texte, töne und geschichten für podcast, radio, museum; für bildung und für wissenschaft

formate ambiente, bienengespräche, ceai, diagonal, dimensionen, europajournal, forschung aktuell, journal panorama, kinderuni, lob und tadel, markt und medien, moment am sonntag, moment leben heute, physikalische soiree, radiokolleg, rudi radiohund, sonntagsspaziergang, the macher report, vom leben der natur, plattformen wien.abendgynasium, beevienna, bienenpodcast, deutschlandfunk, geocaching, itunes podcast, lobuntadel, orf radio oe1, oe1 macht schule, physikalischesoiree, phyx, physikalischesoiree, roemermuseum ochzethaus, schallaburg, sendegate, sprechkontakt, technisches museum wien, teachingmethodsonline, themacher, universität wien, wissenschaftspodcasts themen bildung, gesellschaft, handwerk, kulturgeschichte, leben, menschen, prozess vs. zustand, natur, reise, wissenschaft

Jasmin Tee Produktion in Fujian

bildschirmfoto-2016-09-20-um-08-42-30Hier sind zwei Links zu Aufnahmen einer Live-Dokumentation, die eine chinesische Media Crew über die Jasmin Tee Produktion bei Longhe Tea in Zhenghe, Provinz Fujian (China) gemacht hat. Die Aufnahmen wurden auf einem iPhone 6 mit Hand-Gimbal und eingebautem Mikrofon / Funkmikrofon gemacht, waren äußerst entspannt geplant, das Ganze zeigt aber eine sehr hübsche Sache: wie sich ein paar Leute mit Interesse einem Thema – der Produktion von Jasmintee – widmen, und das in aller Ausführlichkeit darstellen, indem Sie mit “dem Meister” sprechen, mitmachen und ziemlich viel Spaß dabei haben. Die Videos sind als Streams nach wie vor verfügbar.

Teil 1 | Teil 2

iPad Pro

Funktioniert. Das Kleine. Mit dem Stift. Sehr zu empfehlen. Hier der erste Versuch mit dem Zeichenprogramm Sketches.

Ausgewählter Spam

Immer wieder erreicht ein schönes Spam-Mail die Mailbox, dessen Text die Herzen rührt.

Betrifft: Einsames Mädchen

Hallo! Mein Name ist Irina. Ich bin 27 Jahre alt. Ich lebe in Russland! In der Stadt Balakovo. Ich bin ledig. Ich habe nie geheiratet. Ich habe keine Kinder!! Aber ich möchte Kinder haben. In meinem Herzen bin ich auf der Suche nach einem Mann, mit dem ich glücklich sein kann und zusammen sein. Ich bin romantisch! Ich werde glücklich sein, Ihren Brief zu erhalten! Mit freundlichen Grüßen, Ihr neuer Freund Irina! (Foto)

Bad Ischler Bahn

Bildschirmfoto 2016 08 14 um 12 24 04

Kann man über eine Bahn, die es nicht mehr gibt, eine Radiosendung machen? Kann man. Man muss ihre Spuren in den Erinnerungen suchen.

China: Akustische Postkarte

 

Auf einer Teeplantage in China zu arbeiten, ist eine schöne Art, die Ferien zu verbringen. Möglich ist das über das WWOOF-Netzwerk. Für Kost und Quartier kann man auf Biobauernhöfen und bei Nahrungsmittelerzeugern mitarbeiten. Ein paar Eindrücke habe ich im Juli 2016 als akustische Postkarte nach Hause geschickt. Sie wurde als “Randnotiz” im Österreich 1 Radioprogramm Moment – Leben Heute am 25.07.2016 veröffentlicht.

China: Ankündigung

China: Ankündigung

Flugziel: Shanghai. Ein Ausflug nach China bringt einige Systeme in einen anderen Zustand. Sprache. Atmung. Magen. Verbindungen zu Menschen. Wir haben im Sommer auf einer Teeplantage in Fujian mitgearbeitet. Der Erfolg war doppelt so gut, wie geplant. Erfahrungen darüber gibt es bald hier – Bilder und Texte werden gerade vorbereitet.

Stadt der Zukunft

Stadt der Zukunft

Stadtentwicklungsgebiet “Seestadt Aspern”. Links noch Wildnis – und Container der Vienna Transition Base – rechts die gestaltete Stadt. Derzeit läuft im Technischen Museum Wien eine Sonderausstellung zum Thema “Stadt der Zukunft”. Die Seestadt nimmt eine wichtige Rolle in dieser Ausstellung ein. Geschichten von Städten, die mit Objekten, Bildern, und Texten erzählt werden. Mit Texten, die von Sprechkontakt geformt wurden. Mit Blick auf die “letzte Meile” zum Verständnis der Besucher.

