Fläche wird betoniert und asphaltiert. Die Inanspruchnahme von Grund und Boden wächst fünfmal so schnell wie Österreichs Bevölkerung. Flächen für den Ackerbau hingegen werden stetig kleiner und teurer. Ackerbauern und Viehbauern, die Bauwirtschaft, Betreiber von Biogasanlagen, Häuslbauer, Umweltschützer: sie alle kämpfen um Grund und Boden, und dieser Kampf wird immer härter.
Gestaltung: Marie-Claire Messinger, Lukas Tremetsberger und Lothar Bodingbauer (2015)

226. Die Mutter aller KartenÖsterreich auf großem Maßstab
Vier mal wurde das Staatsgebiet Österreichs seit Joseph II. genau vermessen. Topopgraphen zählten und beschrieben alle Berge, Flüsse, Siedlungen und Besonderheiten. Die Ergebnisse mündeten in der ÖK50 – der „Österreichischen Karte im Maßstab 1:50.000“. Die 191 Kartenblätter sind Grundlage für alle Militär- und Wanderkarten Österreichs. Mit computerunterstützten Methoden werden sie auch heute noch laufend akutalisiert und modernen Erfordernissen angepasst. Ein akustischer Rundgang am Entstehungsort der ÖK50, dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien. (2015)

225. BeobachtungenRandnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015)

224. Das ist mein Platz!Setz dich! Aber nicht überall hin.
Im Reisebus, bei Tagungen und natürlich bei jeder “Sitzung” – stets suchen Menschen ihren Platz und verteilen sich nach bestimmten und meist ungeschriebenen Regeln. Eine Sitzordnung entsteht sofort. Sie spiegelt das feine Gefüge der Gemeinschaft wider, Hierarchien und Sympathien, verdeutlicht aber auch, wie der Einzelne sich sieht. Warum verteidigt jemand im Reisebus “seinen” Platz vom ersten Tag an? Eine solche “Ordnung” aufzulösen oder umzustellen, ist schwierig. Wer sie missachtet, ist entweder mutig oder ignorant. Eine akustische Suche nach archaischen Regeln. (Lothar Bodingbauer und Kathrin Wimmer) (2015)

223. AbgastestWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015) Hier anhören.

222. Der RegionalflugplatzEin Tag am Flugplatz Ried-Kirchheim
Rund 60 Flugplätze gibt es in Österreich. Nur wenige von ihnen sind für den Betrieb mit großen Passagierflugzeugen vorgesehen. Die meisten der Flugplätze sind klein. Sie dienen Sportfliegerclubs zum Starten und Landen ihrer Propellermaschinen und Segelflugzeuge. Oft sind es nur Graspisten, die von den Hobbypiloten gepflegt und erhalten werden. Manchmal gibt es sogar einen Tower – und zu allermeist ein Restaurant. Regionalflugplätze sind beliebte Treffpunkte für Flugbegeisterte und Zuschauer. Ein Tag am Flugplatz Ried-Kirchheim in Oberösterreich. (2015)

221. Lebensraum FlussbodenVom Leben der Natur
Der Gewässerökologe Stefan Schmutz spricht diese Woche über das Geschiebe – Material das die Flüsse mit sich führen und Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten bildet. (2015)

220. BeobachtungenRandnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015)

219. Machtsymbol, Kunstobjekt, LeckerbissenTiere der Renaissance
Über die Bedeutung von Tieren an den europäischen Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts. (2015)

218. Seeigel im MeerVom Leben der Natur
Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel, die zu den Stachelhäuter gezählt werden und eine alte Klasse wirbelloser Tiere darstellen, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten. (2015)

217. Von Bienen und den MenschenImkern in Österreich
Mit der Bedrohung der Honigbiene durch Umweltgifte und Monokulturen ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen der Wunsch entstanden, sich mit Bienen zu beschäftigen. Die Imkerei hat wieder einen regen Zuspruch bekommen und bleibt nicht mehr den professionellen Imkern und Hobbyimkern im Pensionsalter vorbehalten. Wer sind die Menschen, und was fasziniert sie am „Bien“ – so wird ein gesamtes Volk, das aus bis zu 80.000 Teilnehmer/innen (Drohnen, Arbeitsbienen, Königin) besteht, genannt. Wie lernen sie die Imkerei, wie gehen sie mit Misserfolgen um, und ist wirklich Honig die Belohnung? Ein akustischer Rundflug mit Bienen und Menschen. (2015)

216. FerienWort der Woche
Man merkt es an der Stimmung in den Straßen. Die Ferien kommen. (2015) Hier anhören.

215. Salzböden am NeusiedlerseeVom Leben der Natur
Ein junges Gebiet mit angepasster Flora. (2015)

214. Der saubere Zug
Passagiere steigen gern in einen Zug ein, dem man nicht ansieht, wie lange er schon unterwegs ist. Züge werden auf dreierlei Arten gereinigt: nach jeder Fahrt, einmal am Tag und gründlich etwa alle zwei Monate. Daran sind viele Menschen beteiligt, die sich jedes Mal aufs Neue daranmachen, Kaugummis und Fettflecken zu entfernen oder die Spuren der Füße auf den Polstersesseln. (2015)

213. TrachtpflanzenVom Leben der Natur
Von Trachtquellen und Bienenweiden. Die Ökologin Katja Hintersteiner spricht über die Beziehung zwischen bestäubenden Insekten und den Blütenpflanzen einer Landschaft. (2015)

212. Breite Autos
Ein Golf von heute ist um fast 20 cm breiter als das erste Modell 1974. Breitere Autos sind komfortabler und sicherer, brauchen aber mehr Platz – auf der Straße, beim Parken, in der Tiefgarage. Viele Wohnungen sind teurer, weil die Kosten für den Bau von Abstellplätzen eingerechnet sind. Kritiker fordern eine Trendumkehr, denn je mehr Platz Autos brauchen, desto weniger Platz hat der Mensch. (2015)

211. BeobachtungenRandnotizen
Über die Sorge, am Bahndamm vergessen zu werden, und die Freude, es nicht geworden zu sein. (2015)

210. BlizzardWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015) Hier anhören.

209. Beintastler
Der Zoolge Günther Pass spricht über Urinsekten. (2015)

208. AufgeräumtDas Handschuhfach im Auto
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015) Hier anhören.

207. GötterdämmerungWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2015) Hier anhören.

206. Vom Ende der KlaviereWenn Pianos und Flügel ausgedient haben
Die meisten Klaviere können repariert und wieder verkauft werden, wenn sie ihre Besitzer nicht mehr brauchen oder nicht mehr haben wollen. Außer sie sind zu alt, zu defekt, zu zerstört durch zu viele Motten, zu viel Feuchtigkeit, schlimme Temperaturschwankungen oder zu wenig Pflege. Für diese hoffnungslosen Fälle ist Schluss mit Tönen und Musik – solche Klaviere werden zerlegt. Was von ihren über 5000 Einzelteilen nicht mehr verwertbar ist, wird entsorgt. Doch bis dahin gibt es noch viele überraschende Verwendungsmöglichkeiten. Ein Besuch bei einem professionellen Klavierentsorger. (2014)

205. CockpitWort der Woche
Von der Grube für Hahnenkämpfe zur gläsernen Steuerzentrale in Flugzeugen. (2014) Hier anhören.

204. Schriftsätze im öffentlichen RaumWegweiser, Straßennamen, Bahnstationen
Die wahrnehmbare Identität eines Landes wird maßgeblich durch die Schriftzeichen geprägt, die für Ortsbezeichnungen verwendet werden. Mit oder ohne Serifen, moderne Schrift oder Antiqua, die zeitlose Helvetica oder Gothic. Jedes Land hat seine eigene Tradition die oft auch durch Macht und Herrschaft geprägt wurde. So war es in Frankreich nur dem König vorbehalten, eigene Schriftsätze zu führen, was sich bis heute in der Verwendung von Fonts in Zeitungen dort niederschlägt. Wir schauen uns die Schriftsätze im öffentlichen Raum näher an und machen uns auf die Spuren jener, die diese Identität gestalten. (2014)

203. Treffpunkt HundezoneAkustischer Rundgang in einem sehr speziellen Soziotop
Ohne Beißkorb und Leine ist der Stadthund kaum unterwegs. Außer er darf in der Hundezone oder einem Hundeauslaufgebiet herumtollen. Frauchen oder Herrchen sind auf alle Fälle dabei. So entsteht, je nach Gegend, ein spezielles Soziotop – mit subtilen Regeln und manchen Zwischenfällen. (2014)

202. SezessionWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014)

201. MautWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014) Hier anhören.

200. TorfstechenSchulprojekt in Tarsdorf
Tarsdorf ist eine kleine innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores. Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde. Mit einem Mundartdichter und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden. Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten des Ortes vertont wurden, und es entstand so ein Gemeinschaftsprojekt, in dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit seiner Geschichte in Verbindung zu bringen. (2014)

199. Zeugen der Urzeit im Fluss
Viktor Filzwieser sammelt Kieselsteine aus der Ybbs, schleift und poliert sie und legt so versteinerte Tiere frei. (2014)

198. Das kleine Haus auf dem Land
Zwischen Wohnburgen und Mehrfachanbau-Kunstwerken steht in österreichischen Gegenden ab und zu ein Winzighaus: zwei Räume oben, zwei unten; oder das Häuschen ist überhaupt nur ebenerdig und nicht viel größer als 30 Quadratmeter. Solche Häuser wären heute auf dem Land gefragt, sagen Immobilienmakler, immer noch werde eher groß gebaut. Wer wohnt in den wenigen, meist alten Winzighäusern. Eine Suche im Innviertel. (2014)

197. Pflanzen an Verkehrswegen
Der Botaniker Michael Hohla spricht über die Vegetation an Orten des Transits. (2014)

196. PodcastsUnabhängige Radiomacher im Internet
Seit der weiten Verbreitung von Smartphones und mp3-Playern ist Radiohören einfacher geworden. Sendungen kann man nun auch über Internet empfangen und hören, wenn man Zeit hat. Nicht nur etablierte Rundfunkanstalten machen im Rahmen dieser “Podcasts” Programm, sondern auch Menschen außerhalb der Radiostationen, die sich auf einem bestimmten Gebiet gut auskennen. Eine bunte Szene an unabhängigen Podcastern ist entstanden. (2014)

195. BartWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014) Hier anhören.

194. FriedensfahrplanWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014)

193. Eine Frage der ProjektionDie Technik des Kinos
Digitale Filmvorführung ist heute die Norm, Filmrollen halten sich nur mehr in wenigen Kinos. Der Film des 21. Jahrhunderts ist ganz einfach ein größeres Daten-File. Bei älteren Filmen werden die Kratzer in aufwendigen Verfahren beseitigt. Die schon in den 1950er Jahren eingeführte 3D-Technik kehrt in neuer Form zurück. Über jene Technik im Lichtspieltheater, die Zuschauer nie zu Gesicht bekommen. Ein neuer Film kommt ins Kino – an sich nichts Ungewöhnliches. Doch welche Schritte zwischen dem fertigen Film und der Präsentation im Kinosaal liegen, sind für den Großteil der meisten Besucher unklar. Es ist die Arbeit in Filmverleihen, Filmlabore und Filmlager. Die klassische Filmrolle hat dabei weitgehend ausgedient, Filme kommen heute via Festplatte zu den Vorführern. Ein Blick auf die Art und Weise, wie der Film auf die Leinwand kommt. Einst und jetzt. (Marie-Thérèse Mürling, Paul Blaha, Lothar Bodingbauer) (2014)

192. Wie ich auf den Vogel kamMit Hobbyornithologen unterwegs
Sie treffen sich meist in aller Früh, haben stets ein Fernglas dabei und sind immer leise unterwegs. Tarnkleidung hilft ihnen, nicht entdeckt zu werden. Hobbyornithologen beschäftigen sich mit den Vögeln unserer Heimat oder in fremden vogelreichen Ländern. Für die Forschung sind ihre Beobachtungsdaten oft wichtige Hilfsmittel. Über eine vogelkundliche Exkursion in die Donauauen und den Versuch, der Faszination der privaten Vogelkunde auf die Spur zu kommen. (2014)

191. Mehr Anerkennung im BetriebÜber die Wertschätzungskultur
Eine Umfrage zur Anerkennungskultur brachte alarmierende Ergebnisse: Nur alle 75 Tage wird Mitarbeitern im Durchschnitt Anerkennung ausgesprochen, meist ist es nur ein unspezifisches Lob. Das ist schade, finden Kommunikationsberater, denn eine gelebte Wertschätzungskultur ist für die Mitarbeiter für das Wohlbefinden, die Leistung und generell die Identifikation mit dem Unternehmen von großer Bedeutung. Die gute Nachricht: es ist gar nicht so schwierig, “richtig” zu loben, wenn man weiß, wie’s geht. (2014)