Vorschau: Krabbeln in Reih und Glied

Der Ökologe Patrick Krapf spricht über Ameisen, die ihr Leben in Nestern, Kolonien und Superkolonien organisieren. ORF Radio Österreich 1, Vom Leben der Natur, 08:55-09:00 Uhr, voraussichtlich 18. Juli 2016 bis Freitag 22. Juli 2016.

1. Netzwerke im Boden
2. Leben in der Gemeinschaft
3. Antennen zum Riechen
4. Beraubte Kolonien
5. Pilze züchten im Boden

Aufgeräumt. Betreute Websites auf Schiene.

Backups eingerichtet, Plugins aktualisiert. Alles fährt. Hier ist die Übersicht aller “sprechkontaktbetreuten” Internetseiten.

http://www.horch.xyz
Sprechkontakt mit neuer Musik

http://www.teachingmethodsonline.com/
Ressources for Inspired Teachers

http://www.phyx.at
Physikalische Soiree Knowledge Base

http://www.sprechkontakt.at
Sprechkontakt Main Site

http://www.lobundtadel.eu
Sprechkontakt mit Bildung

http://www.physikalischesoiree.at
Sprechkontakt mit Wissenschaft

http://www.bienenpodcast.at
Sprechkontakt mit Bienen und Natur

http://themacher.report
Sprechkontakt mit Kunst und Können

http://www.ochzethaus.at
Römermuseum Ochzethaus

http://www.beevienna.at
BeeVienna Bienen in Wien

http://www.abendgymnasium.at
Abendgymnasien Österreichs

http://wien.abendgymnasium.at
Abendgymnasium Wien

http://ceai.univie.ac.at
Cititzenship Education and Islam

Idee: “Podrun” im Salzkammergut – Mitte/Ende August 2016

Auf den Spuren der Salzkammergutbahn. Suche nach Tönen. Suche nach Geschichten. Die Bahn gibt es nicht mehr, aber Erinnerungen. Mit dem Mikrofon kann man sie sammeln. In einem der schönsten Gegenden Österreichs: im Salzkammergut.

1 Woche Sommerschule “auf dem Weg”. Radio & Podcasten: Wanderung im Salzkammergut

* Aufnehmen, Analyse, Kritik, Interview, Geräusche
* Geschichten, Dramtaturgie, Spannung, Besonderheiten des Hörens
* Technik, Stereoaufnahmen, Mikrofonabstand, Windschutz

SKGLB_Streckenplan_1957

Preise im Laufe der Woche für …

  • Das schönste Geräusch
  • Das schönstes Gespräch
  • Die schönste Begegnung
  1. Tag: Salzburg – Thalgau 16,3 km
  2. Tag: Thalgau – Mondsee 15,3 km
  3. Tag: Mondsee – St. Gilgen 14 km
  4. Tag: St. Gilgen – St. Wolfgang 7,4 km
  5. Tag: St. Wolfgang – Strobl 4,5 km
  6. Tag: Strobl – Bad Ischl 12,7 km
  7. Tag: Bad Ischl

Hintergrund: Gespräch mit Werner Schleritzko, Lob und Tadel #37: Eine Bahn lernen. Er hat ein Buch über Geschichte und Hintergründe der Salzkammergutbahn geschrieben. Ich arbeite an einem Radiobeitrag über diese Bahn und werde in dieser Woche Töne dafür sammeln.

Gäste und Begegnungen werden auch vorbereitet.

Unterkünfte am Weg. Thalgau, Jugendherbergen in Mondsee, St. Gilgen, Bad Ischl, St. Wolfgang – Gasthof Zinkenbachmühle, Strobl: Gasthof Weberhäusl.

Ziel sind sechs Episoden, die täglich live gesendet werden. Mit Einspielungen der vorbereiteten Geräusche und Gesprächsausschnitte. Ziel ist auch, eine schöne Zeit zu haben, in der man lernen, diskutieren, wandern und sich am Salzkammergut erfreuen kann. Mit Schwimmen im Wolfgangsee und Mondsee. Mit Creméschnitte beim Zauner, der wohl besten Konditorei in Bad Ischl – wie zu Kaisers Zeiten.

Körperachsen

coverart_phs_225_1800In der kommenden Physikalischen Soiree geht es um die Ausbildung von Körperachsen (links/rechts, vorne/hinten). Bei der Vorbereitung dazu ist im Kapitel “Gastrula” zu lesen:

„Es ist nicht die Geburt, die Hochzeit oder der Tod, sondern die Gastrulation, welche in Wirklichkeit der wichtigste Zeitpunkt in deinem Leben ist.“
– Lewis Wolpert

Bin gespannt, was mein heutiger Gesprächspartner Ulrich Technau von der Uni Wien dazu sagen wird.