190. BeobachtungenRandnotizen
Über Lachgas, Angst und die Sache mit dem Werkdrachen. (2014)

189. Flugrouten von WildgänsenGänsezählung
Die Ornithologen Harald Grabenhofer und Johannes Laber spricht über Gänse aus dem Norden, die in der Gegend des Neusiedlersees überwintern und von Mitarbeitern des Nationalparks Neusiedlersee – Seewinkel einmal pro Monat gezählt werden. Die Daten werden in ein internationales Netzwerk eingespeist, um die länderübergreifenden internationalen Wanderungsrouten von Wildgänsen zu dokumentieren. (2014)

188. Brüder SchwadronSpurensuche in Wien
In der Zeit von 1899 bis 1938 hat die jüdische Firma Brüder Schwadron in Wien viele Zinshäuser und auch öffentliche Bäder mit baukeramischen Arbeiten ausgestattet. Wer heute durch die Stadt geht, findet als erste sichtbare Spur der Brüder Schwadron Kanaldeckel, die mit ihrem Namen gekennzeichnet sind. Das Unternehmen wurde von zwei aus Galizien stammenden Brüdern gegründet. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Victor und Walter Schwadron 1938 dazu, den Betrieb aufzugeben. Das Unternehmen wurde arisiert. Ein Ausstellungsprojekt versucht die Spuren der Geschichte aufzugreifen und mit den bestehenden auch für Touristen leicht sichtbaren Kanaldeckeln und Keramiken in Verbindung zu bringen. (2014)

187. MasseneinwanderungWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014)

186. BeobachtungenRandnotizen
Flugzeuge am Himmel. (2014)

185. BeobachtungenRandnotizen
Flugzeuge am Himmel. (2014)

184. Salzburger GlockenspielEs klingelt so herrlich…
Täglich drei Mal erfreut das Salzburger Glockenspiel Einheimische wie Tourist/innen durch seine meist bekannten Melodien. Die Tonreihe der 35 Glocken umfasst drei Oktaven mit allen Halbtönen. Das technische Wunderwerk am Residenzplatz wurde 1703 an der Westseite des “palazzo nuovo” errichtet, der heutigen “Neuen Residenz”. Für Abwechslung sorgt seit vielen Jahren Musikmeister Erich Schmidt, der pünktlich zu Monatsende um 11 Uhr die Melodien “umsteckt”. (2014)

183. Vierkanthöfe im Mostviertel
Vierkanthöfe prägen im niederösterreichischen Mostviertel die Landschaft. Sie sind die bäuerlichen Äquivalente zu Klosteranlagen. Mit dem Aufschwung der Mostproduktion und dem Bau der Westbahn, die Absatzmärkte erschloss, konnten sich die Bauern diese großen Anlagen leisten. Heute können sie nur noch erhalten werden, wenn neue Ideen den Fortbestand sichern: Bioläden am Bauernhof, Büroquartiere, Herbergen. (2014)

182. Mach das!Die ultimative Physik des Abnehmens
Buchbesprechung, Martin Apolin / Ecowin 2014 (2014)

181. KorallenRegenwälder der Meere
Der Meeresbiologe Jürgen Herler spricht über Korallenriffe. (2014)

180. Atmosphäre
Zusammensetzung, Änderung und der Zusammenhang mit Bernstein. Es spricht der Atmosphärenphysiker Ralf Tappert (Universität Innsbruck). (2014)

179. EpidemieWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014) Hier anhören.

178. MethylalkoholWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014) Hier anhören.

177. NetzwerkWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2014) Hier anhören.

176. AngelobungWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2013)

175. BeobachtungenRandnotizen
Ein Kind verschwindet, weil die Mutter nicht gut Deutsch kann?” (2013)

174. “Es klingelt so herrlich”Melodiewechsel beim Salzburger Glockenspiel
Täglich drei Mal erfreut das Salzburger Glockenspiel Einheimische und Touristen mit seinen meist bekannten Melodien. Einmal im Monat wird die Melodie gewechselt (2013)

173. VersorgungspostenWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2013)

172. Lied meines LebensMatthias Gerstner – Moment Musical
Als Korrepetitor übt Matthias Gerstner Stücke für die Aufführung. Manche von ihnen spielt er immer wieder, auch alleine. Moment Musical von Franz Schubert ist eines davon. Es ermöglicht den Zugang zum Unterbewußten, erzählt er. (2013)

171. Das Conrad Erdbebenobservatorium
In der Nähe von Pernitz in Niederösterreich gibt es mehrere Tunnels in einem Berg. Dort wird das Erdmagnetfeld gemessen, die Erdschwere und – wenn vorhanden – die Erdbeben. (2013)

170. Schule andersrumFlipped Classroom
Wenn die Schulübung zur Hausübung wird, und umgekehrt, bleibt in der Schule Zeit für den Lehrer, mit Schülern individuell zu arbeiten. (2013)

169. BuschfeuerWort der Woche
Drei große Buschbrände lodern derzeit in Australien. Die Löscharbeiten gehen voran – von Entwarnung kann aber noch keine Rede sein. (2013) Hier anhören.

168. BetriebssportBewegung am Arbeitsplatz
Wenn die Firma für Bewegung sorgt. Sportlich im Betrieb Ob Schwertkampf oder Motorsport, Golf oder auch Tretbootfahren – beim Polizeisportverein ist jede organisierte Bewegung recht. Das ist auch naheliegend, müssen Polizisten doch auf Streife ein Mindestmaß an Fitness besitzen. Für Bankangestellte mag das allerdings ein Luxus sein, könnte man glauben. Geschulte Muskeln, eine gerade Haltung – eine sportliche Attitüde? Dass dem nicht so ist, zeigt, dass die Zahl der Betriebe, die ihre Mitarbeiter zu sportlichen Aktivitäten ganz nebenbei und ganz alltäglich motivieren, steigt. (2013)

167. LuxusWort der Woche
Wenn ein Bischof seine Residenz über die Maßen teuer renovieren lässt, und das bekannt wird, gibt es einen Aufstand – im Kirchenvolk. So geschehen vor kurzem in Deutschland. Hier hat wohl einer über die Stränge geschlagen und wurde dabei erwischt. Vielleicht aber schlagen wir alle manchmal über die Stränge und finden das ganz normal. Wo ist die Grenze? (2013) Hier anhören.

166. PolitikWort der Woche
Viel wird analysiert, verglichten, und pronostiziert. Ja, so ist das dieser Tage: Politik ist jetzt in aller Munde. (2013) Hier anhören.

165. Vielsprachig in die NaturMehrsprachigkeit trifft Naturerleben
Sprachlos könnte werden, wer die Wunder der Natur erfährt. Wenn aber eine Gruppe Wiener Volksschulkinder gemeinsam in den Wald geht, um im Wassergraben Bachflohkrebse zu suchen, dann passiert das genaue Gegenteil. Das gemeinsam Erlebte bringt vielfältige Anlässe zu reden. Eine Sprachwissenschaftlerin und mehrere Ökopädagogen der Internationalen Naturfreunde erarbeiten zuvor mit den Schülern gemeinsam den verwendeten Wortschatz in deren jeweiligen Muttersprachen. So trifft die Vielsprachigkeit der Kinder auf die Vielfalt der Natur. (2013)

164. Lokale Formen des RegensMonsun und Salzburger Schnürlregen
Meteorologen können an der lokalen Form des Regens die Art der Entstehung ablesen, sie unterscheiden die unterschiedlichen Regenformen darüber hinaus auch in Dauer und Intensität. (2013)

163. SchulbeginnWort der Woche
Warum ist der Schulbeginn genau im September in Österreich? (2013) Hier anhören.

162. Wie schwer. Wie groß. Wie lang.Über Wiegen und Messen
Will man etwas ganz genau wiegen, bringt man es zum Schwingen. So funktioniert die genaueste Waage der Welt: Die Quarzkristall-Mikrowaage der TU Wien. Will man wissen, wie lang ein Meter ist, braucht man dazu eine Atomuhr, einen Laser und diverse Linsen. Eine solche Ausrüstung findet sich beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Will man wissen, wie viel man selbst wiegt, stehen noch immer öffentliche Personenwaagen zur Verfügung. Vollmechanische Messgeräte mit Münzeinwurf, seit Jahrzehnten unverändert. Und wenn das Gewicht eines beladenen Lastschiffs bestimmt werden soll, gibt es auch dafür die passende Methode. Alles kann gewogen, alles kann vermessen werden. Zumindest solange von der sichtbaren Welt die Rede ist. (Lothar Bodingbauer, Matthias Däuble) (2013) Hier anhören.

161. Leben mit Licht
Der Biochemiker Gottfried Schatz spricht über die Herausforderung für Lebewesen, die Energie des Sonnenlichts nutzbar zu machen. (2013)

160. BrandredeWort der Woche
Von der Mitteilung seiner Gedanken bis zu einem flammenden Appell. Neben den Inhalten einer Rede geht es immer auch um die Form. (2013) Hier anhören.

159. Wo Menschen sind, ist meine HeimatPortrait des Südseediplomaten Rex-Marten Gaidies
36 Flugstunden ist Vanuatu von Österreich entfernt. In Deutschland geboren, vertritt der Künstler und Bildungsattaché Rex-Marten Gaidies die kleine Inselgruppe im Pazifik bei der UNESCO in Paris. Privat lebt er in Indonesien. Als Vermittler zwischen den Kulturen hat er vor kurzem mit zwei indonesischen Schülern Österreich besucht. Er lebt auf seinen vielen Reisen oft im Transit und kennt selbst das Gefühl der Entwurzelung gut. Heimat ist für ihn kein Baum, kein Haus, kein Landstrich, sondern immer dort, wo Menschen sind, mit denen er Projekte macht. (2013) Hier anhören.

158. PegelWort der Woche
Hochwasser und Verständlichkeit (2013) Hier anhören.

157. RotlichtWort der Woche
Die Kennzeichnung besonderer Regeln (2013) Hier anhören.

156. KesselfallenpflanzenEinsperren ohne Aufzuessen
Kesselfallenblumen fangen Insekten zur Bestäubung ein und lassen sie danach wieder frei. Um das zu bewerkstelligen, gibt es einige bemerkenswerte Anpassungen wie rutschige Oberflächen und Sperrhaare, die der Gefangennahme der Aasfliegen, Mistkäfer und Pilzmücken dienen. (2013)

155. Freunde der BlasmusikLeben, Werken und Wirken von Blasmusikkapellen in Österreich
Ein akustischer Augenschein bei den Freunden der Blasmusik. (2013) Hier anhören.

154. Leben im Zoo ZürichVerhaltensanreicherung
Die Verhaltensbiologin Cordula Galeffi erzählt über Projekte im Zoo Zürich, die das natürliche Verhalten der Tiere fördern. (2013)

153. KörperteilmodelsWenn der Körperteil im Mittelpunkt steht
Schöne Beine, schöne Hände, schöne Ohren. Nicht immer steht der ganze Mensch im Mittelpunkt, sondern ein Körperteil. Körperteilmodels spielen daher in Kunst und Werbung immer schon eine wichtige Rolle. Allein, es gibt sie nur noch selten. Wer als Model heute von seiner Arbeit leben will, muss alles machen, muss also auch noch schön sein. In schönen Händen oder Füßen steckt auch sehr viel Geld und Bewusstsein für Pflege und Erhaltung. Damit lässt sich zwar umgekehrt nicht unbedingt auf Schönheit, aber zumindest auch auf die Gepflegtheit des gesamten Menschen schließen. (2013) Hier anhören.

152. Schwein und MenschGeschichte einer Beziehung
Der Evolutionsbiologe Franz Wuketits erzählt über eine facettenreiche Beziehung. (2013)

151. Faszination der WorteDie Leseförderer
Zwei Organisationen widmen sich in Österreich in besonderer Weise der Leseförderung für Kinder. Der “österreichische Buchclub der Jugend”, 1948 vom Lehrer und Literaturforscher Richard Bamberger gegründet, und das Jugendrotkreuz, das unter anderem mit seinen Zeitschriften “Spatzenpost” und “Kleines Volk” schon seit vielen Schüler-Generationen Leseförderung und Bewusstseinsbildung für humanitäre Themen schafft. Die Aufgabe, die Faszination des Lesens Kindern zu vermitteln, hat sich über die Jahre nicht verändert, in Zeiten digitaler Herausforderungen werden aber die bestehenden Methoden immer wieder angepasst. (2012) Hier anhören.

150. RuteWort der Woche
Es rumpelt wieder in Österreichs Gesundheitswesen. Die Ärzte stellen gerade “der Politik die Rute ins Fenster”, sie wollen die Patienten über die ihrer Meinung nach drohenden Einsparungen und Leistungskürzungen informieren. Auch am Krampustag, vieltausendmal landauf landab die Rute. Die Großen werden sich freuen, die Kleinen sich fürchten. (2012) Hier anhören.

149. MimikZeichen im Gesicht
Gesten und Mimik – die Sprache ohne Worte. Während Gesten mit der Hand gemacht werden, oder mit den Armen, spielt sich die Sprache der Mimik ausschließlich im Gesicht ab. Menschen können im allgemeinen hervorragend die Muskelregungen im Gesicht des Gegenübers erkennen – und die damit verbundenen Gefühle. Kann Mimik auch zur Täuschung eingesetzt werden? Wann wirkt ein Lächeln aufgesetzt? Eine akustische Rundreise in der Landschaft des Gesichts. (2012) Hier anhören.