Damit Zellen in unserem Körper “wissen”, wo sie hingehören und was sie werden sollen, werden früh in der Embryonalentwicklung zwei Körperachsen angelegt. Ein so genannter “Organisator” ist für diese Achsenbildung verantwortlich. In einer aktuellen Publikation im Fachjournal “Nature Communications” haben der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau und Grigory Genikhovich von der Universität Wien und sein Team herausgefunden, dass die molekularen Grundlagen dieses Organisators sehr viel älter sind als angenommen und keineswegs eine “Erfindung” der Wirbeltiere: Diese Signalmoleküle entwickelten sich bereits vor 600 Millionen Jahren in den gemeinsamen Vorfahren von Wirbeltieren und Seeanemonen.

Link zur Pressemitteilung: Die Organisation von Körperachsen

Wenn Kinder plötzlich nicht zur Schule kommen

Ist das ein ganz schlechtes Zeichen.

Bei uns ist vor drei Jahren Gregori plötzlich verschwunden. Die Kinder meinten, es wäre, weil seine Mutter nicht gescheit Deutsch gekonnt hat. Furchtbar. Dazu habe ich für das ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment” Folgendes geschrieben:

MOMENT RANDNOTIZEN / Lothar Bodingbauer / 25. November 2013

Löcher sind eine interessante Sache. Und es ist dabei nicht einmal klar, ob Löcher überhaupt zu den Sachen zählen. Denn ein Loch ist die Abwesenheit von etwas, und was nicht ist, kann keine Sache sein. Wie kann man aber dann darüber reden? – Die Sprache macht es einfach: Indem man ihm einen Namen gibt, dem Loch. Ab dann ist es da – obwohl eigentlich etwas weg ist.

Ein kleiner Freund von mir, er heißt Gregori. Ging in die 2. Volksschulklasse gemeinsam mit meinem Sohn. Als Begleitperson gehe ich manchmal mit, wenn die Klasse zum Tennisplatz marschiert. Gregori erzählt gerne. Erzählt mir zum Beispiel den ganzen Weg zum Tennisplatz von so einem Loch. Er kommt aus Russland und hat einen entzückenden Akzent. Erzählt eine halbe Stunde lang mit größtem Vergnügen über das Loch. Das Loch in allen Facetten. Nie habe ich ein Loch so intensiv erlebt, wie durch das Zuhören von den Gedanken des kleinen Gregori. Weißt du, Lothar, sagte er, Drka heißt Loch. Aber Drtschka heißt „Kleines Loch“. Interessant. Drschtka. Das kleine Loch. Vielleicht hat er etwas andere Wörter dafür verwendet, ich kann ja nicht Russisch, aber, das habe ich mir gemerkt.

Ein paar Monate später erzählt mir eine Frau in Russland, dass Drka das kleine Loch ist. Und Drtschka ein wirklich extrem kleines Loch. Für den kleinen Gregori war das kleine Loch schon ein großes Loch, und von seiner Warte aus, ist das nur zu verständlich. Und für kleine Kinder, die manche Dinge auch lieber „mit ohne Zimt“ zum Beispiel essen, ist das Loch „mit ohne was“ eben auch sehr interessant.

Ist ein Loch nun die Abwesenheit von Etwas, oder ist es genau umgekehrt? Ist Wärme die Abwesenheit von Kälte? Oder ist Kälte die Abwesenheit von Wärme? Ist Frieden die Abwesenheit von Krieg? Oder Krieg die Abwesenheit von Frieden? Und ist die Dunkelheit die Abwesenheit von Helligkeit – oder Helligkeit die Abwesenheit von Dunkelheit? Ich würde gerne eine Art Lampe erfinden, die – wenn man sie einschaltet – den Raum dunkel macht. Ich würde diese Lampe dann „Dunkle“ nennen, und ich glaube, für dieses Gerät wär sicher Bedarf – weil man damit Dinge zum verschwinden bringen könnte.

Verschwunden ist aber Gregori. Von einem Tag auf den anderen. War plötzlich nicht mehr in der Schule. Mein kleiner Freund Gregori. Weg. Mit seinen Gedanken, mit seinen Facetten. Die Kinder waren außer sich, wussten auch nicht genau was war, das einzige was mir mein Sohn erzählen konnte, ist, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter nicht so gut Deutsch gekonnt hat. Das ist bei den Kindern hängen geblieben. Weil jemand nicht so gut Deutsch kann, verschwindet ein Kind.