148. AffäreWort der Woche
Wenn der Geheimdienstchef mit einer Frau ein außerordentliches Verhältnis hat, dann kennen wir das längst von Filmen wie James Bond. Geheimnisverrat steht im Raum. Das gibt es aber auch im “richtigen Leben”. (2012) Hier anhören.

147. Abgeschaffter Adel?Leben und Rolle von Aristokraten heute in Österreich
Nach dem Ende der Monarchie, im Jahr 1919, wurden die Privilegien des Adels in Österreich abgeschafft. Anders als in Deutschland dürfen Menschen adeligen Hintergrunds auch heute keinen Titel mehr im Namen tragen. Statt um den Stand durch Geburt geht es heute mehr um Leistung. Wer über die Jahre Geld und Einfluss erhalten konnte, fühlt sich aber nach wie vor als Mitglied einer Elite – und ist stolz darauf. Die Rolle des Adels muss auch fast 100 Jahre nach seiner Entmachtung immer wieder neu definiert werden. Die politische Diskussion um das 2011 schließlich abgeschaffte Habsburgergesetz war dafür nur ein Beispiel. Und bis heute haben sich viele Aristokrat/innen einer sachlichen historischen Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte nicht gestellt. (2012) Hier anhören.

146. BeobachtungenRandnotizen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2012) Hier anhören.

145. FusionWort der Woche
Wenn man eine Zwetschke zerlegt, wird niemand behaupten, ihre Einzelteile wögen mehr als die gesamte Zwetschke. Bei einem fusionierten Atom aber ist genau das der Fall. (2012) Hier anhören.

144. Hochwässer und TrockenzeitenPflanzen am Wasser im Naturschutzgebiet Unterer Inn
Über die verschiedenen Gesichter einer faszinierenden Flusslandschaft. Der Inn prägt mit seine alpinen Zubringerflüssen den Lebensraum, den er durchfließt, in besonderer Weise. Kalkhaltige und silikathaltige Schwebstoffe begünstigen gleichermaßen Pflanzen, die das eine oder das andere lieben. Im Naturschutzgebiet Unterer Inn, im Innviertel, vor seiner Mündung in die Donau bei Passau sind demzufolge eine Viezahl verschiedener Arten zu finden. Es spricht der Botaniker Michael Hohla. (2012)

143. Der SauwaldÖsterreichs finstester Wald
Erst mit zwei Wochen Verspätung konnte der kaiserliche Bote den Eintritt Österreichs in den ersten Weltkrieg in die dichten Stellen dieses Waldes bringen. Mit der Zeit wurde es leichter mit der Erreichbarkeit, aber auch heute noch ist der Sauwald an der Donau auf der österreichischen Seite vor Passau ein wildes Stück Land. Nur selten verirren sich Touristen in diese schöne Gegend, in dessen bäuerlichen Orten noch bis bis vor kurzem ganz gern des Sonntags nach der Kirche zum blanken Zeitvertreib gerauft wurde. (2012)

142. Flechten im StadtgebietSensible Überlebenskünstler
Flechten sind Verbindungen von Pilzen und Algen. Der Pilz sorgt im gemeinsamen Organismus der Flechte für Form und Halt, während sich die Alge um die Energieerzeugung durch Photosynthese kümmert. Flechten werden gemeinhin mit “gesunder Luft” in Verbindung gebracht, und das ist durchaus richtig. Allerdings gibt es eine wahre Bandbreite an Flechten, die zum Teil recht unterschiedliche Bedürfnisse an die Luftqualität haben. Besonders Stickoxide aus Verkehrsabgasen können sich in Verbindung mit Wasser zu düngenden Ammoniaksalzen umformen, was bestimmten Flechtenarten als Dünger dient. Es spricht die Biologin Barbara Wunder. (2012) Hier anhören.

141. Altersbestimmung von GesteinenGeochronologie
Spuren geologischer Entwicklung. Geochronologen unterstützen Geologen bei der Entwicklung eines Verständnisses über die Entwicklung der Erde durch die wissenschaftliche Bestimmung des Alters von Gesteinen. Geologische Zeiträume sind verglichen mit Zeiträumen für Lebewesen riesig. Die Erde selbst ist 4,56 Millliarden Jahre alt, die ältesten Gesteine auf der Erde etwas jünger. Bei der relativen Altersbestimmung geht es um die Abfolge von Gesteinen oder Ablagerungen. Mit Hilfe von Fossilen und der Kenntnis der Evolution dieser versteinerten Tiere und Pflanzen können “vorher” oder “nachher” gut eingeordnet werden. Bei der absoluten Altersbestimmung wird auf physikalische Methoden zurückgegriffen. Es spricht der Geologe Urs Klötzli. (2012)

140. KonservativWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2012) Hier anhören.

139. CyberangriffWort der Woche
Es sprechen: Lizflx und Hans Bernhard | ubermorgen.com (2012) Hier anhören.

138. Der SchreiDie lauteste Gefühlsäußerung
In Musik und auf der Bühne wird es manchmal richtig laut. Der Höhepunkt einer Gefühlsregung kulminiert dann oft im Schrei – und der ist zielsicher zu setzen. Wer schon als Kind viel geschrien hat und dafür auch oft ermahnt wurde, darf das nun zielsicher und bezahlt vor vielen Menschen tun. Da aber alles nur gespielt ist, entsteht auch der Schrei nicht zufällig sondern absichtlich, genau und hoffentlich zur rechten Zeit. Regisseure, Sänger und Sprechbildner erzählen ihre Sicht vom Schrei. (2012) Hier anhören.

137. Der zunehmende Mensch
Wäre es doch so wie beim Mond, dass nach dem Zunehmen mit Sicherheit ein Abnehmen erfolgt. Über die Jahre hinweg ist es jedoch anders und zumeist so: die Menschen legen konsequent an „Jahresringen“ zu. Ihr Umfang wächst gleich einem Baum. Nicht das zunehmende Alter ist die Ursache, sondern das Aufsummieren von Fehlern im Lebensstil. Zu viel Nahrung bei gleichzeitig sinkender Bewegungsleistung. Ein Dilemma? Nicht unbedingt, es gibt durchaus alternative Konzepte, die mit etwas Konsequenz und Änderung im Lebensstil nachhaltig die menschlichen Jahresringe, wenn überhaupt, nur langsam wachsen lassen. Lothar Bodingbauer hat Menschen zughört, die von Berufs wegen oder wegen “persönlicher Betroffenheit” davon zu erzählen wissen. Ein Beitrag im Rahmen des ORF Programmschwerpunktes “Bewusst Gesund – Österreich speckt ab”. (2012) Hier anhören.

136. TransparenzWort der Woche
Durchsicht und Nachvollziehbarkeit (2012) Hier anhören.

135. StichwahlWort der Woche
Die Situation, wenn man nur das eine oder das andere wählen kann. (2012) Hier anhören.

134. HassWort der Woche
Was ist Hass. Warum gibt es ihn. Und ist das normal? (2012) Hier anhören.

133. Sprengstoffnachweis auf EntfernungEine Anwendung der Raman-Streuung
Es klingt wie die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, den Inhalt von Behältern zu bestimmen, die in großer und damit sicherer Entfernung stehen. Forscher der Technischen Universität Wien haben zwei Verfahren kombiniert, die nun genau das schaffen. Sie können mit Laserlicht Chemikalien in einer Entfernung von 100 Metern nachweisen, selbst wenn sie im Inneren von Behältern verborgen sind. Link zu Forschung Aktuell (2012)

132. Trockentäler und KältepoleÖsterreichs Wetter
Die Kleinräumigkeit des Klimas und des Wettergeschehens in Österreich. (2012)

131. An die Grenzen der NaturgesetzeÜber Bedeutung der Physik im Sport
Wodurch werden Schwimmer wirklich schnell, welche Kräfte wirken beim Stabhochsprung und warum schleudert es die Eiskunstläuferin bei der Pirouette nicht aufs Eis? Eine Betrachtung ausgewählter Sportarten aus dem Blickwinkel der Physik. Von den beschränkenden Faktoren bis zu raffinierten Techniken, die auf der Kenntnis der Naturgesetze basieren. (Alois Schörghuber und Lothar Bodingbauer) (2012) Hier anhören.

130. Theorie der BeleidigungRandnotizen
Es wird viel zu schlecht beleidigt. Dieser kurze Beitrag will Abhilfe schaffen und für gezielte Bösartigkeiten das nötige theoretische Grundzeug liefern. (2012) Hier anhören.

129. Das AmtsgeheimnisWort der Woche
Was für den Priester das Beichtgeheimnis, für den Arzt die Verschwiegenheitspflicht, was für den Journalisten der Schutz seiner Informanten ist, das ist das Amtsgeheimnis im staatlichen Beamtentum. Was aber genau ist darunter zu verstehen? Professor Heinz Mayer ist Professor für Staatsrecht an der Universität Wien. Er erzählt, was sich hinter geschwärzten Balken in Protokollen eigentlich verbergen darf. (2012) Hier anhören.

128. Überwachungskameras im öffentlichen Raum
Wer mit offenen Augen durch die Landschaft geht, bemerkt viele offene elektronische Augen. Manchmal versteckt, meist offen sichtbar sind Überwachungskameras zu sehen. Sie schrecken ab und zeichnen auf, sie befriedigen ein Sicherheitsbedürfnis. Es gibt gesetzliche Regelungen, wer welche Kameras wo aufstellen darf, und wie lange ihre Bilder gespeichert werden dürfen. Dank ihrer Bilder können Kriminalfälle geklärt oder verhindert werden, Wissenschafter beschäftigen sich mit den aufgenommenen Bewegungsmustern menschlichen Verhaltens, und nicht zuletzt gibt es Kritik von Bürgerrechtler/innen und Künstler/innen, die sich mit der bedrohlichen Facette einer immer lückenloseren Überwachungsgesellschaft beschäftigen. (2012) Hier anhören.

127. Die Haltbarkeit der Stadt
Besser wird nichts, sagen die Pessimisten, und schon gar nicht die Stadt. Rolltreppen und Bankerl gehen kaputt, Kanaldeckel müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, der Boden wird ständig neu markiert und selbst die Bauteile des Riesenrades wechseln wegen Korrosion und täglicher Benutzung. Eine Sendung über das ständige Erneuern städtischer Infrastruktur. (2012) Hier anhören.

126. Das Quietschen der TafelkreideEs spricht: Christoph Reuter, Institut für Musikwissenschaft, Universität Wien.
Für viele Personen sind Kratzgeräusche eine akustische Qual. Christoph Reuter, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien, untersuchte mit seinem Kollegen Michael Oehler aus Köln, warum wir so sensibel auf Wandtafelkratz- und Kreidegeräusche reagieren. (2012)

125. Nahe dem LichtEpiphyten, Aufsitzerpflanzen im Regenwald
Pflanzen die auf anderen Pflanzen wachsen, heißen “Aufsitzerpflanzen”. Ihre allgemein verwendete Bezeichnung ist Epiphyten. Sie sind keine Schmarotzer, entziehen dem Wirt also keine Nährstoffe, sondern verwenden die Aufsitzerlage nur, um “kostenlose” Höhenmeter hin zum Licht zu gewinnen. (2012)

124. MauerWort der Woche
Johannes Preiser-Kapeller, ÖADW (2012) Hier anhören.

123. UrabstimmungWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2012) Hier anhören.

122. WettersturzWort der Woche
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2012) Hier anhören.

121. Westbahn
Seit Dezember 2011 fährt nun eine weitere Eisenbahngesellschaft zwischen Wien und Salzburg. Das soll den Kunden freuen – gelächelt wird, wie nie zu vor auf dieser Strecke, die Westbahn heißt, gleich wie der Firmenname dieses neuen Konkurrenten der guten alten wohlbekannten ÖBB. Ohne Zweifel: Westbahn ist das Wort der Woche. (2011) Hier anhören.

120. Der StraßenmeisterHerrscher über das “Netzwerk” Straße
Auf regionaler Ebene sind die Straßenmeistereien in Österreich für die Verbindungen zwischen den Orten zuständig. Ohne ihre Arbeit würde das Leben im Land still stehen. Besonders im Winter steigt die Arbeitsbelastung für den Straßenmeister, der die Arbeitskräfte und Maschinen in den Einsatzgebieten koordiniert. Berufsbild eines im Hintergrund wirkenden Netzwerkers. (2011) Hier anhören.

119. Hyperaktivität
Das Wort der Woche. Ein Zustand, eine Diagnose, und das Wort selbst eine Vereinigung der verschiedensten Vorstellungen darüber. Hyperaktivität, die übersteigerte Aktivität. Im Gegensatz zum “normalen” Aktivitäts- und Bewegungsverhalten – und damit sind wir sofort bei der gesellschaftlichen Dimension. (2011) Hier anhören.

118. Die Sprache der BahnVom Schaffner zum Zugbegleiter
Ob Weichenstellung, Schlusslicht, oder das Licht am Ende des Tunnels. Die Eisenbahn ist eng mit der Sprache unseres Alltags verwoben. Ist das auch umgekehrt? Wie kommt der Alltag zur Bahn? Und wer weiß genau, ob man jetzt richtig ein “Ticket”, eine “Fahrkarte”, oder einen “Fahrausweis” verlangt? Wer formuliert die Durchsagen am Bahnsteig, welche Rolle spielt modernes Marketing und wie hat sich die Sprache der Bahn im Laufe der Zeit verändert? Eine Sendung über Sprache und Begriffe des österreichischen Bahnalltags. (2011) Hier anhören.

117. Weiße Esel des Neusiedlersees
Der Nationalparkdirektor Kurt Kirchberger und der Nationalparkbetreuer Alois Gangl sprechen über den Einsatz von weißen Eseln der ehemaligen k. u. k. Monarchie als wertvolle Mitglieder der Bewirtschaftung einer alten Kulturlandschaft im Nationalpark Neusiedleersee-Seewinkel. (2011)

116. Was sind Prozente?
Das Wort der Woche. Gehaltsverhandlung, Wirtschaftswachstum, Zunahme und Abnahme. Alles wird in Prozent angegeben, oder doch in Prozentpunkten – und wo ist der Unterschied? (2011) Hier anhören.

115. Hände drücken – Hände schütteln
Der Händedruck umrahmt unsere sozialen Begegnungen. Er eröffnet die Kontaktaufnahme und beendet die Verabschiedung. Er begleitet wichtige Vereinbarungen. Er spielt eine Rolle bei der Verbreitung ansteckender Krankheiten. Ob kalt oder weich, hart oder herzlich, feucht oder zögerlich, er gibt auch Auskunft über den Charakter, und manchmal – zum Beispiel beim “Golden Handshake” – auch über Status und Stellung. (2011) Hier anhören.

114. Marine Mikroorganismen
Der Biologe Gerhard Herndl erforscht einzellige Lebewesen im Meer. Im Meer sind Mikroorganismen ein wichtiger Bestandteil der Biomasse, der lebenden Materie und damit des Nahrungsnetzes. Für das darauf aufbauende Leben sind diese Mikroorganismen von großer Bedeutung, aber auch für die großen Stoffkreisläufe dieser Erde: Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff. (2011)

113. BlaukehlchenSingvogel
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2011)

112. Schimpfen und fluchen
Kutscher und Seemänner können es angeblich gut, Kinder dürfen es nicht, aber jeder von uns kann es unter bestimmten Umständen. Fluchen ist ein Schimpfen mit dem imaginären Gegenüber. Man lästert über Gott, die Familie, den Furz im Barte des Vaters. “Himmel-Herrgott-Sakra-Zement” – Eine Sendung über erleichternde Tabubrüche der Sprache. (2011) Hier anhören.

111. TouristWort der Woche
Flüchtlinge sollen mit einem Touristenvisum versehen werden. Grund genug, sich das Wort “Tourist” einmal genauer anzusehen. (2011)

110. Gehen mit Gehern (WH)
Jeder Mensch kennt eine Distanz, ab der er lieber nicht mehr zu Fuß geht, und lieber auf ein Verkehrsmittel umsteigt, das ihn trägt. Es gibt aber auch jene Menschen, die gerne auch große Entfernungen zu Fuß zurücklegen, und das meist völlig freiwillig. Ob aus sportlichen Gründen, oder aus Notwendigkeit – wir begleiten vier dieser Menschen auf einem ihrer Wege und zeichnen ihre Gedanken zum Thema “Gehen” auf. (2011) Hier anhören.

109. Stress mit Passwörtern
Ohne PINS, PUKS und eine Heerschar elektronischer Passwörter funktioniert in unserem Leben gar nichts mehr. Manche haben ein System, wie sie erstellt und gemerkt werden, andere schreiben alles auf. Ganz sicher ist sich aber keiner über die Sicherheit, die dadurch gewonnen wird oder verloren geht. Ein Beitrag über Passwörter, ihre Eigenschaften, und Strategien sie sich zu merken. (2011) Hier anhören.

108. Wieder daheimNeuorientierung nach Auslandsaufenthalt
Ob Entwicklungshilfe, Aufbau einer Firmenniederlassung, Zivildienst oder Weltumsegelung, Gründe für lang andauernde Auslandsaufenhalte gibt es viele. Die Erfahrungen der Langzeitreisenden beim Heimkommen sind jedoch ähnlich. Freunde haben sich geändert, die Umwelt, die Träume. Eine Sendung mit Rückkehrern. (Lothar Bodingbauer, Gottfried Ellmauer) (2011) Hier anhören.

107. Seltene Erden
Die “Metalle der Seltenen Erden” sind wertvolle Rohstoffe und werden in industriellen Produkten verwendet, die mit Licht, Optik und Magnetismus zu tun haben. (2011)

106. EinflugverbotWort der Woche
Das “Einflugverbot” ist ein Begriff aus den Medien, den es in Wirklichkeit im Flugverkehr gar nicht gibt. Als frei erfundenes Wort steht das Einflugverbot, wie auch das Fernsehverbot und viele anderen Verbote letztlich mit unserer Erziehung in Verbindung, und vieles in unserer Erziehung lässt sich in direkter Linie auf die Grimm’schen Märchen zurückführen. (2010)

105. Kreuzotter
Eine Giftschlange mit großem Verbreitungsgebiet. Der Zoologe Heinz Grillitsch über die Kreuzotter. (2010)

104. Schämenoder: von der Angst, nicht zu gefallen
Der Puls wird schneller, die Hitzewelle erreicht vom Bauch her kommend das Gesicht. Man wird rot und schämt sich gleich noch einmal, weil das jeder in der Umgebung sieht. Der körperliche Ablauf beim Schämen ist klar, man kennt auch die Auslöser, doch wozu ist Schämen eigentlich gut? Wer braucht dieses unangenehme Gefühl, wovor soll es wen schützen? Wie soll es helfen, was zu entwickeln? Wir machen uns auf die Suche nach der Bedeutung des Schämens für uns und unsere Gesellschaft. (Lothar Bodingbauer) (2010) Hier anhören.

103. Gehen mit Gehern
Jeder Mensch kennt eine Distanz, ab der er lieber nicht mehr zu Fuß geht, und lieber auf ein Verkehrsmittel umsteigt, das ihn trägt. Es gibt aber auch jene Menschen, die gerne auch große Entfernungen zu Fuß zurücklegen, und das meist völlig freiwillig. Ob aus sportlichen Gründen, oder aus Notwendigkeit – wir begleiten vier dieser Menschen auf einem ihrer Wege und zeichnen ihre Gedanken zum Thema “Gehen” auf. (2010) Hier anhören.

102. Hören. Besser hören. Hinhören. Zuhören.
Die Menge akustischer Umwelteindrücke nimmt zu. Wer gehört werden will, muss lauter werden, oder penetranter. Wer in Ruhe hören will, muss sich mit schalldichten Kopfhörern von der Umgebung abkoppeln. Die gehörten Klangdateien sind dabei oft stark komprimiert und datenreduziert, ein sterile Abklatsch des Originals. Wer also gerne und gut hört, leidet dieser Tage in einer Welt, in der das Sehen und Gesehen werden Priorität hat. Eine akustische Annäherung an die hörbaren Aspekte des Alltags. (Lothar Bodingbauer) (2010) Hier anhören.

101. Schön geschriebenDie österreichische Schulschrift
Neben der Druckschrift wird in der Volksschule auch die Schreibschrift gelehrt. Diese “Lateinschrift” prägt wohl für alle schreibenden Menschen das später zu entwickelnde Schriftbild ihrer Handschrift, und das Aussehen dieser Ausgangsschrift ändert sich wie die Mode. Allerdings nicht so schnell. Etwa alle dreißig Jahre wird das vom Unterrichtsministerium empfohlene Schriftbild den neuen Anforderungen angepasst. Eine akustische Annäherung an den wohl bekanntesten Zeichensatz des Alltags. Es sprechen: Wilhelm Wolf, Martin Tiefenthaler und andere. (2010) Hier anhören.

100. Fossile EnergieträgerHerbert Hofstätter, Professor der Montanuniversität Leoben, spricht über Erdöl, Erdgas und andere Kohlenwasserstoffe
Kohlenwasserstoffe sind energiereiche chemische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff gebildet werden. Bei ihrer Verbrennung setzen sie jene Energie frei, die sie während ihrer Entstehung an Sonnenergie gesammelt haben, denn es handelt sich um die unter Druck und Temperatur in Jahrmillionen gebildeten Überreste von Lebewesen, die in Meeren gelebt haben.

Erdöl und Erdgas sind wohl die bekanntesten Vertreter von Kohlenwasserstoffe, es gibt aber auch noch exotischere Verbindungen, wie zum Beispiel die Methanhydrate, die sich am Meeresgrund oder in Permafrostböden befinden und Schneebällen gleichen, die brennen können.

Die Förderung von Kohlenwasserstoffen ist für die Menschheit derzeit noch von essenzieller Bedeutung. Doch die Rohstoffe gehen zu Neige. Ersatz wird gesucht. Biogas wäre eine nachhaltigere Alternative, Kohlenwasserstoffe, die von derzeit lebenden Organismen hergestellt werden. Diese Gase könnten im Rahmen der bestehenden Erdöl- und Erdgasinfrastruktur verarbeitet und transportiert werden, doch noch sind jene Verunreinigungen in Biogasen zu groß, die die Rohre angreifen und korrodieren lassen.

Kohlenwasserstoffe werden auch als Grundstoffe für die chemische Industrie verwendet. Es ist so gesehen einfach zu schade, sie zu verbrennen – ein Vorgang, der auch den Nachteil hat, dass Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, das als Treibhausgas mit der Erwärmung der Erdatmosphäre in Verbindung gebracht wird.

Interviewpartner: Univ. Prof. Dr. mont. Herbert Hofstätter, Montanuniversität Leoben, http://www.unileoben.ac.at/content/view/200/930/lang,de/ (2010)

99. Arbeiten auf BiobauernhöfenMit “WWOOFern” unterwegs
WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub. (2010) Hier anhören.

98. Und plötzlich bin ich Chef…
Wer jahrelang in einem Unternehmen zur Zufriedenheit aller gearbeitet hat, kann sich plötzlich über Nacht in der Rolle des Chefs wiederfinden. Eine Unzahl an neuen Aufgaben erwarten einen. Damit hat man vielleicht gerechnet. Dass aber auch die Beziehungen zu den Kollegen neu definiert werden müssen, gewohnte Strategien in der neuen Funktion oft nicht mehr wirksam sind und auch die eigene Familie betroffen sein kann, kommt manchmal überraschend. (2010) Hier anhören.

97. Nebenan oder ganz weit weg?Vom Leben neben den Eltern
Wenn Kinder flügge werden, fliegen sie oft nicht weit. Die räumliche Distanz der Wohnorte von Eltern und Kindern ist in Österreich nicht allzu groß. Vielfach leben die Generationen noch nahe beisammen. Neben vielen Vorteilen, was die Versorgung der Eltern im höheren Alter oder die leichtere Betreuung der Enkelkinder betrifft, gibt es natürlich die Nachteile: Kontrolle, Konflikte, Überschneidungen der Interessen. Auch bei der Migration ist die Nähe zu den Kindern eine wesentliche Frage, beim Leben am Land spielt die Gestaltung des Auszugshauses eine wichtige Rolle ob der nachhaltige Kontakt der Generationen glückt oder misslingt. (2010) Hier anhören.

96. Daumen hoch!Handzeichen und Gesten
Handzeichen werden verwendet, wenn Worte nicht reichen, oder wenn ihr Gebrauch nicht möglich ist. Gesten mit der Hand können oft pointierter ausdrücken, was man verbal erst erklären müsste: Verschwinde, alles ok, bei dir piept’s wohl, etc. Im internationalen Kontext können bei dieser Art der Kommunikation durchaus veritable Missverständnisse entstehen, wenn Signale in anderen Kulturkreisen ganz anders interpretiert werden. Eine akustische Betrachtung des wortlosen Redens mit der Hand. Es sprechen: Judith Reker, Auslandskorrespondentin; Peter Vitouch, Kommunikationswissenschafter; Samy Molcho, Pantomime (2010) Hier anhören.

95. Die Heimatforscher
Sie stöbern in Archiven, reden mit alten Leuten und gehen oft viele Jahrhunderte in der lokalen Geschichte zurück. Die Heimatforschung ist zur neuen Beschäftigung am Land geworden, Akademien der Volkskulturen bieten Kurse für Hobbyforscher an, wie die oft spannenden geschichtlichen Zusammenhängen gefunden und entschlüsselt werden können. Die jungen Frauen und Männer zeigen in ihren Arbeiten, dass die Beschäftigung mit “Heimat” nicht unbedingt dem rechten politischen Lager zuzuordnen ist. (2010) Hier anhören.