Es ist aber durchaus möglich, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter eine gute Stelle an der Universität erhielt, oder für seinen Vater eine zeitlich befristete Stelle in Österreich endete. Wer weiß! Aber wenn bei den Kindern hängenbleibt, er musste zurück, weil seine Mutter nicht gut Deutsch konnte, ist das fatal für die Diskussion um die Sprache, um Integration. Um das Dazugehören. Wer nicht gut Deutsch kann, verschwindet.

Ein Loch kann man übrigens kaufen. Das Nichts. Wer es nicht glaubt, ruft ein Baggerunternehmen an und erkundigt sich, was es kostet, so ein Loch im Garten. Da kann man sich reinsetzen und den Himmel anschauen, und weiter nachdenken, ob was da ist, oder ob wer fehlt.

Referenzpodcasts: Gespräch

Manchmal, wie heute im Gespräch mit Katharina für die kommenden Bienengespräche, unterhält man sich über seine Lieblingspodcasts. Die Referenzausgaben sozusagen. Und meine drei sind diese:

1) CRE – Saudiarabien: Episode 212. Wegen Gast, Thema, Klang und Inhalt.
2) OmegaTau – Tierernährung: Episode 156. Wegen Thema, Inhalt.
3) Wrint – Depression: Episode 456 Wegen Art des Redens, Inhalt.

Über die Bienengespräche

Das ist die voraufgezeichnete Version des Talks, den ich – in anderen Worten – am Unsubscribe Podcasting Meetup in Wien am 4. Juni 2016 zum Hintergrund der Bienengespräche (Podcast) gehalten habe.

Den Live-Mitschnitt gibt es hier:

Eine wunderschöne “Mitschrift”- hat Jana gemacht.

Mehr zum Podcasten auf der Plattform sendegate.de – dort drüben dreht sich alles um das Thema, und man ist dort auch als Neue/r bestens aufgehoben.

Workshopideen

Worüber lohnt es sich zu reden?
Schreiben unter Druck
Schreiben mit Stress
Schreiben ohne Spaß
Mathematik für Loser

Lothar Bodingbauer, Wien

 

Podcasts: hören, wann du willst

Physikalische Soiree

Wissenschaft erzählt
Go…

Bienenpodcast

Über die Bienen und die Blumen
Summ…

Lob und Tadel

Lernen steht im Mittelpunkt
Brav!

The Macher Report

Künstler, Könner und Boulevard
Wow!

RSS Physikalische Soiree

  • PHS226 Erdrutsch 21. September 2016
    In Pressemeldungen liest oder hört man immer wieder vom "Erdrutschsieg". Was genau ein Erdrutsch ist, und was seine Besonderheiten sind, erzählt in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree Michael Lotter von der Bundesanstalt für Geologie in Wien. Ausschnitte aus disem Gespräch wurden im ORF Österreich 1 Radioprogramm "Moment – Leben heute" am 21.09.2016 als "Wort der […]

RSS Bienenpodcast

  • Sommerpause bis September 15. Juni 2016
    Die Bienengespräche machen weiter. Nach dieser ersten Phase mit 26 Folgen kommt … … kein Ende, wie geplant. Sondern eine Sommerpause. Ab September kommen die Bienengespräche dann in unregelmäßigen Abständen. Immer dann wenn es etwas gibt, gibt’s eine neue Episode. Ich glaube, das ist ein guter Mittelweg. Es nimmt einerseits den monatlich-liefern-Produktionsdruck von mir weg und ermöglicht neue […]

RSS Lob und Tadel

  • LUT055 Filmschule Friedl Kubelka 3. September 2016
    Die Filemacherin Friedl Kubelka hat in Wien eine Schule gegründet, in der man "unabhängigen Film" lernen kann. Analogen Film. Film ohne vorgegebenen Zweck. In Workshops, Vorträgen, durch Erfahrungen und Rückmeldungen passiert "Lernen" im schönsten Sinn. Philipp Fleischmann ist der Leiter der Schule. Im Gespräch erzählt er über Ideen, Hintergrund und Möglichkeiten, mit bewegten Bildern umzugehen. […]

RSS The Macher Report

  • TMR026 Martina spricht viele Worte rückwärts 12. Juli 2016
    Martina Bradl hat eine Fähigkeit entwickelt, die wir alle kennen, aber nicht so gut können wie sie: Worte zu lesen, und gleichzeitig zu wissen, wie sie rückwärts ausgesprochen werden. Eine kleine, nette Unterbrechung der Sommerpause. Esuaupremmos red gnuhcerbretnU etten, enielk eniE.

Instagram

Load More