94. Sprache in der MigrationRecht auf Sprache statt Deutsch als Pflicht
Die Ankunft in einem Land mit fremder Sprache kann unter widrigen Umständen einen Abbruch der Entwicklung der Muttersprache bedeuten.

Gerade bei Kindern bewirkt dies dramatische Auswirkungen nicht nur auf die Sprachentwicklung, sondern oft auch auf die gesamte Persönlichkeit. Anders als beim Tausch von Wohnungen und Kleidern kann die neue Sprache nicht einfach die Rolle der bisherigen übernehmen.

Sprachwissenschafter wissen um die Bedeutung einer kontinuierliche parallelen Weiterentwicklung der Muttersprache, nicht nur um in der neuen Sprache besser kommunizieren zu können, sondern auch um den Wissenserwerb insgesamt auf sichere sprachliche Beine zu stellen.

Eine Sendung über die bedeutende Rolle der Muttersprache im Schulunterricht. (2010) Hier anhören.

93. Der Turnlehrer
Ob Schinder oder sportlicher Begleiter, verständnisvoller Pädagoge oder sogar selbst eher Faulpelz: das Bild seines Sportlehrers ist wohl noch jedem in guter Erinnerung. So wie sich aber das Fach “Turnen” über die Jahre zu “Bewegung und Sport” gewandelt hat, so hat sich auch das Berufsbild des Turnlehrers geändert wie auch die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Neben Sport ist es heute vermehrt die Lust an der Bewegung, die den Schülern nahegebracht werden soll. Ein Berufsportrait. (2010) Hier anhören.

92. Elementarteilchen
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2010)

91. Sinne kleiner Tiere
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2010)

90. Prozesse der VeränderungDer Biochemiker Fritz Pittner über den Verderb von Nahrungsmitteln
Der Verderb von Nahrungsmitteln hat viele Facetten. Man spricht davon nicht nur bei chemischen Zersetzungsvorgängen, Verderb kann schon ein schlechter Geruch sein, oder eine zu starke Trocknung. Verderb ist aber auch der Befall durch Mikroorganismen. Die Pathobiochemie beschäftigt sich mit den chemischen Prozessen, die in erkrankten Organismen ablaufen. Diese Wissenschaft kann gut erklären, was chemisch beim Verderb von Lebensmitteln abläuft, und was mit dem Stoffwechsel des Menschen passiert, wenn verdorbene Lebensmittel in den Stoffkreislauf eingreifen. Die Palette der Reaktionen reicht von Unbehagen bis zu lebensbedrohenden Zuständen. (2009)

89. Geologie des WaldviertelsDer Paläontologe Fritz Steininger spricht über eine uralte Landschaft
Das Waldviertel gehört zu den ältesten geologischen Landschaften Österreichs und birgt Gesteine, die bis zu 1,5 Milliarden Jahre alt sind. Die früheren Gebirge wurden abgetragen, und dadurch blickt man heute gleichsam in den “Bauch” der Erde. Bunte Gesteinsabfolgen zeigen sich. Wenig bekannt ist, dass es im Waldviertel ein Meer gab, mit Weißen Haien und Seekühen. Auch Savannenlandschaft prägte die Gegend, in der Nashörner und Antilopen umherstreiften. (2009)

88. Schulbauten im Wandel der ZeitNeue Pädagogik in alten Räumen?
Das theresianische Ideal gut kontrollierbarer Klassenzimmer im Kasernenstil, aufgereiht in langen Gängen, hat mit neuen Ansätzen, Lernen zu gestalten, einen Wandel erfahren. Wurde früher von vorne nach hinten unterrichtet, verlangen zeitgemäßere Formen des Lernens neue äußere Strukturen. Für Pädagogen und Architekten gleichermaßen sind viele bestehende Schulbauten ein Dorn im Auge. Auf dem durch den Ganztagsbetrieb angeleiteten Weg vom monofunktionalen Schulbau zum mehrfach nutzbaren Tageswohnhaus für Kinder gibt es für alle Beteiligten Verbesserungsbedarf. Wenn das Schulhaus nämlich vermehrt von der Lehranstalt zum Lebensort wird, braucht es neue architektonische Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit. Oft wird bei neuen Schulen nur an höhere Räume, mehr Glasanteile und geringeren Putzaufwand gedacht. Eine Sendung über den modernen Schulraum, der neben Mitschülern und Lehrern häufig als der “dritter Erzieher” bezeichnet wird. (2009) Hier anhören.

87. FlussraumbetreuungLeopold Feichtinger
Die Traun im Salzkammergut ist ein schon lange von Menschen genutzter und geformter Fluss. Jahrhunderte lang wurde Holz als Feuerholz für die Salzgewinnung traunabwärts transportiert. Dazu musste der Fluss geformt werden, um tiefere Fahrrinnen zu erhalten. Die letzten Veränderungen durch den Menschen sind durch den technischen Hochwasserschutz in den 50er und 60er Jahren entstanden. Diese haben zu sehr harten Verbauungen geführt, die nun wieder rückgebaut und renaturniert werden. (2009)

86. Wiener Fassaden
Der Wiener Steinwanderweg. Der Geologe Robert Seemann vom Naturhistorischen Museum in Wien spricht über Bau- und Dekorgesteine der Großstadt. (2009)

85. Quantensprung or Quantum jump?Die Sprache der Wissenschaft
Ob Fruchtliegenforscher, Atomphysiker, Verfahrenschemiker oder Wissenschaftler der internationalen Henrik-Ibsen-Community: sie alle verwenden Englisch als Forschungs- und Verkehrssprache. Latein hat seine zentrale Stellung im Wissenschaftsbetrieb natürlich längst verloren, nur noch neu entdeckte Pflanzen müssen lateinisch beschrieben werden. Mit zunehmender Bedeutung länderübergreifender Forscherteams verlieren aber auch die gegenwärtigen Landessprachen immer mehr an Stellenwert. Sogar ganze Forschungsgebiete werden an nationalen Universitäten nicht mehr in den jeweiligen Landessprachen diskutiert und bearbeitet, sondern auf Englisch, in einer Qualität, die trotz langjährigen Englischlernens an Schulen nicht an das Sprachniveau der Muttersprache heranreicht. Internationale Studiengänge und nationale Tagungen, die ausschließlich auf Englisch angeboten werden, tun ihr übriges, um “BSE” (Bad Simple English), wie Kritiker das oft niedrige Sprachniveau bezeichnen, verstärkt zu etablieren. Eine Sendung zur Frage der Vielsprachigkeit der Wissenschaft. (2008) Hier anhören.

84. TaufliegeFliegen fliegen mit beherzten Flügeln
Taufliegen sind jene lästigen winzigen Fliegen, die sich in unseren Obstschüsseln tummeln. Eine davon ist Drosophila melanogaster, die als Modellorganismus der Entwicklungsgenetik große Berühmtheit erlangt hat und als eines der am besten erforschten Lebewesen gilt. Jährlich erscheinen mehr als 4.000 Publikationen über Drosophila, und dennoch gibt es Organe bei dieser Insektenart, die nahezu unerforscht sind. Auch nach 100 Jahren intensiver Forschungen lässt sich bei Drosophila noch immer wissenschaftliches Neuland beschreiten. Es spricht: Carlos Ribeiro, Genetiker im Labor Barry Dickson, IMP – Research Institute of Molecular Pathology (2008)

83. MeeresströmungenMichael Hantel, Meteorologe und Geophysiker
Nicht nur für Seefahrer sind Meeresströmungen von großer Bedeutung, sondern auch für Fischfang und Landwirtschaft. Wasser in Bewegung bedeutet Energietransport – oft über weite Strecken. Kaum eine Meeresströmung ist etwa so berühmt wie der Golfstrom. Er transportiert große Mengen an Wärme nach Europa, von seiner Exitenz hängt Vieles in Europa ab. Längst sind nich alle Mechanismen geklärt, die für das Entstehung und die Aufrechterhaltung von Meeresströmngen von Bedeutung sind. Zu grobmaschig ist das Netz der Beobachtungen, zu komplex die zugrundeliegenden dynamischen Vorgänge. Die Sendereihe erzählt über die physikalischen Aspekte von Meeresströmungen und ihre Bedeutung für die Kulturlandschaften der Erde.
(2008)

82. Reise ins PielachtalUralte Kulturlandschaft
Das obere Pielachtal im niederösterreichischen Mostviertel ist eine alte landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft. Heute ergeben sich mit der Wiederentdeckung des Dirndl-Strauchs und seiner roten Früchte Verbindungen zu Kräuterpädagogik und sanfter Naturvermittlung – zu modernen Ideen für nachhaltigen Tourismus. Eine Reise entlang der Mariazellerbahn. (2008)

81. AerosolphysikKleine Teilchen mit großer Wirkung
Aerosole sind kleinste Teilchen in der Luft, die durch ihre geringe Größe schweben: Rauch, Wasserdampf, Salz aus dem Meer, Pollenkörner, Staub. Für das Klima sind Aerosole von großer Bedeutung, da sie für die Wolkenbildung verantwortlich sind. Kleine Veränderungen bei den Spurengasen in der Atmosphäre können große Veränderungen dieser Nanopartikel und Wolkenkondensationskerne nach sich ziehen und damit zu starken Veränderungen der Wolkenbildung führen. Das wiederum hat einen wesentlichen klimatologischen Einfluss, da die Wolkenbedeckung eine wesentliche Größe ist, die die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst. Aerosole sind auch für die Farbphänomene des Himmels verantwortlich, da sie das Sonnenlicht streuen. Im Bereich der Medizin ist das Wissen über Aerosole bedeutsam, wenn etwa Medikamente über die Atemwege aufgenommen werden sollen, oder aber auch wenn gesundheitsschädliche Teilchen auf Grund ihrer Größe von Lebewesen nicht aus der Atemluft gefiltert werden können. (2008)

80. Sternwarten in Wien
Selten heben Menschen in den Städten ihre Augen höher als zu den höchsten Häuser. Wer aber als Stadtbesucher auch einmal zum Himmel sehen mag, kann dies in Wien an drei immer noch aktiven Sternwarten tun: in der Kuffner-Sternwarte, der Universitätssternwarte und in der Urania. Diese Sternwarten mit reicher Geschichte sind idyllisch in Parks gelegen, am Donaukanal, und bieten neben einem Blick zum Himmel – Lichtverschmutzung hin oder her – auch einen Blick zurück in eine Zeit, als astronomische Beobachtungen noch mitten in den Lebensärumen der Menschen gemacht wurden. Es sprechen: Günther Wuchterl, Kuffnersternwarte: Thomas Posch, Universitätsternwarte; Maria Firneis, Universitättsternwarte; Hermann Mucke, Astronomische Gesellschaft Wien (2008) Hier anhören.

79. Verwandlungskünstler EisThomas Loerting, Institut für Physikalische Chemie der Universität Innsbruck
Eis existiert in 18 verschiedenen Formen. Gut erforscht sind davon nur das klassische Eis und der uns wohlbekannte Schnee. Alle anderen Formen festen Wassers finden sich teils auf dem Meeresgrund, teils im Weltall, und zum Großteil nur in den Labors der Forscher. Es sind nämlich extreme Druck- und Temperaturbedingungen, die die beteiligten Wassermoleküle zu den exotischeren Eissorten anordnen lassen. Der Chemiker Thomas Loerting von der Universität Inssbruck spricht über das Eis und seine vielfältigen Formen. (2008)

78. FalknereiVerhaltenbiologie, Thermik und Hangaufwind
Die Jagd mit Greifvögeln hat auch in Österreich reiche Tradition. Auch heute noch trainieren Jäger Geier, Adler, Falken, Uhu, Milan und Bussard, um sie als Jagdhelfer einzusetzen. In der Falknerei Obernberg am Inn werden die Tiere darüber hinaus für die Verwendung in Flugvorführungen ausgebildet. Noch im Ei findet die erste Prägung durch den Falkner statt, der mit den Jungvögeln spricht, sodass sie sich an seine Stimme gewöhnen. Sind sie erst geschlüpft, werden die Vögel von Hand aufgezogen. Das Training danach erfolgt ausschließlich durch Belohnung. Im Idealfall bilden Falkner und Greifvogel eine fein eingestellte Verbindung, die – die Rangordnung im Greivogelteam genau beachtend – eine komplexe Vorführung erarbeitet und darstellt. Es spricht: Helmut Kotlik, Falknerei Burg Obernberg am Inn (2008)

77. Libeccio, Bora, Scirocco und KhamsinDie Winde des Mittelmeers
Durch die Kleinräumigkeit der Landschaft und großen Unterschieden in der Oberflächenbeschaffenheit entstehen im Mittelmeerraum viele unterschiedliche Windsysteme, die meist klingende und charakteristische Namen bekommen haben: Bora, Libeccio, Khamsin, Scirocco, Mistral, Levante, und viele weitere mehr. Mit den Winden verbunden sind Sonne oder Regen, oft Sturm oder Stille, Überschwemmungen und Trockenheit, eine erfrischende Seebrise oder eben auch drückende Schwüle. Die Winde des Mittelmeers sind Ausdruck eines auch im Jahreslauf vielfältigen Lebensraums. (2008)

76. Weihnachten beim LandpfarrerKarl Burgstaller
Zum Heiligen Abend hin beginnen die Menschen ruhig zu werden. Besonders für viele Landpfarrer beginnt eine hektische Zeit. Durch den Priestermangel müssen mehrere Pfarren betreut werden, damit alle ihren persönlichen Weihnachtsgottesdienst erleben können. Die Weihnachtszeit ist anstrengend. Wann genau kommt nun Weihnachten zu einem Priester selbst? (2007) Hier anhören.

75. Leben im AllEs spricht: Heinz Oberhummer, Atominstitut der Österreichischen Universitäten
Bis vor einigen Jahren noch war die Suche nach Außerirdischen reine Spekulation und die Forschung darüber ganz und gar nicht wissenschaftlich. Heute können Astrophysiker und Astrobiologen hingegen schon gut abschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es Leben außerhalb der Erde geben könnte. Der Astrophysiker Heinz Oberhummer spricht über Hypothesen, Bedingungen und Möglichkeiten der Existenz von Leben im Weltall. (2007) Hier anhören.

74. Sonnenwind und WeltraumwetterDer Weltraumforscher Helmut Rucker über die Physik des erdnahen Weltraums
Die Sonne sendet nicht nur Licht zur Erde, sondern auch massive Teilchen, die vom Erdmagnetfeld abgefangen werden. Es entstehen Nordlichter, wenn diese Teilchen mit den Molekülen der hohen Atmosphäre zusammenstoßen. Normalerweise sind diese Polarlichter nur in den Regionen um die Pole sichtbar. Bei großen Sonnenstürmen werden jedoch ausbruchsartig große Mengen von Materie aus der Sonne in Richtung Erde geschleudert und Leuchterscheinungen gibt es dann auch in unseren Breiten. Sonnenstürme bergen dabei durchaus eine Gefahr für Leben, das auf Technologie angewiesen ist: Umspannungswerke können zerstört werden, und Flugzeuge werden angewiesen, die Polrouten zu meiden, da die Strahlung eine Gefahr für das Leben darstellt. (2007)

73. Fuchs
Der Rotfuchs ist in Mittelereupa der einzige Vertreter der Füchse und erlebt derzeit einen großen Aufschwung, was seine Verbreitungsmöglichkeiten betrifft. Füchse sind generell äußerst anpassungsfähige Tiere. Genügsam und anpassungsfähig von Natur aus, hat er mit der praktischen Ausrottung der Tollwut in Österreich seinen größten natürlichen Feind verloren. In der freien Natur eher ein Einzelgänger schließt er sich zum Zwecke der Eroberung der Städte zu größeren Gruppen zusammen. Als ein Mitglied der “hundeähnlichen” Tiere sieht er zwar schlecht, riecht dafür jedoch umso besser und ernährt sich von ziemlich allem, was ihm die Natur und in zunehmenden Maß auch die Stadt an Futter überlässt. Jäger versuchen, sein zahlenmäßiges Aufkommen in den letzten Jahren zu reduzieren, sie haben es dabei nicht leicht, denn die in Märchen oft beschriebene Listigkeit des Fuchses ist tatsächlich vorhanden. (2007)

72. BildungsökonomieWas kostet ein Sitzenbleiber?
Es gab eine Zeit, in der Bildung als grundsätzliche und unantastbare Bedingung für die Bezwingung des Wilden ins uns gesehen wurde. Heute wird Bildung fast ausschließlich in Kosten-Nutzen-Rechnungen an ihrer Auswirkung im Bruttoinlandsprodukt gemessen, verglichen im globalen Wettbewerb. Es zahlt sich demzufolge in unseren Breiten aus, schon in die Bildung von Kindergartenkindern zu investieren, allenfalls in die Erwachsenenbildung, die Alten hingegen werden möglichst kostengünstig allenfalls noch etwas bei Laune gehalten. Leise aber beharrlich entstand in den letzten Jahren ein neues ökonomisches Forschungsgebiet: die Bildungsökonomie. Eine Sendung über die Suche nach dem Wert der Bildung. (2007) Hier anhören.

71. Ibmer Moor
Das Ibmer Moor ist mit 2000 Hektar die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs und liegt in den oberösterreichischen Gemeinden Eggelsberg, Moosdorf und Franking. Ein Teil ist als Naturschutzgebiet seit 1973 über den 4km langen Moorlehrpfad der Öffentlichkeit zugänglich. Bemerkenswert ist auch die Mischung unterschiedlicher Moortypen: Niedermoor, Übergangsmoor und Hochmoor. Die zeitweise intensive wirtschaftliche Nutzung der Moorflächen bis in die 1970er Jahre hat die ursprüngliche Vegetation durch Torfstich, Entwässerung oder Beweidung stark geschädigt. Trotzdem befindet sich im Ibmer Moor weiterhin eine große Vielfalt auch seltener Moorpflanzen sowie eines der größten Brachvögelvorkommen Österreichs in Form der Natura 2000 Vogelschutzgebiete Frankinger Moos und Pfeiferanger. (2007)

70. Uppsala im Linné-Jahr
Vor 300 Jahren wurde in Schweden Carl von Linné geboren. Er entwickelte jene Methode, die Natur zu benennen, die heute weltweit angewendet wird: zwei lateinische Namen bezeichnen Gattung und Art von Pflanzen und Tieren. In Uppsala unterhielt er einen kleinen, feinen botanischen Garten und lehrte an der Universität. Wir unternehmen eine Exkursion im Stile Linnés, mit der akustischen Botanisiertrommel – dem Mikrofon – in gepflegte botanische Gärten und wildwüchsige Wälder in und um Uppsala im Jubiläumsjahr. (2007)

69. Katalog des LebensZum 300. Geburtstag von Carl von Linné
Der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné war leitender Gärtner des Botanischen Gartens von Uppsala. 1745 legte er eine Blumenuhr an, die mit dem zeitlich unterschiedlichen Aufblühen von Blumen im Laufe des Tages die Uhrzeit anzeigte. Wirklich bekannt und berühmt wurde Carl von Linné jedoch durch sein Bemühen, die Arten der Natur zu sortieren und zu katalogisieren. Er entwickelte eine Taxonomie von Tieren und Pflanzen, die mit ihren lateinischen Doppelnamen auch heute noch als „Katalog des Lebens“ von all jenen verwendet wird, die sich praxisbezogen mit Lebewesen beschäftigen. Wissenschaftlich entwickeln sich vor dem Hintergrund genetischer Untersuchungsmethoden die Konzepte der Unterscheidung von Arten nun in eine völlig andere Richtung. Künftige Taxonomien aufgrund von DNA-Basensequenzen scheinen jedoch den praxisbezogenen Zweck des Umgangs mit Arten und Artkonzepten nicht zu erfüllen. Die Sendung beantwortet die Frage, wie Carl von Linné die Taxonomie der Natur entwickelt hat, und in welcher Weise sie heute noch notwendig und zeitgemäß ist. (2007) Hier anhören.

68. Reisender MesserschmiedNorbert Leitner
Auf ausgedehnten Wanderungen jenseits des 69. Breitengrades lernte der junge Oberösterreicher Norbert Leitner die Wildnis Nordeuropas kennen. Zuhause sattelte er vor fünf Jahren um und richtete sich eine Schmiedewerkstatt ein. Seine Messer heißen: 69 Grad Nord. Er arbeitet nun als freischaffender Messerschmied für Abenteurer, die über das Internet den Weg zu ihm ins Innviertler Outback finden. (2006) Hier anhören.

67. Prozessphilosophie – eine Universalmethode?Ein Portrait des Philosophen Alfred North Whitehead
Der Mathematiker, Logiker, Physiker und Philosoph Alfred North Whitehead hat 1929 mit seinem Opus Magnum „Process and Reality“ einen philosophischen Ansatz vorgelegt, der sich durch eine besondere Eignung zur interdisziplinär angelegten Forschung auszeichnet. Kann die Prozessphilosophie Whiteheads die Dynamik derzeit getrennter wissenschaftlicher Felder der Gegenwart vereinen? Eine Sendung anlässlich der 6. Internationale Whitehead-Konferenz (3. – 6. Juli) in Salzburg. (2006) Hier anhören.

66. Physik in LapplandNordlicht und die Hohe Atmosphäre
Physik aus Lappland: Nordlicht, Klimawandel und die Physik der Kälte und Finsternis: Der hohe Norden ist für Physiker ein ganz besonders spannendes Gebiet. Den Nordlichtern auf der Spur verfolgen die Wissenschaftler mit Radaranlagen und Messraketen Erscheinungen der hohen Atmosphäre. Sie studieren das Magnetfeld im Norden Finnlands und beschäftigen sich nebenbei noch mit den Auswirkungen extremer Kälte auf den Menschen. (2006) Hier anhören.

65. Hoffen im Garten
Geplatzte Paradeiser, krumme Karotten, zerstörter Salat im Vorjahr? Die neue Gartensaison hat begonnen. Die Fehler des Vorjahres können nun verbessert werden. Was sind die Wünsche an das neue Gartenjahr? Was soll gelingen? Eine akustische Suche nach Rezepten, Hoffnungen und Strategien für das erfolgreiche Gartenjahr. (2006) Hier anhören.

64. Zahntechniker
Der Zahntechniker ist Meister über Brücken, Kronen und Prothesen. Er modelliert und bildet nach, was die Natur perfekt vorgemacht hat: gesunde Zähne. Ein Skulpteuer ist der Zahntechniker oft. Aber die künstlerischen Aspekte seiner Arbeit sind hintangestellt. Selbst die Farbwünsche der neuen Zähne werden von den Kunden diktiert. Ein Porträt über die Arbeit an Zähnen – außerhalb des Mundes.
(2006) Hier anhören.

63. Aal
Anuilla anguilla, der europäische Aal, stellt mit seinen Wanderungsbewegungen in das Bermudadreieck und zurück eine bemerkenswerte Ausnahme in der österreichischen Fischwelt dar. Nur wo er über Rhein und Elbe einen Zugang zum Atlantik hat, kommt er bei uns natürlich vor. Durch Hindernisse und Gefahren auf dem Weg ist der Aal in jüngster Zeit massiv vom Aussterben bedroht. Der Fischökologe Josef Wanzenböck vom Limnologischen Institut der Akademie der Wissenschaften spricht über die Besonderheiten dieses schlangenförmigen und durch seine Lebensweise kryptisch wirkenden Fischs, der schon in Film “Die Blechtrommel” von Günter Grass eine schwer zu vergessende Rolle als ungustiöser Nebendarsteller bekommen hat. (2006) Hier anhören.

62. Kinder im Sauwald 2Rudi Radiohund
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2005) Hier anhören.

61. Kinder im Sauwald 1Rudi Radiohund
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2005) Hier anhören.

60. KlavierspielerinPortrait Martina Gröschel
Die Leidenschaft. Ihre Leidenschaft, ganz alleine. Martina Gröschels Leidenschaft, Klavier zu spielen – nur für sich. Stundenlang. Jeden Tag. Bis heute, seit jener Zeit, als sie 11 Jahre alt geworden ist. (2004) Hier anhören.

59. SchulwegErinnerungen
Der Weg von und zur Schule ist jedem Erwachsenen noch gut in Erinnerung. Es gab spannende Erlebnisse entlang der täglichen Route und Routine, an manchen Tagen war es auch langweilig. Immer aber war der Schulweg eine wenig überwachte Grauzone zwischen Schule und Elternhaus, und damit die Möglichkeit, eine viertel oder halbe Stunde allein zu sein und Eigenes zu erleben. (2004) Hier anhören.

58. Metrologisches Institut Portrait einer im Hintergrund wirkenden Einrichtung
Es ist nicht die Wetterkunde, sondern die Kunde um Maßeinheiten und deren weltweit gleiche Reproduzierbar- und Vergleichbarkeit, womit sich das österreichische Metrologische Institut beschäftigt. Diese Arbeit hat in Wien lange Tradition, die “Wiener Einheiten” der österreichisch-ungarischen Monarchie waren für ihre Zeit im wahrsten Sinne des Wortes maßangebend – und modern. Die spätere Meter-Convention entwickelte sich zum Internationalen SI-Einheitensystem, das heute nahezu in allen Bereichen des verwendet wird. Es gibt das Kilogramm, die Sekunde, einige weitere Grundeinheiten mehr, und schon die Länge – das Urmeter – wird auf die Sekunde zurückgeführt. (2004) Hier anhören.

57. GeocachingModerne Schnitzeljagd
Mit Satellitenunterstützung und GPS-Navigation finden moderne Schnitzeljäger ihr Ziel. Geocaching heisst die heutige Form der Schatzsuche, die es gibt, seit die Amerikaner die Genauigkeit der Positionsbestimmung via Satellit spürbar erhöhten. In Internetforen werden “Geocaches” – wohlplazierte Schätze – weltweit ausgeschrieben, Zusatzaufgaben vor Ort machen die Schatzsuche spannend. Eine Möglichkeit, Computerkinder wieder in die Natur zu bekommen. (2004) Hier anhören.

56. Wie viel ist ein “bisschen”?
Ganz früher stand in den Kochbüchern: „Den Teig rühre drei Vaterunser lang“. Das war praktisch, denn Armbanduhren gab es nicht, und Küchenuhren auch nicht, da war wohl nur die Uhr an der Kirche. Das „Vater unser“ als Zeiteinheit liegt heute weitab zwar von den heute üblichen Definitionen für Kilogramm, Meter und Sekunde, war aber auch genau. Man konnte es ratschen, oder leiern, aber die Standardlänge des Kochbuchvaterunsers war bekannt. Überhaupt das Messen.
Wieviel ist eigentlich wenig? Was meint man genau mit einem Bisserl, einem Batzerl? Einem Trumm? (2004) Hier anhören.

55. Physikunterricht in der Krise?
Physik zählt zur Allgemeinbildung, wenn auch die meisten Menschen einfache physikalische Phänomene falsch erklären. Mädchen schneiden in Physik prinzipiell schlechter ab als Burschen. Teure Physiklabors wollen autonom budgetierende Schulen nicht mehr unterhalten. Die Physik-Didaktiker sind ratlos. Was tun? Die Experimente sollen schülerzentrierter werden – nicht der Herr Professor soll experimentieren, sondern die Schüler sollen es – lustvoll – tun. „Gender Mainstreaming“ hat auch in den Physiksaal Einzug gehalten, und ehemalige physikdidaktische Hardliner fordern Junglehrer auf, mutiger zu unterrichten. Nicht das Schulbuch soll in die Schule hineingetragen werden, sondern das Leben. Erfolgreich? Noch nicht. Die Beliebtheit des Faches „Physik“ nimmt nach wie vor mit zunehmenden Alter ab, die PISA Studie zeigte Erschreckendes in Österreich. Eine Sendung um den Zustand des Physikunterrichts an Österreichs Allgemeinbildenden Höheren Schulen. (2004) Hier anhören.

54. Kleiner ChronistSebastian Mitterbauer: Portrait eines 15-jährigen mit ungewöhnlichen Interessen
Niemand in der Gegend kann so gut Kurrent wie Sebastian Mitterbauer. Wann immer ein alter Text mit den nicht mehr lesbaren Buchstaben auftaucht, wird Sebastian gerufen. Als 14-jähriger wurde er zum Experten für Haus- und Ortschroniken. In den Ferien räumt er das Gemeindearchiv auf. Vom spanischen Erbfolgekrieg bis hin zur jüngeren Geschichte erstreckt sich seine spezielle Welt. (2004) Hier anhören.

53. VenusdurchgangRudi Radiohund
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2004) Hier anhören.

52. Nikola TeslaGenie oder Scharlatan?
Der altösterreichisch-amerikanische Erfinder Nikola Tesla (1856-1943) gilt als Wegbereiter für das Wechselstromsystem. Für seine Arbeiten zu “Freier Energie” und angeblichen “Todesstrahlen” interessieren sich heute allerdings vor allem Phantasten und “Verschwörer”. Es ist erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Biographen und selbst ernannte geistige Erben Nikola Tesla (1856-1943) als verkanntes Genie propagieren. Tesla-Gesellschaften arbeiten an einem Beweis für das Konzept der “Freien Energie”, ohne Forschungsgelder und außerhalb der Wissenschaftsgemeinde. Zwischen Scharlatanerie und wissenschaftlich gesicherten Errungenschaften Teslas zu unterscheiden, ist schwierig, hat doch die Tesla-Spule, mit der für Menschen unschädliche hochfrequente Wechselströme erzeugt werden, hohes Lob der Physiker eingetragen. Teslas Arbeiten und Erfindungen mit Generatoren und Motoren halfen auch maßgeblich mit, weltweit den Wechselstrom gegenüber der Stromversorgung mit Gleichstrom durchzusetzen. Um 1900 war der Erfinder Nikola Tesla vom Glück wenig begünstigt: In seinem Labor wütete ein Brand und nahezu jedes größere Projekt musste aus Geldmangel abgebrochen werden, bevor nennenswerte Ergebnisse vorlagen. Bei den meisten Patentanmeldungen wurde er von seinen Kollegen überholt. In den Augen seiner Kritiker war er vor allem eines: ein Scharlatan. Tesla habe behauptet, geheimnisvolle Todesstrahlen erfunden zu haben, mit Hilfe eines kleinen vibrierenden Gerätes Gebäude zum Einsturz bringen zu können, Energie zu funken, es gäbe “Freie Energie” in der Atmosphäre, die man nur auf die richtige Weisen nutzbar machen müssen. Wie konnte es zur Bildung der Tesla – Legenden kommen? Die Radiosendung zeichnet ein Bild des widersprüchlichen Erfinders, vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen allgemein anerkannter Wissenschaft und dem Tesla – Kult, dessen phantastische Bücher in regelmäßigen Abständen die vorderen Regale der Buchhandlungen erreichen. (2003) Hier anhören.

51. Oral HistoryGesprochene Geschichten mit Großeltern
Wenn Ida Maier aus Mettmach (OÖ) aus ihrem Leben erzählt, hören ihr Schülerinnen und Schüler der Hauptschule des Ortes mit offenen Ohren zu. Sie erzählt den von einer Zeit, als sie das selbe Alter hatte, wie die Jugendlichen heute. “Oral History” heißt es, wenn der Geschichtsunterricht nicht in der Schule stattfindet, sondern bei den Betroffen zu Hause. (2003) Hier anhören.

50. Dialektstunde
Am Land wurde immer schon versucht, die Mundart aus der Schule zu drängen. “Red schön”, hatte es geheißen. Trendumkehr nun: In der Musikhauptschule St. Martin im Innkreis lernen die Schüler die charmanten Feinheiten und verbalen Schärfen ihres Dialektes kennen, mit einem Mundartdichter der Region. Ein Lokalaugenschein. (2003) Hier anhören.

49. Notizbuch
Das Notizbuch. Für die einen ist es einfach ein Speicher von Fakten und Begebenheiten ihres Lebens. Für die anderen ist es mehr: ein komplexes Stapel Papier, gebunden zwischen zwei Buchdeckel und verbunden mit einem wohldurchdachten System, die Seiten zu beschreiben. (2003)

48. Wiener Schrammelmusik
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2002) Hier anhören.

47. Unsere lieben Postler
Der aktuelle Geschäftsbericht der Post fordert an markanter erster Stelle, mehr Briefe und Pakete mit weniger Mitarbeitern und Postämtern schneller und billiger zuzustellen. Moment begleitet einen Brief vom Innviertel nach Wien, von Postkasten zu Postkasten, und bittet alle ‘Träger’ auf der Strecke zu Wort. Ergebnis: Wer glaubt, das Postlerleben sei einfach und die Uniform noch blau, der irrt. Eines hilft jedoch noch immer: Die Hunde im Rayon beim Namen zu kennen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer (2002)

46. Schulbuch30 Jahre Jubiläum der Schulbuchaktion
Umsonst sollen Schulbücher nicht sein, aber wenn’s halt noch gratis wären, das wär’ schon recht. Eine Aussage des Innviertler Schriftstellers Hans Kumpfmüller. Seit 1972 gibt es in Österreich kostenlos Schulbücher für alle. 10% Selbstbehalt ausgenommen. Jedes Jahr kommen so etwa 8 Millionen Schulbücher an Kinder, Kegel und Familien. Zum 30-jährigen Geburtstag der Schulbuchaktion hätten wir eigentlich nur zwei Fragen an das österreichische Schulbuch: Woher kommst Du, wohin gehst Du? (2002)

45. Österreichs Wetter-Kleinräume
Auf einem Österreichrundflug erklärt uns ein Mitarbeiter der Austro-Control den Salzburger Schnürlregen von oben — Dem Fuß- und Bergvolk prognostiziert ein Tiroler Bergwetterfachmann das, was er durch Erfahrung von Morgen schon weiß — und: Ein 81-jähriger Textilarbeiter aus Oberösterreich, er kennt das Wetter im Mühlviertel besser als jeder andere und gibt es mit 70-prozentigen Trefferquote den Oberösterreichern im Radio bekannt. (2001)

44. Zwangsarbeit
Wer wird die Entschädigungen bekommen? Portraits jüdischer Menschen, die während der NS-Zeit Zwangsarbeit leisten mußten. Was sie heute denken, wie sie leben, und wovon sie träumen.
(2000) Hier anhören.

43. GedenkdienstMontreal Holocaust Memorial Centre
Gedenkdiener B. berichtet: Was ein österreichischer Zivildiener in Montreal erlebt: Von Insurance-Claims, stillen Feiern und angekündigten Politikern. (2000) Hier anhören.

42. Gedenkdienst – The DreamProduced for CBC
Part of Outfront – My Story. Was never aired. Most likely for good reason? (kill-payment). (2000) Hier anhören.

41. Gedenkdienst – My StoryOutfront
This story about victims and perpetrators, about presence and the past, was not aired but closed and sent to the archives by a kill payment. (2000) Hier anhören.

40. Wo ist dieser Karneval? Carnaval de Québec: Ein Reiserätsel
Der größte Winterkarneval findet an diesem Ort statt. Zwei Sprachen werden dort gesprochen. Eisskulpturen, Kanurennen und der große Umzug jedes Jahr. Wo das ist? Die Auflösung kommt nach dem Beitrag – ebenfalls akustisch. (2000)

39. Haider in MontrealDoch kein Besuch im Holocaust Memorial Centre
Kein eigener Pressetext vorhanden. (2000)

38. Was Kinder gerne essenMoment Kulinarium
Als in Österreich die Vielseitigkeit der Nahrungsmittel fehlte: Vor, während und nach den Weltkriegen, da hatten die Menschen mit Mangelerscheinungen zu kämpfen. Heute leben wir im Überfluß und doch, der Mangel bleibt: Wie die Erwachsenen essen auch Kinder gedankenlos: es fehlt an Vielfalt, was bleibt ist zu viel Süßes, und zu viel Fettes. Was an fertigem Essen speziell für Kinder zu kaufen ist, täuscht nur schlecht über die Einseitigkeit des Angebotes hinweg. Ist alles was gut schmeckt, ungesund? Gesundes, gutes für den Kindermund braucht Zeit und Aufmerksamkeit. (1999) Hier anhören.

37. Anstrengungsvermeider
“Es gibt zwei Formen von Anstrengungsvermeidung. Das haben wir bei Kindern und Erwachsenen festgestellt. Die apathischen haben die Methode gefunden, ich mache alles einfach furchtbar langsam. Da muß man natürlich in einer Stunde weniger tun. Wer langsamer arbeitet, der tut weniger, und das ist gemütlicher. Die zweite Form ist, extrem schnell, aber so schlecht und schlampig, daß alle sagen, geh, lass es, ich machs für Dich.” – Britta Rollett, Uni Wien (1999) Hier anhören.

36. MosaikwerkstattMomentaufnahme: Familie Storch in Zirl
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999) Hier anhören.

35. VersöhnungsmechanismenCollage
Wenn Regierungen versagen, gehen die Menschen aufeinander los. Versöhnungsmechanismen arbeiten kaum so effizient und sind vor allem stiller. Es gibt jedoch die Versuche, für das friedliche Miteinanderleben von Kosovo-Albanern und Serben versöhnliche Hebeln zu finden, entwickelt von jenen, die nicht mehr leiden wollen. Eine Sendung anlässlich der Braunauer Zeitgeschichtetage. (1999) Hier anhören.

34. Glückliche AlmleuteMomentaufnahme
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

33. LegalisatorMomentaufnahme
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

32. Neues aus Österreichs Bergen10 akustische Ansichtskarten mit lieben Grüßen aus dem Alpenraum
Wie leben in den Bergen? Ausgezeichnet mit einer “Lobenden Erwähnung” beim Dr. Galler-Tourismuspreis. (1999) Hier anhören.

31. Frauennotruf Pinzgau PongauHilfe in Moment
Gewalt gegen Frauen ist auch im ländlichen bereich ein weitverbreitetes Problem. Die Hemmschwelle, Hilfe anzunehmen, ist im überschau- und einsehbaren Bereich eines kleinen Ortes weit größer als in Städten. Zu groß ist die Scham, zu drückend die Selbstvorwürfe und zu massiv die Befürchtungen, die Verwandten oder Freunde könnten von der misslichen Situation erfahren. Aber auch der Mangel an vertraulich arbeitenden Beratungsstellen verschärft die Situation der betroffenen Frauen. 1997 ist in Saalfelden eine spezielle Beratungsstelle geschaffen worden, die Opfer von Gewalt in ihrer Beziehung wurden. Über 40 Frauen haben seither das Angebot in Anspruch genommen, über ihre Probleme und Ängste zu sprechen, oder mitsamt den Kindern für eine Übergangszeit ins Frauenhaus zu ziehen. (1999)

30. Stimmen einer Orgel
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

29. Sehnsucht Mittelmeer
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

28. DorfteichEine Momentaufnahme
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

27. Haushaltsbudget
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

26. Dorfchronist
Er sammelt, katalogisiert, ordnet und schreibt fest: der Dorfchronist. Seine Aufzeichnungen belegen, was in der Gemeinde passiert an gesellschaftlichen Begebenheiten, an unvorhergesehenen Ereignissen, an nicht Alltäglichem. Seine Mission ist der Eintrag – für immer und ewig. (1999) Hier anhören.

25. Müllner FritzDie moderne kleine Mühle am rauschenden Bach
180 Mühlen gibt es in Österreich, die meisten davon sind Kleinmühlen. Bei einer der vielen kleinen sind wir zu Besuch, in Stern, Bezirk Braunau, in Oberösterreich. Die Familie Huemer betreibt sie in 4. Generation. Es ist schon ein rechtes Zusammenhalten gefragt, um sich gegen die Effizienz der Großmühlen zu behaupten. Aber mit einer organisch-biologischen Produktpalette und dem Kontakt der Kundschaft mit Ort und Entstehung der „Vermahlung“ geht das Leben in und um die Mühle zur Zeit recht gut. (1999) Hier anhören.

24. Neubeginn im Gasthof HirschDie Scheirings suchen einen Nachfolger
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1999)

23. Dorfjugend vor dem Start
Sie stehen beim Dorfbrunnnen zusammen, am Freitag um 21:30. Einige lassen die Motoren röhren, andere das Autoradio. Und alle schauen den Mädchen nach. Eine Momentaufnahme der männlichen Dorfjugend Zirls kurz vor dem Start in den Abend. (1999)

22. Einsiedlerbibliothek
Am Brenner befindet sich in den Bergen eine Hütte mit einer Bibliothek – der Einsiedlerbibliothek. (Sendung gemeinsam mit Ingrid Rachbauer) (1999) Hier anhören.

21. AktmodelleMomentaufnahme
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1998)

20. „It Works“Normales Leben
Es spricht: Friedolin Schönwiese (1998)

19. Mit Sack und PackKulturgeschichte des Tragens
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1998)

18. EisenbahnlegendeSchlafwagen Wien – Berlin
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1998)

17. Internationales Presse Institut IPIJenseits der Öffentlichkeit
Das internationale Presse Institut in Wien ist renommiert aber unauffällig. (1998)

16. StadtrundfahrtViele Busse durch Wien
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1998) Hier anhören.

15. B-92 Portrait
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1998)

14. Cycling the FutureScientific and cultural aspects of bicycles
Cycling is the most efficient way to carry one’s body from a given point to another by using only its own energy. Learning how to cycle is a huge task for children. Forces have to be applied and forces apply. Though there is no need for them to conserve angular momentum, children develop the feeling for it while cycling and falling. For the physical point of view bicycles are most interesting objects for studying basic aspects as well as performing difficult modeling objectives. We will tell you more about physical aspects being involved – for example when you are going down a hill at 40 miles per hour. We will also look to the cultural aspects of cycling throughout the world. And – because everyone should be able to carry his/her date without a car – we are looking for the most appropriate way to transport your favourite with you on your bike. (1998)

13. Ischgl zwischen Sommer und WinterFremdenverkehr zwischen den Saisonen
“Dieses Ischgl gibt es schon ewig, aber Siedler gibt es seit ca. 1100 Jahren. Und zwar sind da die ersten Siedler aus dem benachbarten Engadin, aus Szent herüber gekommen über das Vimberjoch, und haben hier die erste Höfe erbaut..” – Paul Zangler, Lehrer in Ischgl. Heute ist Ischgl eine Fun-Sport-City. Akustische Einblicke beim Kulissenwechsel Winter-Sommer. (1997)

12. Wiener RiesenradEine Aussichtsfahrt in Kreisbewegung
Über 100 Jahre ist das Wiener Riesenrad alt. Eigentlich hätte es schon längst wieder abgerissen werden sollen. Aber noch heute ist es ein Pflichtausflug für jeden Wiener Firmling: Nach der Messe in den Prater und natürlich auch ins Riesenrad. Die Geschwindigkeiten der Reise nehmen im Prater üblicherweise zu: Sky Coaster schießen die Menschen mit 100 km/h in die Luft. Das Riesenrad jedoch dreht sich seit eh und jeh im Kreis: Mit etwas mehr als einem km/h. Eine Aussichtsfahrt in Kreisbewegung. Mit dabei sind neben den Verliebten jene Menschen, die das Rad im Kreise halten: Der technische Inspektor und eine Mitbesitzerin des Rades – das nebenbei bemerkt kein Rad ist – „Wiener Dreißigeck“ müßte es genaugenommen heißen. Im Beitrag zu erfahren sind auch Geschichten rund ums Rad und um den Prater. (1997)

11. TrafikMikrokosmos und Lokales
Einblick in das Leben der Trafikanten und Trafiken. Geschützt durch ein staatliches Monopol ist es dennoch nicht immer lustig. (Beitrag in Zusammenarbeit mit Ute Hargassner) (1996)

10. ArbeitslosRegion Braunau am Inn
Arbeitslosigkeit in der Region Braunau im Jahr 1996, nach der Umstrukturierung des Aluminiumwerks Ranshofen (AMAG). Wie man die Zahlen dreht und wendet, egal ob absolut oder relativ gerechnet wird, die Zahl der Arbeitslosen steigt Risikogruppen sind ältere Menschen, Personen mit Lehr- oder Pflichtschulabschluß, Nicht-Österreicher, Beschäftigte in Industrie und Gewerbe. Aber was sind Zahlen, Raten und Vergleiche. Betroffene profitieren höchstens vom Verschwinden des Vorurteils, jeder könne arbeiten, wenn er nur wolle. Für den Einzelnen und die Familien bedeutet Arbeitslosigkeit Krisenphase mit offenem Ende. (1996)

9. Mit Veteranen nach Stalingrad
Die russische Stadt Wolgograd unterscheidet sich nur wenig von anderen russischen Städten. Ein Industriezentrum an der Wolga, fast 2500km von Österreich entfernt. Vor mehr als 53 Jahren hieß die Stadt Stalingrad, und Hitlers Wahnsinn hätte sie einnehmen sollen – auf dem Weg zu den Ölfeldern am Kaspischen Meer. Im August 1942 bricht die 6. Armee unter General Paulus aus ihren Stellungen am Donknie Richtung Osten auf. Stalingrad wird jedoch von den Sowjets gehalten und Paulus´ Soldaten werden eingekesselt. Am 2. Februar 1943 funkt eine deutsche Aufklärungsmaschine: „In Stalingrad keine Kampftätigkeit mehr“. Die 6. Armee hat kapituliert. Von 330.000 Soldaten der Deutschen Wehrmacht überleben 91.000 bis zum Beginn der Gefangenschaft. 5.000 kommen zurück. Stalingrad ist die psychologische Kriegswende. Vor kurzem gab es plötzlich in der Stadt, die sich geschäftig auf den Winter vorbereitet, für einige Tage 100 Fotoapparate, 40 Videokameras und 140 Österreicher mehr. Lothar Bodingbauer hat die Besucher auf eine Reise jenseits des Dons begleitet: Nicht Wolgograd heißt das Ziel, sondern Stalingrad. (1996) Hier anhören.

8. Wiener CaféhausAber Herr Manfred! Gedanken eines Cafehausgastes in Wien
Früher war im Café Westend noch alles anders. Es sah zwar noch genau so aus, wie heute, aber mit den Gästen aus Deutschland ging man rauher um. (1996)

7. Kloster Uusi-ValamoArbeiten in Finnlands orthodoxem Kloster
Kein eigener Pressetext vorhanden. (1996)

6. Braunau am InnEine Kleinstadt auf der Suche nach der Normalität
Adolf Hitler wurde in Braunau am Inn geboren. Wie es die Braunauer selbst heute mit diesem sensiblen Thema halten, darum geht es in dieser Sendung. Für die einen ist es unerwünschtes Erbe, sie wollen nicht mehr darüber reden. Für die anderen ist Braunau der ideale Ort fü eine historische Psychotherapie. Braunau am Inn. Eine Kleinstadt auf der Suche nach der Normalität. (1995) Hier anhören.

5. Estland und LettlandDas Baltikum auf dem Weg in den Westen
Die russische Armee wurde Ende August 1994 aus Estland und Lettland abgezogen. Anders als zur gleichen Zeit in Berlin war der Truppenrückzug aus dem Baltikum von keinem großen Zeremoniell und Lebewohl begleitet. “Das traurigste Kapitel der Geschichte des Baltikums ist beendet”, so drückte es der estnische Präsident Lennart Meri aus. Ein Gedenkgottesdienst im Dom der lettischen Hauptstadt Riga wurde veranstaltet, ein Rockkonzert in Tallinn. Von offizieller Seite war das genug der Freude. Drei Jahre nach der „singenden Revolution“, nach dem Wiederentstehen der neuen Ostseerepubliken, hat Nüchternheit die Euphorie verdrängt. Das sowjetische Geschichtsbuch konnte geschlossen werden; und doch nicht ganz, denn anders als im benachbarten Litauen sind in Estland und Lettland Menschen mit russischer Nationalität auch in der Mehrheit. Minderheitengeseze also für eine Mehrheit? Eine Sendung zum politischen Umbruch in Lettland und Estland. (1994)

4. LitauenDas Baltikum auf dem Weg in den Westen
Von Baltischen Völkern zu sprechen, ist eigentlich nicht so ganz richtig. Balten, oder Deutschbalten wurden nur deutsche Einwohner Ostpreussens genannt, die auf den Gebieten der heutigen Ostseerepubliken Estland, Lettland und Litauen siedelten. Esten, Letten und Litauer haben eigentlich sehr wenig gemeinsam – unterschiedliche Mentalitäten, unterschiedliche Sprachen, und unterschiedliche Herkunft. Letten und Litauer sind von indogermanischer, Esten von finno-ugrischer Abstammung. Eines haben sie jedoch gemeinsam: nur etwa 20 Jahre nach dem ersten Weltkrieg bestand die „Baltische Entente“ aus unabhängigen drei Staaten, die jedoch sehr bald wieder durch die Interessen und Konflikte der Großmächte unterdrückt wurden. Das geheime Zusatzprotokoll im Hitler-Stalin-Pakt besiegelte ihre Zukunft. Die Gebiete wurden der Sowjetunion zugesprochen. Dem Papier nach freiwillig, es gibt dementsprechende Anschlußerklärungen der Parlamente. Aber diese Erklärungen wurden alle in jüngster Zeit widerrufen und für erzwungen erklärt. Ein kleiner Unterschied noch, Litauen, von dem im heutigen Journal-Panorama die Rede sein wird, teilte sich mit Polen ein Doppelreich, das sich von der Ostsee bis zum schwarzen Meer erstreckte. Doch davon ist heute nichts geblieben, außer ein gewisses pikantes Verhältnis zu Polen. Man besinnt sich, obwohl durch die wirtschaftlichen Umstände ernüchtert, der litauischen Identität, ermutigt durch die wiedererworbene Unabhängigkeit. Die Suche nach dem neuen Weg Litauens. (1994)

3. TheophrastVerleumder, Nörgler, Schmeichler
Eine Sendung über menschliche Unzulänglichkeiten und Schwächen des Alltags. Er war gewiss kein Moralist. Theophrast, Schüler, Freund und Mitarbeiter Aristoteles. Die leisen Fehlhaltungen des Durchschnittsmenschen interessierten ihn mehr als schwerwiegende moralische Defekte und Laster. In seinen “Charakteren” weist er mit leisem Spott auf Nebenwirkungen hin, die für den Charakter unbequem sind und malt mit Behagen die lächerlichen Begleitumstände aus. (1994) Hier anhören.

2. KaliningradKönigsberg auf dem Weg in den Westen
Zwischen Litauen und Polen liegt an der Ostsee die Exklave Kaliningrad, russisches Gebiet ohne direkten Kontakt zum Mutterland. Kaliningrad ist die westlichste Stadt Rußlands. Als östlichste Stadt Preußens war ihr Name Königsberg. Jene Besucher, die heute nach Kaliningrad kommen, um Königsberg zu finden, haben es schwer, die Stadt ihrer Kindheit wiederzuerkennen. Im August 1944 und im April 1945 wurde die Stadt von britischen Bombern fast völlig zerstört, den Rest besorgte die Politik der Sowjetisierung. Königsberg ist tot, es lebe Kaliningrad. (1994) Hier anhören.

1. Uusi ValamoOrthodoxes Kloster in Finnland
Das orthodoxe Kloster Neu-Valamo ist ein spirituelles Zentrum in der Mitte Finnlands. Gäste können hier arbeitend ihre Ferien verbringen. Sie leben und arbeiten mit den Mönchen – und am Abend gibt’s gemeinsam Sauna. Sprecher: Klaus Höring, Redaktion: Ursula Burkert. (1994) Hier anhören.